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Michael Sanderling verlässt die Dresdner Philharmonie 2019

28.11.2016 -- Michael Sanderling, der beim Zürcher Tonhalle-Orchester auch als potentieller Nachfolger von Lionel Bringuier gehandelt wird, hat angekündigt, dass er seinen Vertrag als Chef der Dresdner Philharmonie nicht verlängern wird. Er ist über Budgetkürzungen und deren Kommunkation verärgert.

 

In einem Brief an Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch äussert Sanderling laut einer offiziellen Pressemtteilung «sein Unverständnis und seine Verärgerung über die Vorgänge rund um den Beschluss des Stadtrates zum Doppelhaushalt 2017/18».

 

«Grösstes Unverständnis» äussert er auch über die Tatsache, dass er von der geplanten Kürzung aus der Presse erfahren musste. Für Gespräche über eine Vertragsverlängerung nach 2019 stehe er nicht mehr zur Verfügung.

 

Ein sofortiger Rücktritt komme für ihn nur deshalb nicht in Frage, weil er sich dem Orchester und seinem Publikum gegenüber in der Verantwortung fühle. Er werde sein Versprechen halten, nach der erfolgreichen Führung des Orchesters durch die Zeit des Interims, und dem Einzug in den neuen Konzertsaal 2017 auch seine bisher vertraglich fixierten künstlerischen Verpflichtungen bis zur Saison 2018/19 zu erfüllen. (cf)


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