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Wie Musikfirmen in Künstlerkarrieren investieren

01.12.2016 -- Laut dem Deutschen Bundesverband Musikindustrie flossen 2015 weltweit mehr als 4,5 Milliarden Dollar in die Entwicklung und Vermarktung neuer Talente, das seien zusammen mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Einnahmen aus verkauften Musikaufnahmen.

 

Obwohl sich die Branchenumsätze infolge der Digitalisierung zwischen 1997 und 2011 nahezu halbiert hätten, sei die Risikobereitschaft unvermindert hoch, schreibt der Verband. Die Zahlen entstammen der aktuellen Ausgabe des internationalen Branchenreports «Investing in Music», der von der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), in Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk der unabhängigen Musikfirmen WIN (Worldwide Independent Network), veröffentlicht wird.

 

Die Investitionen im Bereich Artist & Repertoire liegen mit 2,8 Milliarden Dollar bei 17 Prozent und sind damit gegenüber dem letzten Report (2013: 2,5 Mrd. Dollar) sogar weiter gestiegen. Keine andere Branche investiere anteilig so viel in Forschung und Entwicklung. Laut Industrial R&D Investment Scoreboard 2015 der EU kommen nur die Technologiebranche (15,1 Prozent) und die Pharmaindustrie (13,3 Prozent) auf ähnlich hohe Werte. Neu verpflichtete Künstlerinnen und Künstler machen derzeit gut ein Fünftel (21 Prozent) im Roster der Musikfirmen aus. (cf) 

 


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