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Bilanz der Berliner Staatsoper 2016

03.01.2017 -- Die Berliner Staatsoper hat 2016 im Schiller Theater eine Auslastung von 88 Prozent erreicht. Insgesamt gab es 184'938 Eintritte zu den 312 Vorstellungen und Konzerten in Berlin.

 

Die Auslastungen der früheren Jahre bewegten sich in ähnlichen Regionen (2011: 82 Prozent, 2012: 88 Prozent, 2013: 88 Prozent, 2014: 89 Prozent, 2015: 86 Prozent). Weitere 51'142 Eintritte gab es zu den internationalen Gastspiel-Konzerten der Staatskapelle Berlin in Japan, Shanghai, Prag, Paris, London und Luzern, ausserdem 40'000 zum 10. Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter dem Motto «Staatsoper für alle» auf dem Bebelplatz.

 

Für ein volles Haus im Jahr 2016 sorgten unter anderem die Neuproduktion von Glucks «Orfeo ed Euridice» in der Regie von Intendant Jürgen Flimm, «Fidelio» als Eröffnungspremiere der Saison 2016/2017 (Regie: Harry Kupfer) sowie die Berliner Premiere von Patrice Chéreaus «Elektra»-Inszenierung mit Evelyn Herlitzius in der Titelpartie. Alle drei Produktionen wurden von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim dirigiert.

 

Die letzte Premiere des Jahres war Puccinis «Manon Lescaut» gewidmet, eine Koproduktion mit dem Mikhailovsky Theatre in St. Petersburg, inszeniert von Jürgen Flimm. Zu weiteren Höhepunkten des Jahres zählten die szenische Wiederentdeckung nach über 300 Jahren von Agostino Steffanis Barockoper «Amor vien dal destino», Bohuslav Martinůs «Juliette» mit Magdalena Kožená und Rolando Villazón sowie «Luci mie traditrici» als Fortsetzung des Salvatore Sciarrino-Schwerpunkts an der Staatsoper.  (cf)


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