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Bislang unzugängliche Holcaust-Musikzeugnisse digitalisiert

21.02.2017 -- Ein Team der amerikanischen Akron University hat Gesangsaufnahmen digital zugänglich gemacht, die der Psychologe David Boder 1946 in Lagern in Frankreich, Deutschland und der Schweiz mit Überlebenden des Holcaust realisiert hatte.

 

Der amerikanische Psychologe nahm Erzählungen, Lieder und religiöse Riten auf, mit Hilfe eines Aufnahmegerätes, dessen Bäder heute in einem aufwendigen Verfahren wieder zugänglich gemacht werden mussten. Archiviert wurden sie unter anderem ab 1967 im Nicholas and Dorothy Cummings Center for the History of Psychology der Akron University.

 

Abspielbar gemacht werden konnten die Bänder allerdings  erst, als eine Mitarbeiterin des Labors auf der Auktionsplattform eBay ein kompatibles historisches Abspielgerät entdeckte und erwarb. Aber auch dieses musste zunächst modifiziert werden, um die Aufnahmen wieder verfügbar zu machen. (cf)


In die Aufnahmen kann unter folgendem Link hineingehört werden:
https://centerhistorypsychology.wordpress.com/2016/09/02/dr-boder-and-the-missing-songs/


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