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DOV sieht Trendwende im Klassikbereich

01.03.2017 -- Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), sieht eine «Trendwende im Klassikbereich». Ein Indiz: Noch nie wurden in Deutschland so viele Konzertsäle eröffnet, gebaut oder saniert.

 

Auch die Zahlen der neuen DOV-Konzertstatistik weisen laut Mertens in diese Richtung. In der Spielzeit 2015/16 gab es insgesamt 13'800 Veranstaltungen von öffentlich geförderten Orchestern und Rundfunkensembles. Das sind zehn Prozent mehr als bei der letzten Umfrage. Die DOV erhebt die Zahlen seit der Spielzeit 2003/04 alle zwei Jahre im Wechsel mit der Planstellen-Statistik.

 

Traditionell ganz vorn liegen Sinfonie- und Chorkonzerte; davon gab es 5800. Überraschend sei das Ergebnis im Education-Bereich, so Mertens laut der DOV-Mitteilung weiter. Mit rund 5100 musikpädagogischen Veranstaltungen hätten die Orchester ihr Engagement um mehr als 20 Prozent gesteigert.

 

Die Theater- und Orchesterlandschaft steht bei der Kampagne «Kulturtalent» der Deutschen UNESCO-Kommission einen Monat lang im Mittelpunkt. Mit der Kampagne will die Kommission das Immaterielle Kulturerbe bekannter machen. (cf)

 


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