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Human Rights Orchestra spielt für Menschenrechte

03.05.2017 -- Kommenden Montag (8. Mai) präsentiert das Human Rights Orchestra (HRO) im Luzerner KKL ein Benefizkonzert für Menschenrechts-Projekte im Kongo und in Bolivien. Gast ist die britische Pianistin Imogen Cooper. Sie spielt Mozarts Klavierkonzert Nr. 25.

 

Zu Beginn des Abends erklingt als Auftragswerk des HRO die Komposition «Per ognuno di noi…» von Riccardo Panfili, inspiriert vom Gedicht «Complicità» von Franco Fortini von 1955. Es handelt sich um eine Reflexion über unsere Verantwortung angesichts des Leidens so vieler Mitmenschen. Unter der Leitung des italienischen Dirigenten Alessio Allegrini erklingt zudem Felix Mendelssohns Schottische Symphonie Nr. 3 in a-Moll.

 

Die Initiative Musicians for Human Rights wurde 2009 von Alessio Allegrini, Solo-Hornist des Lucerne Festival Orchestra, gegründet. Das HRO setzt sich zusammen aus 60 Musikerinnen und Musikern aus über 30 Orchestern aus 20 weltweit führenden Orchestern. Alle Künstler stellen sich in den Dienst der humanitären Sache und spielen ohne Gage. Die bisherigen vier Konzerte im KKL Luzern haben allein über 150'000 Franken eingespielt.

 

Die Einnahmen aus dem diesjährigen Konzert im KKL gehen an die beiden humanitären Organisationen Sofepadi, die sich für die Rechte der Frauen und Mädchen im Kongo einsetzt, sowie Equipo Nizkor, welche in Bolivien die Rechte der indigenen Versammlung der Guaraní Itika Guasu verteidigt. (cf)


Mehr Infos: www.musiciansforhumanrights.org


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