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Heranwachsende profitieren von kulturellen Aktivitäten

14.06.2017 -- Sechs Studien der empirischen Bildungsforschung im deutschen Forschungsfonds Kulturelle Bildung, darunter eine der Fachhochschule Nordwestschweiz, sollen belegen, dass kulturelle Aktivitäten Heranwachsende in ihrer persönlichen Entwicklung wirksam unterstützen.

 

Laut Nicole Berner von der Fachhochschule Nordwestschweiz zeigt die Studie KuBIK5 der Fachhochschule Nordwestschweiz,  dass «Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf des fünften Schuljahres auf die eine oder andere Weise tanz-, musik-, kunst- oder theaterpädagogisch aktiv waren, sich in Teilbereichen ihrer Kreativität günstiger entwickeln konnten als Schülerinnen und Schüler, die keine kulturellen Angebote während des fünften Schuljahres besucht haben.»

 

Der vom Rat für Kulturelle Bildung e.V. getragene und mit Mitteln der Stiftung Mercator geförderte Fonds besteht seit Anfang 2015. Nach einem unabhängigen wissenschaftlichen Begutachtungs- und Auswahlverfahren aus über 70 Anträgen wurden daraus bis Juni 2017 sechs Forschungsprojekte mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten die interdisziplinären Studien an zwölf Universitäten, Hochschulen und Instituten durch.

 

Rund 3200 Kinder, Jugendliche, Studierende sowie Künstlerinnen und Künstler wurden dazu beim Tanzen, beim Lesen literarischer Texte, beim Gestalten von Bildern und Skulpturen sowie beim Musizieren oder Hören von Musik im Hinblick auf ihren Erwerb von ästhetischen, emotionalen, kognitiven, sensomotorischen und sozialen Erfahrungen und Kompetenzen begleitet. (cf)


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