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Luzerner Sinfonieorchester baut Probenhaus

21.06.2017 --Das Luzerner Sinfonieorchester trägt ab der Saison 2017/18 offiziell den Titel «Residenzorchester KKL Luzern». Es will überdies auf dem Südpol-Areal ein eigenes Probenhaus erstellen.

 

In der kommenden Saision will das Orchester seiner Gründerzeit 1805/06 und einem wichtigen Kapitel der Luzerner Musikgeschichte Rechnung getragen. Auch Raritäten wie Strawinskys Trauermusik, die nach der Uraufführung bis 2015 verschollen war, oder Dieter Ammanns «glut» werden ins Programm eingebunden. Im Rahmen von Zaubersee wird der Schwerpunkt der russischen Musik weitergeführt. Die Reihe der Gipfelwerke auf dem Pilatus widmet sich an drei Wochenenden dem Schaffen Franz Schuberts und an einem weiteren dem Gedenken des Pianisten Géza Anda.

 

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Alpenquai Luzern wird die Komposition «Harmony and understanding for orchestra and audience» von David Lang im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums der Kantonsschule uraufgeführt. Als Schweizer Erstaufführung spielt die erst 13-jährige britische Komponistin Alma Deutscher ihre Konzert für Klavier und Orchester.

 

Hauptnutzer des geplanten Probenhauses wird das Luzerner Sinfonieorchester. Daneben soll es auch von anderen Institutionen aus dem Luzerner Musikleben genutzt werden können. Mit dem «Blasorchester Stadtmusik Luzern» werden bereits entsprechende Gespräche geführt. Auf dem Südpol-Areal entsteht in der nächsten Zeit neben der schon vorhandenen Musikschule sowie dem Kulturzentrum Südpol auch die neue Musikhochschule. Zusammen mit den dort untergebrachten Räumlichkeiten des Luzerner Theaters entsteht so ein ganzer Musikcampus. (cf)


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