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Ein Schweizer unter den Kandidaten des Haskil-Wettbewerbs

10.07.2017 -- Für den XXVII. Internationalen Klavierwettbewerb Clara Haskil 2017, der in Vevey über die Bühne geht, haben 70 Pianisten ihre Kandidatur per Video eingereicht. Aus diesen Bewerbern wurden 26 Pianisten ausgewählt, darunter ein Schweizer.

 

Insgesamt 70 Pianisten haben ihre Kandidatur per Video eingereicht. Unter den Ausgewählten findet sich der Schweizer Frederic Bager. Der vom Migros Kulturprozent geförderte gebürtige Londoner studierte unter anderem in Genf und Lausanne und zuletzt an der Royal Academy of Music bei Ian Fountain. Insgesamt finden sich im Feld des Wettbewerbs 12 Frauen und 14 Männer aus 13 Nationen.

 

Den Juryvorsitz übernimmt zum zweiten und letzten Mal der Pianist Christian Zacharias. Neu in der Jury ist die französische Pianistin Anne Queffélec. Eine «Jeune Critique» gibt überdies sieben Musikstudenten die Möglichkeit, aktiv an der Organisation mitzuwirken. Sie tragen während des Wettbewerbs zur Sichtbarkeit der Veranstaltung bei, indem sie durch öffentliche Veranstaltungen führen und an Radiosendungen mitarbeiten.

 

Die Jeune Critique arbeitet mit der Soziologin Miriam Odoni zusammen, die für ihre Dissertation sechs Jahre lang über Auswahlkriterien bei internationalen Musikwettbewerben unter soziologischen Aspekten geforscht hat. Odoni war bei den Auswahlverfahren anwesend und wird es auch bei allen Beratungen der Wettbewerbsjury sein. Für dieses soziologische Projekt, arbeitet Jeune Critique mit Olivier Voirol, Lehr- und Forschungrat der Universität Lausanne, zusammen. (cf) 

 


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