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«The Future Sound of Pop Music»

29.09.2017 -- An der Hochschule der Künste Bern findet vom 30. November bis zum 2. Dezember 2017 ein Symposium zum Thema «The Future Sound of Pop Music» statt. Es diskutiert, wie sich die Klangästhetik der populären Musik verändert hat und erörtert die Zukunft von Sounds in der Popmusik.

 

Neue Technologien, neue Interfaces und Controller haben die Klangwelt und die Ästhetik der Popmusik von den 1960er-Jahren bis heute stark verändert: Zunächst setzte Popmusik auf wenige prägnante Erkennungsmerkmale wie etwa die Verzerrung, heute basiert sie auf komplexen elektronischen Konstrukten aus Samples, virtuellen Instrumenten und Effekten.

 

Die Bedeutung einzelner Sounds, deren Entstehung, Entwicklung und Zukunft wurde in der Popularmusikforschung bislang jedoch kaum untersucht. Das Symposium stellt daher zur Debatte, wie neue Sounds entstanden sind, wie sie eingesetzt, ständig erneuert und ersetzt werden. Das Symposium ist Teil des HKB-Forschungsprojekts Kultsounds, das vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt wird.

 

Als internationale Keynote Speakers wurden eingeladen: Annie Goh (London), Marie Thompson (Lincoln), Katia Isakoff (London), John Chowning (San Francisco), Lippold Haken (Illinois), Edmund Eagan (Ottawa), Wayne Marshall (Boston) und Bruno Spoerri (Zürich). Neben Vorträgen und Diskussion bietet das Symposium Workshops (z. B. Haken Continuum und 3D Audio), Konzerte und Präsentationen von Prototypen. (cf)

Mehr Infos: futuresoundofpopmusic.net

 


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