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Offener Brief der Deutschsprachigen Opernkonferenz

26.10.2017 -- Die Deutschsprachigen Opernkonferenz, zu der auch das Opernhaus Zürich gehört, wendet sich in einem offenen Brief an den russischen Kulturminister Wladimir Medinskij zum Hausarrest des Regisseurs Kirill Serebrennikov.

 

In dem Bief fordert die Konferenz die sofortige Freilassung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow. Er repräsentiere auf ganz spezielle Weise den hohen Standard russischer Gegenwartskultur und setze Massstäbe, die in der sogenannten westlichen Welt Vorbildfunktion hätten, heisst es in dem vom Frankfurter Intendanten Bernd Loebe unterzeichneten Schreiben.

 

Der Hausarrest von Serebrennikow sei in politischer und juristischer Hinsicht sehr fraglich, so der Text weiter. Ausserdem halte er den herausragenden Künstler davon ab, seinen Verpflichtungen als Kulturschaffender auch an deutschen Kulturinstitutionen nachzukommen. Die Ausstände an hochwertigen künstlerischen Produktionen könnten weder akzeptiert noch ersetzt werden. (cf)

 


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