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Editorials

Zwei Paradigmen der Innovation

Porträt Wolfgang Böhler19.02.2016 -- In der aktuellen Kulturpolitik gilt für die Charakterisierung von Innovation ein mittlerweile kaum mehr hinterfragtes Innovations-Paradigma. In der Ökonomie nennt man es ein disruptives Modell: Es zielt auf Negation und Zerstörung von Bisherigen. Im kulturpolitischen Jargon wird dabei in der Regel von «Widerständigem», «Querständigem», «Aufrüttelndem», «Prophetischem» oder «Provokativem» gesprochen. Man erwartet von förderwürdigen Projekten, dass sie «Althergebrachtes in Frage stellen, negieren oder als Festgefahrenes demaskieren» und geht davon aus, dass Künstler eine Art Hellsichtigkeit für tieferliegende gesellschaftliche Entwicklungen haben.

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