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Editorials

Kultur und Staat II: Public-Private Partnership

von Wolfgang Böhler

 

Porträt Wolfgang Böhler27.07.2015 -- Public-Private Partnerships (PPP) werden seit einiger Zeit als ein Mittel betrachtet, in der Kulturfinanzierung die öffentlichen Haushalte zu entlasten. Die Idee stammt historisch nicht aus der Branche. Ursprünglich waren sie gedacht, um damit allgemeine Infrastrukturen zu stemmen. Die wichtigsten davon waren Löcher in der Erde: der Eurotunnel und die Londoner U-Bahn ‒ beides ziemliche finanzielle Desaster. Es zeigt, dass Private keineswegs sogfältiger mit dem eigenen Geld umgehen als der Staat mit eingetriebenen Steuern, auch wenn dies Konservative immer wieder glauben machen wollen. In der Schweiz sind PPP ausserhalb der Kultur noch relativ rar, immerhin wird vom kantonalen Verwaltungszentrum über Stadien (Bern Neufeld und Neuenburg), Kliniken und Pflegeheime bis zum Zürcher Veloverleihsystem doch schon einiges in solchen Koproduktionen realisiert.

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