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Rückblick auf die Stubete am See 2014

 Cover CD09.07.2015 – Die nächste «Stubete am See», das massgebende Schweizer Versuchslabor für Neue Volksmusik, gibt’s in der Zürcher Tonhalle 2016. Im festivalfreien Jahr kann man sich an den Rückblick auf die letzte Ausgabe halten, die auch denen, die den Anlass besucht haben, noch einiges zum (wieder-)entdecken bieten dürfte. Die Bandbreite ist gross. Sie reicht von vielfältigen Annäherungen an Instrumente und Melodiensammlungen der Geschichte ‒ etwa durch den Halszitherspieler Christoph Greuter oder das Ensemble Radix ‒ über die Erkundung zahlreicher Schnittstellen zu volkstümlichen Traditionen anderer Völker wie dem Tango, der Blasmusik des Balkans oder dem Blues bis zu ambitiösen Grossformationen. Zu hören sind auch Ausschnitte aus der Uraufführung einer Auftragsarbeit für das Hausensemble des Festivals, dem Ländlerorchester, für das erstmals ein Tonschöpfer im Ausland, der Wiener Tommaso Huber, einen Beitrag verfasst hat.

 

Die Stubete am See ist 2014 nach 2008, 2010 und 2012 zum vierten Mal in und um die Zürcher Tonhalle durchgeführt worden. Das Treffen der Repräsentanten der Neuen Schweizer Volksmusik legt einen Schwerpunkt auf die Instrumentalmusik und die Verbindungen zur klassischen Musik und bietet Raum für allerlei anregende Experimente. Sie versteht sich als Brückenschlag zwischen Schweizer Volksmusik und europäischer Kunstmusik und stellt ein «Ländlerorchester», für den sie jeweils einen Kompositionsauftrag vergibt. (cf)

 

Info:  Stubete am See, Festival 2014, Musiques Suisses, MGB-NV 29. Bezugshinweis:
www.musiques-suisses.ch


Ein Codex-flores-Bericht zur Stubete am See 2014 findet sich hier 


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