{"id":1110,"date":"2014-01-13T11:34:14","date_gmt":"2014-01-13T11:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/die-orgel-von-uranienborg-oslo\/"},"modified":"2014-01-13T11:34:14","modified_gmt":"2014-01-13T11:34:14","slug":"die-orgel-von-uranienborg-oslo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/die-orgel-von-uranienborg-oslo\/","title":{"rendered":"Die Orgel von Uranienborg, Oslo"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/sinus-4007.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover Orgel von Oranienburg\" width=\"100\" height=\"90\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>02.12.2013 &#8212; Nach seinen in \u00fcber dreissig Alben dokumentierten Erkundungen der schweizerischen, franz\u00f6sischen, deutschen, \u00f6sterreichischen und d\u00e4nischen Orgellandschaft mit Dutzenden ihrer historischen Instrumente hat sich der Schweizer Organist Albert Bolliger nach Norwegen gewandt.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\">In der Uranienborg Kirche in Oslo war 1886 ein 24 Register umfassendes Instrument aus der Werkstatt August Nielsens in Betrieb genommen worden, das in sp\u00e4teren Jahrzehnten mehrfach modifiziert und auf 40 Stimmen gebracht worden ist. Mit einer Restauration und Erweiterung unter Verwendung des originalen neogotischen Geh\u00e4uses und alter Register wurde die Schweizer Orgelbaufirma Kuhn, M\u00e4nnedorf, beauftragt. Ihr 2009 eingeweihtes Instrument der deutsch-romantischen Orgeltradition verf\u00fcgt \u00fcber 56 Register auf drei Manualen, Altarwerk und Pedal. <\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span class=\"txt-m-black\">02.12.2013 &#8212; Nach seinen in \u00fcber dreissig Alben dokumentierten Erkundungen der schweizerischen, franz\u00f6sischen, deutschen, \u00f6sterreichischen und d\u00e4nischen Orgellandschaft mit Dutzenden ihrer historischen Instrumente hat sich der Schweizer Organist Albert Bolliger nach Norwegen gewandt.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/sinus-4007.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover Orgel von Oranienburg\" width=\"100\" height=\"91\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>In der Uranienborg Kirche in Oslo war 1886 ein 24 Register umfassendes Instrument aus der Werkstatt August Nielsens in Betrieb genommen worden, das in sp\u00e4teren Jahrzehnten mehrfach modifiziert und auf 40 Stimmen gebracht worden ist. Mit einer Restauration und Erweiterung unter Verwendung des originalen neogotischen Geh\u00e4uses und alter Register wurde die Schweizer Orgelbaufirma Kuhn, M\u00e4nnedorf, beauftragt. Ihr 2009 eingeweihtes Instrument der deutsch-romantischen Orgeltradition verf\u00fcgt \u00fcber 56 Register auf drei Manualen, Altarwerk und Pedal. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Albert Bolliger stellt das an Klangfarben reiche Instrument, das sowohl den \u00e4sthetischen Anforderungen der Barockmusik wie jenen der franz\u00f6sischen Romantik gerecht wird, an ausgew\u00e4hlten Beispielen skandinavischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts vor, deren Orgelschaffen in unseren Breiten kaum bekannt ist. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Einen Akzent neben k\u00fcrzeren Werken von Conrad Greve (Fuge in D), Niels W. Gade (zwei Choralvorspiele) und Jean Sibelius (Trauermusik) bilden einerseits die Kompositionen des 1927 geborenen Bjarne Sl\u00f8degal (Variationen \u00fcber ein norwegisches Volkslied) und des 1932 geborenen Bengt Granstam (Meditationen \u00fcber alte Dalar-Melodien und Zwei F\u00e4bod-Psalmen aus Dalarna), andrerseits die 29 kurzen Pr\u00e4ludien op. 51 des Sinfonikers Carl Nielsen mit einer Wiedergabedauer von knapp einer halben Stunde und vier St\u00fccke des 1952 verstorbenen D\u00e4nen Rued Langgaard (im Album irrt\u00fcmlich Ranggaard genannt), einem Experimenten und Stilen offenen Einzelg\u00e4nger, der \u00fcber 400 Kompositionen hinterliess, darunter 16 Sinfonien. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Albert Bolliger best\u00e4tigt sich auch in diesen Einspielungen als Interpret, der aus gr\u00fcndlicher Kenntnis des Instruments und der Partituren sowie den akustischen Eigenheiten des Kirchenraums jedem einzelnen Werk charakteristische Ausstrahlung und emotionale Eleganz verleiht, klare Faktur und Transparenz verbindet mit differenzierter origineller Kombination der Register. Und wie durchwegs in den Sinus-Produktionen fordert das informative, farbig illustrierte Beiheft, das auch die Registrationen auflistet, Anerkennung. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong><\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">Uranienborg Oslo. August Nielsen 1884. Kuhn 2009. Werke von Greve, Gade, Sibelius, Sl\u00f8degal, Granstam und Langgaard. Albert Bolliger, Orgel. (Sinus 4007 SACD; 64\u2019. Booklet dt., frz., engl.) <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/sinus-4007.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover Orgel von Oranienburg\" width=\"100\" height=\"90\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>02.12.2013 &#8212; Nach seinen in \u00fcber dreissig Alben dokumentierten Erkundungen der schweizerischen, franz\u00f6sischen, deutschen, \u00f6sterreichischen und d\u00e4nischen Orgellandschaft mit Dutzenden ihrer historischen Instrumente hat sich der Schweizer Organist Albert Bolliger nach Norwegen gewandt.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\">In der Uranienborg Kirche in Oslo war 1886 ein 24 Register umfassendes Instrument aus der Werkstatt August Nielsens in Betrieb genommen worden, das in sp\u00e4teren Jahrzehnten mehrfach modifiziert und auf 40 Stimmen gebracht worden ist. Mit einer Restauration und Erweiterung unter Verwendung des originalen neogotischen Geh\u00e4uses und alter Register wurde die Schweizer Orgelbaufirma Kuhn, M\u00e4nnedorf, beauftragt. Ihr 2009 eingeweihtes Instrument der deutsch-romantischen Orgeltradition verf\u00fcgt \u00fcber 56 Register auf drei Manualen, Altarwerk und Pedal. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-1110","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tontraeger-besprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1110"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1110\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}