{"id":1118,"date":"2014-01-13T12:24:39","date_gmt":"2014-01-13T12:24:39","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/jahrestagung-2007-der-dgm-musik-und-identitaet-2\/"},"modified":"2014-01-13T12:24:39","modified_gmt":"2014-01-13T12:24:39","slug":"jahrestagung-2007-der-dgm-musik-und-identitaet-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/jahrestagung-2007-der-dgm-musik-und-identitaet-2\/","title":{"rendered":"Jahrestagung 2007 der DGM: Musik und Identit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><span class=\"txt-m-black\">Ereignis-Rezension vom 27.09.2007<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><span class=\"txt-m-black\">Mit Freunde habe ich in Ihrem Artikel \u00fcber die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Musikpsychologie gelesen, wie ausf\u00fchrlich \u00fcber die \u00abSch\u00fctzenhilfe\u00bb f\u00fcr Stumpfs Verschmelzungstheorie berichtet wird. Ein paar Erg\u00e4nzungen scheinen mir dennoch n\u00f6tig. Meine \u00dcberlegungen zur Verschmelzungstheorie basieren auf einem von mir selbst entworfenen mathematischen Modell, zu dem es keine Konzeption von Professor Jobst P. Frickes gab. Es gibt auch keine Modellrechnung von Fricke, wie der Artikel behauptet.<\/p>\n<p> Das Modell habe ich in meinem Buch <em>Verschmelzung und neuronale Autokorrelation als Grundlage einer Konsonanztheorie<\/em>, Peter Lang Verlag Frankfurt 2007, ver\u00f6ffentlicht. Es benutzt Mittel der Fourieranalysis (\u00abgeneralized harmonic analysis\u00bb) und beschreibt die Logik von Netzwerken, mit denen Neuronen des Mittelhirns die Tonh\u00f6he bestimmen k\u00f6nnen. Diese Netzwerke sind 1981 von dem Darmst\u00e4dter Neuroakustiker Langner entdeckt und sp\u00e4ter ausgiebig erforscht worden. Durch das mathematische Modell ist mir der logische Nachweis gelungen, dass sich Stumpfs Verschmelzungstheorie und die Arbeitsweise des Netzwerkes entsprechen. Konsonanz und Dissonanz haben damit ihre physiologische Ursache in der Arbeitsweise von Neuronenkreisen im Geh\u00f6r.<\/p>\n<p> Die \u00dcbereinstimmung des Modells mit Stumpfs Verschmelzungstheorie ist von mir erstmals im M\u00e4rz 2006 in Kassel auf der Tagung eines Arbeitskreis in der Gesellschaft f\u00fcr Musikforschung gezeigt worden. W\u00e4hrend der aktuellen Tagung in Giessen habe ich im Rahmen meines Vortrages zu Hindemiths Akkordlehre am Beispiel der \u00abAllgemeinen Koinzidenzfunktion\u00bb f\u00fcr Zeitfenster von zwei mal 0,8 ms die \u00dcbereinstimmung des Modells mit Stumpfs Theorie nochmals demonstriert &#8211; nicht aber Fricke, wie der Artikel behauptet. Die Anwendung dieser Funktion auf Akkorde bei Hindemith best\u00e4tigt das mathematische Modell, zeigt aber, dass f\u00fcr kleinste Intervalle und Intervalle nahe um die Oktave herum neben der Verschmelzung auch die Rauhigkeitsempfindungen mit ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. <\/p>\n<p> Diese Erg\u00e4nzungen und Richtigstellungen zur Urheberschaft des Modells sind wegen wiederholter \u00dcbergriffe leider notwendig. <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\">\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"200\">\u00a0<\/td>\n<td><span class=\"txt-m-black\"><strong>Martin Ebeling<\/strong><br \/> 41065 M\u00f6nchengladbach <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ereignis-Rezension vom 27.09.2007 Mit Freunde habe ich in Ihrem Artikel \u00fcber die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Musikpsychologie gelesen, wie&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-1118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1118\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}