{"id":1876,"date":"2014-11-11T10:34:26","date_gmt":"2014-11-11T10:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/11\/11\/world-of-strings-pyhae\/"},"modified":"2014-11-11T10:34:26","modified_gmt":"2014-11-11T10:34:26","slug":"world-of-strings-pyhae","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/11\/11\/world-of-strings-pyhae\/","title":{"rendered":"World of Strings: Pyh\u00e4"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><img decoding=\"async\" src=\"images\/bilder2014\/141107worldofstrings.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover CD\" width=\"100\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>07.1.2014 \u2013 Du sitzt im Saal eines Arthouse-Kinos, noch kaum jemand ist da, es l\u00e4uft irgend so ein Studiofilm eines iranischen, georgischen, chilenischen oder nigerianischen Regisseurs. Die noch meist leeren roten Pl\u00fcschsofas wirken ebenso ged\u00e4mpft wie das Licht \u2012 und aus Lautsprechern t\u00f6nt da leise und diskret diese Musik, gezupfte, gestrichene Kl\u00e4nge, gelenkige Perkussion, farbig, zug\u00e4nglich, unaufdringlich, intelligent und ber\u00fchrend. Patterngetriebene Grooves, elegante Soli, Klangmixturen l\u00f6sen sich ab. Woher mag sie stammen? Die Perkussion k\u00f6nnte auf Nahen und Mittleren Osten hindeuten, das Cello, das offensichtlich mittut, auf lateinamerikanische Urspr\u00fcnge, es hat \u2012 vor allem in Brasilien \u2012 in Pop und Jazz einen festen Platz. Du googlest im gedimmten Licht auf deinem Smartphone potentielle Spieler \u2026 Jaques Morelenbaum? \u00a0Ana Maza? Auch eine Geige identifizierst du, Gitarre, Kl\u00e4nge eines afrikanischen Daumenklaviers, einen Bass\u2026<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><img decoding=\"async\" src=\"images\/bilder2014\/141107worldofstrings.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover CD\" width=\"100\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>07.1.2014 \u2013 Du sitzt im Saal eines Arthouse-Kinos, noch kaum jemand ist da, es l\u00e4uft irgend so ein Studiofilm eines iranischen, georgischen, chilenischen oder nigerianischen Regisseurs. Die noch meist leeren roten Pl\u00fcschsofas wirken ebenso ged\u00e4mpft wie das Licht \u2012 und aus Lautsprechern t\u00f6nt da leise und diskret diese Musik, gezupfte, gestrichene Kl\u00e4nge, gelenkige Perkussion, farbig, zug\u00e4nglich, unaufdringlich, intelligent und ber\u00fchrend. Patterngetriebene Grooves, elegante Soli, Klangmixturen l\u00f6sen sich ab. Woher mag sie stammen? Die Perkussion k\u00f6nnte auf Nahen und Mittleren Osten hindeuten, das Cello, das offensichtlich mittut, auf lateinamerikanische Urspr\u00fcnge, es hat \u2012 vor allem in Brasilien \u2012 in Pop und Jazz einen festen Platz. Du googlest im gedimmten Licht auf deinem Smartphone potentielle Spieler \u2026 Jaques Morelenbaum? \u00a0Ana Maza? Auch eine Geige identifizierst du, Gitarre, Kl\u00e4nge eines afrikanischen Daumenklaviers, einen Bass\u2026<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Die Musik stammt vom Schweizer Bassisten R\u00e4tus Flisch. Er setzt sich immer mal wieder gerne zusammen mit dem polnischen Geiger Adam Taubitz, einem Mitglied der Berliner Philharmoniker, und dem Cellisten Daniel Pezzotti, der in den Z\u00fcrcher Opernorchestern spielt und in der Barockmusik genauso zuhause ist wie in der MPB (Musica Popular Brasileira) oder der freien Improvisation. Zu ihnen gesellt sich f\u00fcr das Projekt \u00abWorld of Strings\u00bb der \u00f6sterreichische Weltmusik-Perkussionist Claudio Spieler und der Gitarrist Michael Bucher, der auch die Kalimba- und Harmonika-Kl\u00e4nge beisteuert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Ihre CD \u00abPyh\u00e4\u00bb t\u00f6nt f\u00fcr zentraleurop\u00e4ische Projekt-Ensembles aus Jazz und Weltmusik untypisch unverkopft, charmant und unbeschwert. Kompakt im Klang, dennoch transparent, stimmungsvoll und unterhaltsam kommt sie daher. Dem Ensemble w\u00fcnschte man eine etwas l\u00e4ngere Existenz als die \u00fcbliche, in der Regel allzukurze Halbwertszeit solcher Projektgruppen. Aus dem ersten gelungenen Wurf k\u00f6nnte bei dem Potential durchaus etwas Stilbildendes entstehen, das auch ein breites Publikum ansprechen k\u00f6nnte. <em>(wb) <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><strong>Info: <\/strong>World of Strings: Pyh\u00e4, Musiques Suisses, MGB Jazz 14. <br \/>Bezugsquelle\u00a0: <a href=\"http:\/\/www.musiques-suisses.ch\/en\/World-of-Strings\/Pyhae\/id\/607\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.musiques-suisses.ch\/en\/World-of-Strings\/Pyhae\/id\/607<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><img decoding=\"async\" src=\"images\/bilder2014\/141107worldofstrings.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cover CD\" width=\"100\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>07.1.2014 \u2013 Du sitzt im Saal eines Arthouse-Kinos, noch kaum jemand ist da, es l\u00e4uft irgend so ein Studiofilm eines iranischen, georgischen, chilenischen oder nigerianischen Regisseurs. Die noch meist leeren roten Pl\u00fcschsofas wirken ebenso ged\u00e4mpft wie das Licht \u2012 und aus Lautsprechern t\u00f6nt da leise und diskret diese Musik, gezupfte, gestrichene Kl\u00e4nge, gelenkige Perkussion, farbig, zug\u00e4nglich, unaufdringlich, intelligent und ber\u00fchrend. Patterngetriebene Grooves, elegante Soli, Klangmixturen l\u00f6sen sich ab. Woher mag sie stammen? Die Perkussion k\u00f6nnte auf Nahen und Mittleren Osten hindeuten, das Cello, das offensichtlich mittut, auf lateinamerikanische Urspr\u00fcnge, es hat \u2012 vor allem in Brasilien \u2012 in Pop und Jazz einen festen Platz. Du googlest im gedimmten Licht auf deinem Smartphone potentielle Spieler \u2026 Jaques Morelenbaum? \u00a0Ana Maza? 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