{"id":38,"date":"2014-01-06T10:15:56","date_gmt":"2014-01-06T10:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/kreatives-chaos-und-interdisziplinaritaet\/"},"modified":"2014-01-06T10:15:56","modified_gmt":"2014-01-06T10:15:56","slug":"kreatives-chaos-und-interdisziplinaritaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/kreatives-chaos-und-interdisziplinaritaet\/","title":{"rendered":"Kreatives Chaos und Interdisziplinarit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>02.09.2005<\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><strong>Das Center for Computer Research on Music and Acoustic (CCRMA) der Stanford University ist ein Ort der kreativen Begegnung von Musikern, Informatikern, Psychologen und vielen andern. In dem Zentrum mit Weltruf ist Fernando Lopez-Lezcano als Kompositionslehrer und Informatiker t\u00e4tig. Codex flores hat sich mit dem r\u00fchrigen Argentinier unterhalten.<\/strong><\/p>\n<p> <strong>Codex flores:<\/strong> <em>K\u00f6nnen Sie uns etwas \u00fcber Ihre aktuellen Musikprojekte erz\u00e4hlen?<\/em><\/p>\n<p> <strong>Fernando Lopez-Lezcano:<\/strong> Eines meiner letzten Werke ist eine Komposition f\u00fcr Mehrkanal-Systeme \u2013 eine t\u00f6nende Landschaft mit verr\u00e4umlichten Kl\u00e4ngen. Sie wird in einem Konzertsetting dargeboten, in dem mehrere Lautsprecher rund um die Zuh\u00f6rer aufgestellt sind.<\/p>\n<p> Ein aktuelles Projekt geht auf das Erdbeben in der Bay Area von 1989 zur\u00fcck. Das Geb\u00e4ude unseres Zentrums wurde vollst\u00e4ndig renoviert, weil der dritte Stock besch\u00e4digt worden war. W\u00e4hrend der Bauarbeiten stellten wir hinter dem Haus eine Kamera auf, die in Intervallen von einer Minute Fotos schoss. Damit vef\u00fcgten wir \u00fcber eine Sequenz von Bildern der ganzen Renovationsarbeiten. Daraus habe ich ein Video erstellt und diesem eine Musikspur beigef\u00fcgt. <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; <br \/><strong>Die Weblinks<\/strong><br \/> Fernando Lopez-Lezcano:<br \/> <a href=\"http:\/\/ccrma.stanford.edu\/%7Enando\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> ccrma.stanford.edu\/~nando <\/a><br \/> CCRMA:<br \/> <a href=\"http:\/\/ccrma.stanford.edu\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> ccrma.stanford.edu\/ <\/a> <br \/> Planet CCRMA:<br \/> <a href=\"http:\/\/ccrma.stanford.edu\/planetccrma\/software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> ccrma.stanford.edu\/planetccrma\/software\/ <\/a> <\/p>\n<p>vgl. auch das <a href=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/rezensionen_ind3.php?art=197\"><strong>Interview mit Andrea Glorioso<\/strong><\/a> <br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> <em>In welcher Beziehung stehen Bild und Ton?<\/em><\/p>\n<p> Sowohl das Video als auch die Musik sind auf der Basis eines gemeinsamen Prozesses algorithmisch erzeugt worden. F\u00fcr das Video habe ich eine Art virtuellen Tag erzeugt: Auf die Bilder der ersten zwanzig Minuten des ersten Tages folgen diejenigen der folgenden zwanzig Minuten des zweiten Tages und so weiter. Dabei entstehen kontinuierlich wirkende Passagen, aber auch \u00fcberraschende Schnitte sind zu beobachten. Dinge ver\u00e4ndern sich, verschwinden, erscheinen erneut&#8230; Wolken und Musik werden aus den gleichen Daten erzeugt und laufen synchron zu den Geschehnissen auf der Bildebene.<\/p>\n<p> <em>Welche kreativen oder musikalischen Aspekte pr\u00e4gen diese Art des Arbeitens?<\/em><\/p>\n<p> Das erweckt den Eindruck, dass ich vor allem Programmierarbeit leisten w\u00fcrde. Dem ist aber nicht so. In Tat und Wahrheit mache ich Musik. Programmieren heisst Musik machen. Die Verwendung einer Software zur Textverarbeitung ist ja auch nicht mit dem Schreiben eines Romans gleichzusetzen. Man benutzt einfach ein Werkzeug. Genauso ist die Programmiersprache ein Werkzeug, um Musik zu schreiben.<\/p>\n<p> Ich neige dazu, auf traditionelle Art zu komponieren. Ich setze Note f\u00fcr Note an die f\u00fcr sie bestimmten Pl\u00e4tze. Manchmal kreiere ich auf der Basis von hunderten kleiner Klangereignisse oder Noten allerdings auch Klangfl\u00e4chen. In diesem Fall lege ich nicht Note um Note einzeln fest. Die Software erlaubt es mir, Texturen zu definieren, die eine gewisse Dichte aufweisen oder sich im akustischen Raum auf bestimmte Art bewegen, ohne dass ich mich selber um alle Details auf der Ebene einzelner Klangzellen k\u00fcmmern muss. Das kann ich dem Programm \u00fcberlassen. Allerdings bin es ja ich, der das Programm geschrieben hat. Das heisst, in gewisser Weise bin auch ich es wiederum, der alle diese Details generiert hat.<\/p>\n<p> <em>An der Stanford University arbeiten Sie nicht bloss als Komponist.<\/em><\/p>\n<p> Das CCRMA, das Center for Computer Research on Music and Acoustic, ist der Abteilung f\u00fcr Musik der Universit\u00e4t angegliedert. Dort wird auch Musik gemacht, in der Hauptsache ist es aber ein Forschungszentrum f\u00fcr alle Aspekte der Beziehung zwischen Klang und Computer.<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"right\" valign=\"bottom\" width=\"220\"><span class=\"txt-s-black\"><strong> \u00abProgrammieren heisst Musik machen. Die Verwendung einer Software zur Textverarbeitung ist ja auch nicht mit dem Schreiben eines Romans gleichzusetzen. Man benutzt einfach ein Werkzeug.\u00bb<br \/> <\/strong><\/span><\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/bilder\/050901lopez2.jpg\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Das Zentrum hat dank seiner Forschungsaktivit\u00e4ten international einen hohen Bekanntheitsgrad. Die k\u00fcnstlerische Arbeit ist eher eine Art Nebeneffekt. Das Zentrum ist interdisziplin\u00e4r, das heisst, es arbeiten dort Komponisten, Interpreten, \u00abGurus\u00bb in Sachen digitaler Signalverarbeitung (DSP, Digital Signal Processing), Psychologen und Musikwissenschaftler an den verschiedensten Projekten. Sie interagieren miteinander oder auch nicht. Es ist ein sehr interessanter und kurzweiliger Ort.<\/p>\n<p> <em>Am CCRMA wird auch auf der Ebene des DSP gearbeitet?<\/em><\/p>\n<p> Es gibt Spezialisten, die sich mit Fragen rund um Synthese, Transformation und Kompression von Kl\u00e4ngen besch\u00e4ftigen. Letzteres ist heute sehr popul\u00e4r, man denke nur an das MP3-Format&#8230; Mehrere Mitarbeiter des Zentrums arbeiten an der zugrundeliegenden Mathematik, einige davon mit Blick auf Anwendungen in der Musikproduktion, andere einfach aus wissenschaftlicher Neugier. <\/p>\n<p> Es hat auch Leute, die den Computer nutzen, um Musik zu machen. Die meisten kommen aus der Musikabteilung. Es gibt aber auch Angeh\u00f6rige anderer Abteilungen, die am CCRMA den Computer f\u00fcr diesen Zweck verwenden. Wiederum andere arbeiten an Themen der Wahrnehmung.<\/p>\n<p> <em>Welche Aufgabe erf\u00fcllen Sie im Zentrum?<\/em><\/p>\n<p> Ich habe einen zweifachen Background. Zum Einen unterrichte ich deshalb einige Klassen in Komposition und Klangsynthese. Ich wirke aber auch als Systemadministrator f\u00fcr die technische Infrastruktur. Dazu z\u00e4hlen rund vierzig Computer, das Netzwerk und die Software.<\/p>\n<p> Ich habe basierend auf Linux ein Softwaresystem entwickelt, das es den im Zentrum Besch\u00e4ftigten erlaubt, Foschungen zu betreiben oder Musik zu machen. Nach und nach habe ich das System mit Programmen angereichert, die f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit Musik n\u00fctzlich sind. Studierende und andere Interessierte k\u00f6nnen sich das vordefinierte System kopieren und es privat ebenfalls installieren. Sie verf\u00fcgen dann bei sich zu Hause und im CCRMA \u00fcber die gleiche Software-Umgebung. Das war die urspr\u00fcngliche Idee. Es ist etwas, das nach und nach organisch gewachsen ist. <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"154\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/bilder\/050901lopez3.jpg\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td valign=\"bottom\"><span class=\"txt-s-black\"><strong> \u00abWir selber greifen f\u00fcr Planet CCRMA auf ein Linux-System zur\u00fcck, das frei verf\u00fcgbar ist. Wir nehmen also nicht nur, sondern geben auch etwas zur\u00fcck.\u00bb<br \/> <\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> <em>Das heisst, jemand kann ein Projekt im CCRMA beginnen und bei sich zu Hause daran weiterarbeiten und umgekehrt.<\/em><\/p>\n<p> Genau. Um die Leute zu Hause besser unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen, habe ich eine kleine Webseite eingerichtet, auf der erkl\u00e4rt wird, wie das System installiert werden kann. Mit der Zeit gab es Anfragen von Leuten, die nicht am CCRMA arbeiten, sondern irgendwo anders auf der Welt, aber unser frei verf\u00fcgbares System auch zu brauchen begonnen haben. Viele baten uns, das System, das den Namen \u00abPlanet CCRMA\u00bb (ausgesprochen: \u00abPlanet Karma\u00bb) erhalten hat, um diese und jene Funktion zu erg\u00e4nzen. Mittlerweile ist der \u00abPlanet\u00bb zu einem opulenten Projekt ohne Auslaufdatum geworden.<\/p>\n<p> <em>Wer nutzt Planet CCRMA?<\/em><\/p>\n<p> Alle, die an Werkzeugen zur Produktion von Musik interessiert sind. Es finden sich darunter DJs und andere, die an beatbasierter Musik t\u00fcfteln, aber auch andere Forschungzentren, die \u00e4hnliche Aufgaben erf\u00fcllen wie wir im CCRMA von Stanford. Man kann es ebensogut benutzen, um einen Rap-Song zu schreiben als in Mehrkanal-Verfahren elektroakustische Musik zu realisieren. Ich f\u00fchre nicht Buch dar\u00fcber, wer die Software wie braucht.<\/p>\n<p> <em>Aber einen allgemeinen Eindruck von der Nutzergemeinschaft haben Sie sicher.<\/em><\/p>\n<p> Die Mailing List zu Planet CCRMA hat etwa 700 Abonnenten. Sie nimmt auch entsprechend viel von meiner Zeit in Anspruch. Ich verstehe das als einen Dienst an der Gemeinschaft. Ich helfe Menschen sehr gerne und so ist es sch\u00f6n, wenn ich es auch tun kann. Wir selber greifen f\u00fcr Planet CCRMA auf ein Linux-System zur\u00fcck, das frei und unentgeltlich verf\u00fcgbar ist. Wir nehmen also nicht nur, sondern geben auch etwas zur\u00fcck. Das ist sch\u00f6n zu wissen.<\/p>\n<p> <em>Wie w\u00fcrden Sie CCRMA als Forschungsplatz charakterisieren?<\/em><\/p>\n<p> Man kann es als eine Art Spielwiese betrachten. Ein Forschungszentrum sollte eine Art Experimentierfeld sein, wo man mit den Werkzeugen herumspielen und dabei neue Ideen konkretisieren und etwas neues kreieren kann. Der Ort ist geistig sehr offen. Man kann dort mehr oder weniger tun und lassen, was man will.<\/p>\n<p> <em>Es kommt Ihnen nicht in den Sinn, ein Manifest zu schreiben, um zu erkl\u00e4ren, in welche Richtung sich die Entwicklung der Musik zu bewegen habe?<\/em><\/p>\n<p> Nein, ich sicher nicht. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand anderes im Center ein derartiges Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt. <\/p>\n<p> <em>Ich frage, weil die Gefahr best\u00fcnde, w\u00fcrde man in Europa ein vergleichbares Projekt aufgleisen. Hiesige Avantgarde-Komponisten liebten es immer wieder, Manifeste zu verfassen und zun\u00e4chst einmal die ganze Welt und noch einiges mehr zu erkl\u00e4ren, bevor Sie Musik zu machen begannen.<\/em><\/p>\n<p> F\u00fcr mich z\u00e4hlt, was ich in einem St\u00fcck h\u00f6ren kann und welche Wirkung es auf mich hat. Es ist interessant zu wissen, was dahinter steckt. Aber das ist f\u00fcr mich nicht so interessant wie die Musik selber.<\/p>\n<p> <em>In der Open-Source-Welt, zu der Planet CCRMA zu z\u00e4hlen ist, gibt es dennoch \u00e4hnliche Tendenzen \u2013 man muss nur an das Manifest von Eric Raymond zur freien Softwarewelt denken. Man k\u00f6nnte sich auch vorstellen, dass man eine Art \u00abOpen Source Musik\u00bb als ideologischen und \u00e4sthetischen Gegenentwurf zur kommerziellen Musikwelt proklamieren w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p> Nein, nein, in dieser Hinsicht ist CCRMA ein chaotischer Ort, und das macht einen Teil seines Charmes aus. Es existieren andere Studios, welche streng darauf zielen, eine bestimmte Art von Musik zu machen und alle ausstossen, die nicht denselben Weg gehen wollen. Es gibt Orte, an denen bestimmte Formen von Musik in einem sehr hierarchischen Rahmen produziert werden. Auf das CCRMA trifft dies aber keinesfalls zu.<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 250px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/bilder\/050901lopez4.jpg\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>\u00abEs gibt Orte, an denen bestimmte Formen von Musik in einem sehr hierarchischen Rahmen produziert werden. Auf das CCRMA trifft dies aber keinesfalls zu.\u00bb<br \/><\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> <em>Welches sind also die Ziele des Centers?<\/em><\/p>\n<p> Man ist nicht verpflichtet, mit seiner individuellen Arbeit eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Das heisst aber nicht, dass es keine \u00c4sthetik oder keine Forschungsrichtlinien gibt. Die Studierenden werden von Komponisten unterwiesen, die nat\u00fcrlich je ihre eigenen Prinzipien haben. Diese k\u00f6nnen den Studierenden vermittelt werden; sie werden aber nicht gedr\u00e4ngt, ihnen in der eigenen Arbeit konsequent Folge zu leisten. Sie k\u00f6nnen sich in eine ganz andere Richtung entwickeln.<\/p>\n<p> Zum Beispiel der Kurs, den ich durchf\u00fchre, hat keine bestimmte \u00c4sthetik als Grundlage. Das bedeutet, dass die Resultate sehr unterschiedlich, aber auch sehr interessant sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p> <em>K\u00f6nnte man Interdisziplinarit\u00e4t als ein allgemeines Prinzip betrachten?<\/em><\/p>\n<p> Es gibt Leute, die f\u00e4cher\u00fcbergreifende Projekte verfolgen. Sie studieren Mathematik oder die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Dabei verwenden sie Microcontroller, die physikalische Aktionen in digitale Signale umwandeln, mit denen via Computer wiederum Musik generiert werden kann. Ein Student, der zum Beispiel einen solchen Kurs und auch meinen besucht, wird versuchen, diese Art von Controller in einem musikalischen Kontext einzusetzen.<\/p>\n<p> <em>Welche beruflichen Perspektiven haben die Absolventen eines derartigen Studiums?<\/em><\/p>\n<p> Einige der Studierenden haben eine technischen Background; das heisst, sie arbeiten irgendwo als Programmierer oder als Designer von Algorithmen und haben nicht mehr direkt mit Musik zu tun. Es ist jedem selber \u00fcberlassen, Wege zu finden, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, m\u00f6glicherweise mit Unterricht, vielleicht auch als Musiker. Ich denke, die Berufsperspektiven sind f\u00fcr Absolventen derartiger Studieng\u00e4nge \u00fcberall auf der Welt \u00e4hnlich. <\/p>\n<p> <em>Wie sieht die Zukunft von Planet CCRMA aus?<\/em><\/p>\n<p> Beitr\u00e4ge zu Planet CCRMA kommen mittlerweile von hunderten von \u00fcberaus f\u00e4higen Entwicklern, die \u00fcber die ganze Welt verstreut sind. Ich stelle die Programme zum Gesamtpaket zusammen. Eine Hauptaufgabe sehe ich darin, die Applikationen zug\u00e4nglicher zu machen, das heisst auch mit besseren Handb\u00fcchern zu versehen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.09.2005 Das Center for Computer Research on Music and Acoustic (CCRMA) der Stanford University ist ein Ort der kreativen Begegnung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-38","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-systematische-musikwissenschaften","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}