{"id":559,"date":"2014-01-11T14:58:34","date_gmt":"2014-01-11T14:58:34","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/musikermythen\/"},"modified":"2014-01-11T14:58:34","modified_gmt":"2014-01-11T14:58:34","slug":"musikermythen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/musikermythen\/","title":{"rendered":"Musikermythen"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/mkw140904.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>15.09.2004 &#8212; Mit dem Thema \u00abMusikermythen. Alltagstheorien, Legenden und Medieninszenierungen\u00bb befasste sich eine Ringvorlesung am Institut f\u00fcr Musik und Musikwissenschaft der Universit\u00e4t Hildesheim im Wintersemester 1999\/2000. F\u00fcr die nun vorliegende, von Claudia Bullerjahn und Wolfgang L\u00f6ffler in der Reihe \u00abMusik \u2013 Kultur \u2013 Wissenschaft\u00bb herausgegebene Druckfassung wurden die Vortragsmanuskripte \u00fcberarbeitet und zum Teil erweitert. <\/p>\n<p> Musik ist durch ihre Immaterialit\u00e4t und ihre h\u00e4ufig faszinierenden Hervorbringer f\u00fcr ein mythisches Verst\u00e4ndnis pr\u00e4destiniert. Insbesondere Pers\u00f6nlichkeit, Leben und Werk der grossen Meister sind infolge von l\u00fcckenhafter \u00dcberlieferung f\u00fcr Verkl\u00e4rungen durch autobiografische Schriften, K\u00fcnstlerlegenden und Ger\u00fcchte extrem anf\u00e4llig. Ein Musikermythos bedarf der st\u00e4ndigen Wiederbelebung durch neue oder neu formulierte Alltagstheorien, Legenden und Medieninszenierungen, um gesellschaftlich relevant und aktuell zu bleiben. <\/p>\n<p> Im ersten Teil des Bandes wird die Bedeutung des Mythos in der Antike und der heutigen Zeit aus philosophischer und aus tiefenpsychologischer Sicht beleuchtet. Der zweite Teil behandelt popul\u00e4re Alltagstheorien, die sich vor allem auf Annahmen einer weltweiten Allgemeinverst\u00e4ndlichkeit von Musik und deren Erfindung beziehen. Teil drei widmet sich Legendenbildungen um Schubert und Wagner sowie der Wechselbeziehung zwischen Fremd- und Selbstbild eines K\u00fcnstlers. Abschnitt vier bringt verschiedene Facetten von Medieninszenierungen am Beispiel des Stars, der Rockband \u00abKraftwerk\u00bb und des Carmen-Mythos in Verfilmungen. Mit zwei antiken Mythen (Sirenen und Amphion) und deren Deutungen befasst sich der letzte Teil. <\/p>\n<p> Jedem Beitrag ist ein Quellenverzeichnis beigegeben, und am Schluss des Bandes finden sich das Register und die einl\u00e4sslichen Biografien der Autorinnen und Autoren. <\/p>\n<p> <strong>Der Inhalt des Bandes<\/strong> <\/p>\n<p> <em>Teil 1: Grundlagen<\/em><br \/> &#8211; Tilman Borsche: Kein Logos ohne Mythos. Zur Geschichte einer verdr\u00e4ngten Herkunft<br \/> &#8211; S\u00f6nke Martens: Mythos aus tiefenpsychologischer Sicht<\/p>\n<p> <em>Teil 2: Alltagstheorien<\/em><br \/> &#8211; Reinhard Kopiez: Der Mythos von Musik als universell verst\u00e4ndliche Sprache<br \/> &#8211; Gerd Grupe: \u00abFrequently Asked Questions\u00bb an einen Musikethnologen. Zu einigen Mythen \u00fcber aussereurop\u00e4ische Musik<br \/> &#8211; Claudia Bullerjahn: Der Mythos um das kreative Genie. Einfall und sch\u00f6pferischer Drang<br \/> &#8211; Hans-Joachim Erwe: Vom Mythos der Improvisation im Jazz<\/p>\n<p> <em>Teil 3: Legenden<\/em><br \/> &#8211; Rudolf Weber: Mythen und Legenden um die Entstehung von Schuberts \u00abUnvollendeter\u00bb<br \/> &#8211; Ulrich Bartels: Wechselwirkungen zwischen Biografie, Mythos und Gesamtkunstwerk bei Richard Wagner<br \/> &#8211; Helga de la Motte-Haber: Jenseits des K\u00fcnstlermythos<\/p>\n<p> <em>Teil 4: Medieninszenierungen<\/em><br \/> &#8211; Hans-Otto H\u00fcgel: \u00abWeisst Du wieviel Sterne stehen?\u00bb Zu Begriff, Funktion und Geschichte des Stars<br \/> &#8211; Andreas Hoppe: \u00abKraftwerk\u00bb \u2013 Mythos oder Marktstrategie? <br \/> &#8211; Claudia Bullerjahn: \u00abCarmen\u00bb \u2013 eine Projektionsfl\u00e4che. Vergleichende Untersuchung von ausgew\u00e4hlten Verfilmungen (mit Filmografie 1900\u20131990) <\/p>\n<p> <em>Teil 5: Antike Mythologie<\/em><br \/> &#8211; Walter Salmen: Sirenen sangen Hadesweisen. Wandlungen eines Mythos vom Altertum bis heute<br \/> &#8211; Wolfgang L\u00f6ffler: \u00abDer Klang der Harfe Amphions f\u00fcgte die Steine zu Mauern und T\u00fcrmen zusammen, und Theben stand da\u00bb. Versuch einer Mythendeutung oder \u00abKein Mythos ohne Logos\u00bb<br \/> <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3487126842\/codexflores-21\">Musikermythen<\/a>. Alltagstheorien, Legenden und Medieninszenierungen. Herausgegeben von Claudia Bullerjahn und Wolfgang L\u00f6ffler als Band 2 der Reihe \u00abMusik \u2013 Kultur \u2013 Wissenschaft\u00bb. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2004. 426 Seiten mit 25 Abbildungen und Notenbeispielen. \u20ac 58,\u2013.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15.09.2004 &#8212; Mit dem Thema \u00abMusikermythen. 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