{"id":58,"date":"2014-01-06T10:38:59","date_gmt":"2014-01-06T10:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/semantic-priming-und-weltkonstruktion\/"},"modified":"2014-01-06T10:38:59","modified_gmt":"2014-01-06T10:38:59","slug":"semantic-priming-und-weltkonstruktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/semantic-priming-und-weltkonstruktion\/","title":{"rendered":"Semantic Priming und Weltkonstruktion"},"content":{"rendered":"<p>03.10.2008<\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><strong>Musikexperimente des Leipziger Max Planck Institutes f\u00fcr neuropsychologische Forschung liefern m\u00f6glicherweise einen Schl\u00fcssel zur Entr\u00e4tselung der Art, wie der Mensch sein elementares Weltbild konstruiert.<\/strong><\/p>\n<p> Ist Musik eine Art Sprache? Der Glaube, dass dem so ist, durchzieht die europ\u00e4ische Musik\u00e4sthetik seit Jahrhunderten und ist auch heute noch das g\u00fcltige Paradigma, wenn es darum geht, Funktionsweise und Aufgabe der Tonkunst wissenschaftlich aufzuschl\u00fcsseln. Selbst in der Hirnforschung beherrscht sie die Modelle, die den Experimenten zugrunde gelegt werden. Am konsequentesten ist der Versuch, den Sprachcharakter der Musik nachzuweisen, in den letzten Jahren von der <em>Nachwuchsgruppe Neurokognition der Musik<\/em> des Leipziger Max Planck Institutes (MPI) f\u00fcr neuropsychologische Forschung unternommen worden. Die Befunde aus Experimenten mit Hilfe moderner und leistungsf\u00e4higer Methoden der Hirnstrommessungen, welche die Gruppe vorlegt, sind konsistent und erweisen sich auch im Falle von Wiederholungen als stabil. Sie kn\u00fcpfen direkt an \u00e4ltere empirische Forschungen zur Frage an, wie das Hirn sprachliche Information verarbeitet. Die Leipziger ziehen daraus den Schluss, dass das menschliche Hirn Musik tats\u00e4chlich als eine Art Sprache betrachtet und sie entsprechend verarbeitet. Ist der Schluss aber auch zul\u00e4ssig? <\/p>\n<p> Im Zentrum der Experimente am Leipziger MPI steht ein \u00abklassischer elektrophysiologischer Index semantischer Verarbeitungsprozesse\u00bb (Koelsch 2004). Es handelt sich um die sogenannte \u00abN400-Komponente des ereigniskorrelierten elektrischen Hirnpotenzials\u00bb, oder vereinfacht gesagt, ein Ausschlag in bestimmten Kurven des Elektroenzephalogramms (EEG), wenn die Versuchsperson mit bestimmten Reizen konfrontiert wird. Die N400-Komponente tritt Bruchteile von Sekunden auf, nachdem der Versuchsperson ein Reiz dargeboten worden ist. Das Interessante an der N400-Komponente ist, dass sie als Indikator f\u00fcr Verwandschaften zwischen W\u00f6rtern dienen kann: \u00abSie ist kleiner, wenn auf einen Satz wie <em>Hannah singt ein Lied<\/em> ein Wort mit enger semantischer Relation zu dem Satz folgt (z.B. <em>Musik<\/em>), und gr\u00f6sser, wenn das Wort keinen semantischen Bezug zum Satz hat (z.B. <em>Stift<\/em>). Das Verfahren ist bereits \u00e4lter. Es nennt sich \u00absemantisches Priming\u00bb und basiert auf Konzeptionen, die schon in den siebziger Jahren von den Psychologen Allan Collins und Elizabeth Loftus entwickelt worden sind (Collins\/Loftus 1975) \u2212 auf Basis eines in den sechziger Jahren vorgeschlagenen Modells semantischer Netze des Sprachwissenschaftlers Ross Quillian.<\/p>\n<p> <strong>Semantisches Priming auf Musik \u00fcbertragen<\/strong><\/p>\n<p> Die Leipziger Nachwuchsgruppe weitet die Experimente mit Wortverbindungen auf Kombinationen aus W\u00f6rtern und Musikst\u00fccken aus und weist dabei nach, dass ein vergleichbarer Effekt beobachtet werden kann. Musikexzerpte, die bestimmte Assoziationen wecken, werden vor der Darbietung artverwandter oder fremder W\u00f6rter gespielt. Die musikalischen Stimuli werden dabei \u00abaufgrund musiktheoretischer Terminologie oder aufgrund von Aussagen von Komponisten \u00fcber ihre St\u00fccke ausgew\u00e4hlt\u00bb. Akkorde, die in weiter Lage gesetzt sind, werden etwa als Stimulus f\u00fcr das Wort \u00abWeite\u00bb verwendet. Das Resultat: \u00abDer Befund, dass der N400-Effekt nicht zwischen Sprach- und Musikbedingung unterscheidet, zeigt, dass musikalische Information dieselben Effekte auf semantische Verarbeitungsprozesse haben kann wie sprachliche Information.\u00bb<\/p>\n<p> Es lohnt sich, aus sprach- und kognitionsphilosophischer Perspektive etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, was hier geschieht. Es dr\u00e4ngt sich dabei schliesslich der Schluss auf, dass die Priming-Experimente ihr Potential erst zeigen, wenn sie aufgrund von Konzeptionen interpretiert werden, die von einem deutlich differenzierteren Verh\u00e4ltnis von Sprache, Wahrnehmung und Kognition ausgehen, als dies bisher der Fall ist. <\/p>\n<p> Zun\u00e4chst einmal muss man sich Rechenschaft dar\u00fcber ablegen, ob semantisches Priming tats\u00e4chlich ein Ph\u00e4nomen widerspiegelt, das mit Semantik zu tun hat. Man kann dies bejahen, wenn man \u00abSemantik\u00bb in einem weiteren Sinn definiert: Es geht offenbar um Verwandschaften von akustischen oder optischen Reizen \u2212 seien dies W\u00f6rter oder Musikexzerpte, die assoziativ mit bestimmten Reizen aus andern Bereichen verbunden sind, also in gewisser Hinsicht auf etwas zu referieren scheinen und damit Zeichen interpretieren. Zudem scheint ein Rolle zu spielen, wie eng verwandt (oder nicht) die referierten Reize miteinander sind. In der klassischen Linguistik werden solche Ph\u00e4nomene als \u00absemantische Netze\u00bb bezeichnet. <\/p>\n<p> <strong>Kommunikation oder Objektkonstruktion?<\/strong><\/p>\n<p> Allerdings ist der Schluss, dass damit <em>Sprach<\/em>-Charakter etabliert wird, voreilig, denn semantische Netze geben bloss \u00fcber gegenseitige Abh\u00e4ngigkeiten von Objekten in einem Gegenstandsbereich Auskunft, sie etablieren noch keine Kommunikation. Semantik in einem engeren Sinn hat als Vorbedingung die Existenz von W\u00f6rtern, und sie setzt auf der Ebene von Aussagen (S\u00e4tzen) an, die von einem Sender ge\u00e4ussert und von einem Empf\u00e4nger interpretiert werden. Dabei werden auf Basis eines konventionell festgelegten W\u00f6rterbuches Informationen ausgetauscht. Der Empf\u00e4nger verf\u00fcgt nach einem solchen Austausch (im besten Falle) \u00fcber eine Information, \u00fcber die zuvor bloss der Sender verf\u00fcgt hat.<\/p>\n<p> Im Fall der Priming-Experimente werden genau genommen keine Informationen ausgetauscht. Es ist nicht einmal der Fall, dass eine Versuchsperson aus ihrer Umgebung Informationen abliest und in der Folge mehr weiss, als vor den Experimenten. Information und Kommunikation sind nicht Gegenstand der Semantic-Priming-Experimente. Sie k\u00f6nnen deshalb nicht als Nachweis daf\u00fcr herangezogen werden, dass Musik <em>Sprach<\/em>-Charakter aufweist (so betrachtet haben allerdings bereits die auf Wort- und Satzpaare beschr\u00e4nkten Priming-Experimente der Linguisten keine Aussagen \u00fcber Sprachph\u00e4nomene gemacht).<\/p>\n<p> <strong>Semantische Netze und hierarchische Strukturierung<\/strong><\/p>\n<p> Haben Priming-Experimente deshalb keine Aussagekraft? Keineswegs. Denn wenn man die Erkenntnisrichtung umkehrt, werden sie m\u00f6glicherweise zu einem m\u00e4chtigen Instrument zur Entschl\u00fcsselung der Art, wie der menschliche Geist die ihn umgebende Welt strukturiert.<\/p>\n<p> Die Idee der Priming-Experimente stammt aus einer Zeit, in der das Hirn (und damit die Mechanismen, nach denen der menschliche Geist seine Weltsicht strukturiert) noch unzug\u00e4ngliches Terrain waren. Bei ersten Versuchanordnungen dazu wurde denn auch nichts anderes als die Reaktionszeit gemessen, die eine Versuchsperson ben\u00f6tigte, um nach einem Prime den Charakter eines zweiten Wortes zu erfassen (Meyer &amp; Schvaneveldt, 1971). Damit setzten die Experimente auf einer kognitiven Ebene an, auf der die Wahrnehmung der Welt und deren Einteilung in mehr oder weniger wohlunterschiedene Objekte, denen ein Wort als Etikett angeh\u00e4ngt werden kann, bereits erfolgt ist.<\/p>\n<p> Bei der Betrachtung des Hirns mit Hilfe des EEG \u00f6ffnet sich aber ein tieferer Blick ins Getriebe der Wahrnehmung. Insbesondere im Fall der Musik kann nicht mehr von einer auf interpersonalen Konventionen beruhenden Verbindung von W\u00f6rtern mit referierten Gegenst\u00e4nden gesprochen werden. Vielmehr werden semantische Netze offenbar auf einer elementaren Ebene aktiviert. Man kann sogar die \u2212 emprisch nachpr\u00fcfbare! \u2212 Vermutung aussprechen, dass die Aktivierung solcher Netze auch bei der Pr\u00e4sentation von Reizpaaren beobachtet werden m\u00fcsste, zu denen \u00fcberhaupt kein Wort geh\u00f6rt, etwa der Abfolge eines abstrakten visuellen Reizes und eines Musikexzerptes. So m\u00fcsste die Folge eines abstrakten visuellen Reizes, der zum Beispiel Weite evoziert, und eines ebenfalls Weite evozierenden Musikexzerptes eine weniger signifikante N400-Komponente provozieren, als ein Paar aus demselben optischen Reiz und einem Musikexzerpt, dass eher Enge evoziert. Ein positiv verlaufendes derartiges Experiment w\u00fcrde deutlich machen, dass es problematisch ist, von einem semantischen Ph\u00e4nomen im Sinne der Interpretation von Zeichen, einer \u00dcbermittlung von Bedeutungen und damit von einem Sprachcharakter der musikalischen Verarbeitung zu sprechen \u2212 weil \u00fcberhaupt keine W\u00f6rter und damit auch keine lexikalischen Aspekte mehr ins Spiel kommen w\u00fcrden. Vielmehr m\u00fcssten solche Experimente als eine Art Nachrichten aus der \u00abUrsuppe\u00bb der menschlichen Sinnesdaten verstanden werden.<\/p>\n<p> In der Regel gehen neurologische Nichtfachleute (und ab und zu auch Spezialisten des Faches) von einer falschen ontologischen Voraussetzung aus, wenn sie Experimentaldaten aus der Hirnforschung deuten. Sie nehmen zum Beispiel an, dass bei Aktivit\u00e4ten in der sensorischen Rinde auf einer \u00abLandkarte des K\u00f6rpers\u00bb Ver\u00e4nderungen beobachtet werden oder W\u00f6rter ins Broca-Areal \u00abeingegeben\u00bb und \u00abverarbeitet\u00bb werden. Dar\u00fcber wie Objekte und Prozeduren im Hirn repr\u00e4sentiert oder abgelegt sind, wissen wir aber im Grunde genommen nichts, und auch die Beobachtung von Vorg\u00e4ngen im Hirn mit Hilfe von EEG und modernen bildgebenden Verfahren kann dar\u00fcber (noch) nichts aussagen. Wir wissen zum Beispiel nicht, ob das Hirn auf sehr elementarer Ebene eine Art Pr\u00e4dikatenlogik verwendet, in der es entscheidet, ob bestimmten Objekten bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden, oder ob es m\u00f6glicherweise Prinzipien nutzt, die einem nicht-quantifizierenden System \u00e4hnlich sind. wir wissen auch nicht, ob es Wissen \u00fcberhaupt auf Basis eines Grundkataloges von wohlunterschiedenen Objekten speichert.<\/p>\n<p> Zur Zeit deutet vieles darauf hin, dass dies eher nicht der Fall ist und die Objektkonstitution im menschlichen Vorbewusstsein fragementarisch, je nach Aufgabe ad hoc und nicht selten widerspr\u00fcchlich erfolgt. Ein Widerhall dieses extremen Pragmatismus sind die Schwierigkeiten, den G\u00fcltigkeitsbereich von Begriffen der Alltagssprache genau anzugeben.<\/p>\n<p> <strong>Rehabilitation der Ontologie der Sinnesdaten<\/strong><\/p>\n<p> Man ist also gut beraten, das Prinzip der Relativit\u00e4t der Ontologie auch auf die pr\u00e4kognitiven Weltkonstruktions-Prinzipien des menschlichen Hirns anzuwenden und dabei einen Grundsatz zu beherzigen, den bereits Rudolf Carnap in seinem als allgemeine Realit\u00e4tskonstruktion grandios gescheiterten \u00ablogischen Aufbau der Welt\u00bb postuliert hat: Wissenschaft, so Carnap (Carnap, 1928), behandelt nur die Struktureigenschaften der Gegenst\u00e4nde und sagt nichts dar\u00fcber aus, aus welchen Gegenst\u00e4nden die Welt denn nun \u00abwirklich\u00bb besteht. In den Kognitionswissenschaften wird das Prinzip umso dringender, je mehr man in die elementaren Regionen der Wahrnehmung vordringt, in denen aus Sinneseindr\u00fccken Objekte erst konstituiert werden. Gerade mit den Experimenten zum semantischen Priming scheint man eine T\u00fcr zu diesem Schmelztiegel der Objektkonstruktion zumindest einen Spalt weit zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p> Tats\u00e4chlich scheinen die experimentellen EEG-Befunde des semantischen Priming einen Einblick in die Art und Weise zu geben, wie das menschliche Hirn noch nicht individuierte Wahrnehmungen verarbeitet, respektive wie es deren Verarbeitung optimiert. Den Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis k\u00f6nnte dabei das sehr allgemeine Ph\u00e4nomen der Hierarchisierung von Sinneswahrnehmungen \u2212 neben der carnapschen Beschr\u00e4nkung auf Struktureigenschaften das zweite fundamentale Prinzip, das hier ins Spiel kommt \u2212 liefern. <\/p>\n<p> Bereits einem bestimmten semantischen Netz zugeordnete Sinnesdaten sind m\u00f6glicherweise mit bestimmten Erwartungswerten verbunden (in der Art wie sie Leonard B. Meyer 1957, f\u00fcr die Musik postuliert hat). Wenn also nicht die Reizpaare aufgrund vordefinierter Zugeh\u00f6rigkeiten zu semantischen Netzen als gegeben vorausgesetzt w\u00fcrden, sondern aufgrund noch nicht klassifizierter Reizpaare untersucht w\u00fcrde, ob das Hirn sie denselben semantischen Netzen zuordnet, k\u00f6nnte die von Koelsch und seiner Gruppe genutzte Experimentalanordnung dazu verwendet werden, den Grundstein zu einer Klassifizerung der semantischen Netzwerke zu legen, die das Hirn nutzt, um Sinneseindr\u00fccke zu ordnen. Es k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise sogar einer weiterf\u00fchrenden Frage nachgegangen werden, n\u00e4mlich derjenigen nach dem universellen oder individuellen Charakter solcher Netze. Damit w\u00fcrde schliesslich der Grundstein zu einer Art Kategoriensystem der fundamentalen Weltbildung im menschlichen Geist gelegt. Es w\u00e4re, wenn man so will, die Wiedergeburt der kantischen Idee eines Kategoriensystems der Weltstrukturierung aus dem Geist der empirischen Forschung \u2212 oder zumindest so etwas wie ein vegetarischer Ersatz daf\u00fcr.<\/p>\n<p> Man kann also den Schluss ziehen, dass die Leipziger Experimente zum semantischen Priming nicht den <em>Sprach<\/em>-Charakter von Musik belegen. Vielmehr werfen sie ein Licht auf die Prozesse, mit deren Hilfe <em>Objekte konstituiert<\/em> werden und zugleich in der Art sogenannter Markow-Ketten die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Sinneseindr\u00fccken optimiert wird: Das Hirn geht davon aus, dass einem Ereignis ein in irgendeiner Art Gleichf\u00f6rmiges mit hoher Wahrscheinlichkeit folgt. Die Abfolgen sind Charakteristiken der Aussenwelt, die das Hirn bereits in sein Weltwissen integriert hat. Es konzentriert zum Optimieren der Ressourcen seine Aufmerksamkeit deshalb auf signifikante Abweichungen. Das Wissen \u00fcber die Gleichf\u00f6rmigkeiten wiederum findet in \u00abChunks\u00bb Niederschlag, welche die Gestalt semantischer Netze haben. Die N400-Komponente des EEG kann als Widerhall eines Warnsignals verstanden werden, das die Aufmerksamkeit des Hirns auf wesentliche Abweichungen der prognostizierten Gleichf\u00f6rmigkeiten und damit auf Ereignisse hinweist, die noch nicht in sein Weltwissen integriert sind. Solche Ereignisse mobilisieren automatisch ressourcenintensivere Lernvorg\u00e4nge, die wiederum eine Fokussierung der Aufmerksamkeit voraussetzen.<\/p>\n<p> <span class=\"txt-s-black\"> &#8212; Carnap, Rudolf (1928): Der logische Aufbau der Welt, Berlin-Schlachtensee 1928.<br \/> &#8212; Collins, Allan M.; Loftus, Elizabeth F. (1975): \u00abA spreading-activation theory of semantic processing\u00bb, Psychological Review. Nov Vol 82(6) 407-428.<br \/> &#8212; Koelsch, Stefan (2004): \u00abDas Verstehen der Bedeutung von Musik\u00bb, T\u00e4tigkeitsbericht des Max-Planck-Institutes f\u00fcr neuropsychologische Forschung, Leipzig, Seiten 497-502. Von Koelsch und anderen Forschern liegen zahlreiche weitere Arbeiten vor, welche die hier diskutierten Effekte aufarbeiten. Eine Liste findet sich auf der Webseite von Stefan Koelsch (www.stefan-koelsch.de)<br \/> &#8212; Meyer, D. E. &amp; Schvaneveldt, R. W. (1971). \u00abFacilitation in recognizing pairs of words: Evidence of a dependence between retrieval operations\u00bb. Journal of Experimental Psychology, 90, 227-234.<br \/> &#8212; Meyer, Leonard B. (1957): Emotion and Meaning in Music, Chicago: Chicago University Press. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>03.10.2008 Musikexperimente des Leipziger Max Planck Institutes f\u00fcr neuropsychologische Forschung liefern m\u00f6glicherweise einen Schl\u00fcssel zur Entr\u00e4tselung der Art, wie der&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-58","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musikphilosophie","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}