{"id":60,"date":"2014-01-06T10:41:43","date_gmt":"2014-01-06T10:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/grundlagen-einer-evolutionaeren-musikphilosophie\/"},"modified":"2014-01-06T10:41:43","modified_gmt":"2014-01-06T10:41:43","slug":"grundlagen-einer-evolutionaeren-musikphilosophie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/grundlagen-einer-evolutionaeren-musikphilosophie\/","title":{"rendered":"Grundlagen einer evolution\u00e4ren Musikphilosophie"},"content":{"rendered":"<p>20.08.2007<\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><strong>Moderne Emotions- und Kognitionstheorien helfen im Zusammenspiel mit den immer feineren Instrumenten der Erkenntnistheorie m\u00f6glicherweise mit, ein uraltes R\u00e4tsel der Musikphilosophie zu l\u00f6sen \u2013 die Frage, weshalb Musik trotz ihres nicht gegenst\u00e4ndlichen Charakters Ausdruck haben kann.<\/strong><\/p>\n<p> Die Musikphilosophie ist einer der \u00e4ltesten Versuche zu verstehen, weshalb der Mensch auf nicht gegenst\u00e4ndliche sinnliche Erfahrungen emotional stark reagieren kann. Bislang scheint sie allerdings kaum ein wirkliches Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr erworben zu haben, wie solche Erlebnisse zustandekommen und welche Art der Welterkenntnis sie darstellen. Erst moderne Emotionstheorien und die immer engere Anbindung der Ontologie an Bewusstseinsforschung und Evolutionsbiologie haben die Vermutung wach werden lassen, wo der Schl\u00fcssel dazu zu finden sein d\u00fcrfte: in der engen Abh\u00e4ngigkeit der Objektkonstitution im Bewusstsein von der Funktion, welche die Emotionen f\u00fcr die Alltagswahrnehmung einnehmen.<\/p>\n<p> In der Regel liegt Theorien der musikalischen Expressivit\u00e4t die Annahme zugrunde, dass Emotionalit\u00e4t intentionalen Charakter hat, das heisst immer auf ein konkretes Objekt bezogen ist. Man hat Angst <em>vor etwas<\/em>, ein <em>konkretes Erlebnis<\/em> weckt Freude, Wut, \u00c4rger, Euphorie und so weiter. Da Musik in der Regel nicht gegenst\u00e4ndlichen Charakter hat, bleibt ihre F\u00e4higkeit, Emotionen zu wecken, deshalb unerkl\u00e4rlich. <\/p>\n<p> Es stellen sich also zwei elementare R\u00e4tsel. Erstens: Sind Emotionen tats\u00e4chlich intentional? Zweitens: Wenn dies nicht so ist, k\u00f6nnen dann nicht-intentionale \u2013 im konkreten Fall musikalische \u2013 Strukturen allenfalls Tr\u00e4ger von Ausdrucksqualit\u00e4ten sein? <\/p>\n<p> Sp\u00e4testens mit den Publikationen des Neurologen Antonio Damasio hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Emotionen zur Organisation von Bewusstseinsinhalten eine konstitutive Rolle spielen. Das heisst, Erkenntnisse werden bereits bei ihrer Entstehung emotional bewertet. Eine entscheidende Funktion solcher Bewertungen ist evolutionsbiologisch gesehen die Optimierung schneller Reaktionen auf potentielle Gefahren. Der K\u00f6rper veranlasst aufgrund einer schnellen und bloss ungef\u00e4hren Bewertung von Sinnesdaten bereits physiologische Prozesse, die eine Flucht- oder Angriffsreaktion auszul\u00f6sen erlauben, bevor ein Ereignis kognitiv voll erfasst ist. Die in der Regel komplexen h\u00f6herstufigen Beurteilungs- und Beobachtungsvorg\u00e4nge des rationalen Denkens w\u00fcrden viel zu langsam ablaufen und wenig eindeutige Resultate ergeben. Sie w\u00e4ren damit nicht in der Lage, den \u00dcberlebensvorteil zu sichern.<\/p>\n<p> <strong>Die Rolle der propositionalen Einstellungen<\/strong><\/p>\n<p> Die Untersuchung des Verh\u00e4ltnisses von Aussen- und Innenwelt ist in der philosophischen Psychologie untrennbar verbunden mit sogenannten \u00abpropositionalen Einstellungen\u00bb, n\u00e4mlich den ebenfalls intentionalen Modi des Glaubens und Wissens. Grob gesagt wird \u00abglauben\u00bb traditionellerweise definiert als \u00abannehmen, dass etwas wahr ist, ohne Beweise daf\u00fcr zu haben\u00bb und demgegen\u00fcber \u00abwissen\u00bb ebenso grob als \u00abannehmen, dass etwas wahr ist, und \u00fcber Beweise daf\u00fcr zu verf\u00fcgen\u00bb. Selbstbewusstein nimmt dabei eine Sonderstellung ein, denn es bedeutet per definitionem, zu <em>wissen<\/em>, dass man \u00fcber Bewusstsein verf\u00fcgt. Dieses einzige wirkliche Wissen ist allerdings auf die fundamentale Existenzaussage beschr\u00e4nkt \u2013 auf Descartes\u2019 ber\u00fchmtes Cogito.<\/p>\n<p> \u00dcber den reinen Existenzbeweis hinaus wird der Modus des Wissens sofort br\u00fcchig: Wenn man die konstitutionellen Bereiche des Ich aus der Innenperspektive betrachtet, versagen die erw\u00e4hnten Definitionen. Um zu beurteilen, ob eine Person glaubt, dass ein Sachverhalt der Fall ist, braucht es eine \u00e4ussere Instanz, die im Falle des Wissens \u00fcber unabh\u00e4ngige Beweise f\u00fcr die Existenz des fraglichen Sachverhaltes verf\u00fcgt. Nur diese \u00e4ussere Instanz kann denn auch beurteilen, ob die Person glaubt oder tats\u00e4chlich weiss, dass der Sachverhalt der Fall ist. Ob wir im oben erw\u00e4hnten klassischen Sinn etwas wissen, dar\u00fcber entscheidet ein \u00e4usserer \u00abSchiedsrichter\u00bb. Nur er kann <em>wissen<\/em>, ob wir wissen. Aus der Innenperspektive ist das <em>Wissen<\/em> um unser Wissen selbst in dem Fall nicht gegeben, dass wir vom Urteil des Schiedsrichters Kenntnis haben, denn der Schiedsrichter k\u00f6nnte \u2013 aus unserer Innenperspektive \u2013 ja selber wieder ein Trugbild unserer Fantasie sein.<\/p>\n<p> <em>Wissen<\/em> aus der Innenperspektive des Bewusstseins muss als eine propositionale Einstellung des <em>F\u00fcrwahrhaltens<\/em> bezeichnet werden, die bloss eine graduelle Variante des klassischen Modus des <em>Glaubens<\/em> sein kann. Sie unterscheidet sich vom einfachen Glauben vor allem in der Handlungsbereitschaft: Das f\u00fcrwahrhaltende Individuum handelt so, <em>als ob<\/em> es wissen w\u00fcrde, dass ein Sachverhalt der Fall ist. Es geht aufgrund seines F\u00fcrwahrhaltens und im Gegensatz zum blossen Glauben wie selbstverst\u00e4ndlich existentielle Risiken ein \u2013 und b\u00fcsst f\u00fcr den allf\u00e4lligen Irrtum nicht selten und zu seiner grossen Verbl\u00fcffung in drastischer Weise. Es w\u00e4re ihm eben \u00abnicht im Traum eingefallen\u00bb, dass da mit der Einsch\u00e4tzung der Situation \u00fcberhaupt ein Problem vorlag.<\/p>\n<p> Aus der Innenperspektive des sich selber \u00fcberlassenen Bewusstseins ist der Unterschied zwischen Glauben und Wissen also nicht ein prinzipieller, sondern ein gradueller, der letztlich in einen psychologischen Regress f\u00fchrt: Alle Beweise, auf die sich das Ich bei der \u00dcberzeugung st\u00fctzt, etwas \u00fcber die blosse Existenz seiner selbst hinaus zu wissen, beruhen wiederum auf tieferliegenden \u00dcberzeugungen, diese wiederum auf noch tieferliegenden \u2013 bis zu fundamentalen \u00dcberzeugungen, deren Entstehung im Verh\u00e4ltnis zur Welt eines Individuums eine strategische Rolle spielen und deren Genese so weit in die Ichwerdung zur\u00fcckf\u00fchren, dass sie dem rationalen Denken nicht mehr zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p> Das F\u00fcrwahrhalten der Basis\u00fcberzeugungen ergibt sich aufgrund schneller emotionaler Einsch\u00e4tzungen auf vorbewusster Ebene und noch vor der pr\u00e4zisen Klassifikation der Lebenswelt in wohlunterschiedene Objekte \u2013 eben weil es den schnellen und automatischen Entscheiden der \u00dcberlebenssicherung dient. \u00dcberzeugungen, die aufgrund solcher Prozesse des Welterwerbs f\u00fcrwahrgehalten werden, sind so stark, dass der kognitiv ausgereifte Mensch damit verbundenes Verhalten nicht einmal dann \u00e4ndern kann, wenn er auf rationalem Weg zum Schluss kommt, im Irrtum zu sein. Dies zeigt sich selbst in der Alltagserfahrung: Jeder kann sich immer wieder dabei beobachten, wie er \u00fcber Dinge der Welt <em>unwillk\u00fcrlich<\/em> und blitzschnell sein Urteil f\u00e4llt und in emotional fordernden Situationen immer gleich, unflexibel und nicht selten <em>irrational<\/em> handelt.<\/p>\n<p> <strong>Unklare Grenze zwischen Innen- und Aussenwelt<\/strong><\/p>\n<p> Die Eigenheiten des emotionalen Systems stehen im Widerspruch zu einer verbreiteten, aber naiven Vorstellung dar\u00fcber, wie wir unsere Welterfahrungen strukturieren. Wir nehmen, so die popul\u00e4re Vorstellung, ausser uns liegende Objekte wahr und identifizieren sie als einzelne, in sich abgeschlossene Einheiten: Dort steht ein Stuhl, hier h\u00e4ngt ein Bild, da w\u00e4lzt sich ein Hund auf dem Boden. Die Tatsache, dass wir auf die Aussenwelt emotional bereits reagieren, bevor wir sie sauber in Dinge geordnet haben, beweist aber, dass unsere Objektivierung der Welt viel fragmentarischer und in der Trennung zwischen Aussen- und Innenwelt viel verschwommener ist, als man meinen k\u00f6nnte. Tats\u00e4chlich ziehen wir keine klare Grenze zwischen Innen- und Aussenwelt. Eine solche w\u00fcrde beim Welt- und Situationserwerb eine \u00fcberaus hohe kognitive Reflektion voraussetzen, und die kann sich in Entscheidungen \u00fcber Flucht oder Angriff kein Organismus leisten. Dar\u00fcber, was wir wirklich glauben und was wir tats\u00e4chlich wissen, legen wir uns in der Folge auch kaum Rechenschaft ab, denn eine philosophisch sattelfeste Erkenntnis der Aussenwelt bringt keine evolution\u00e4ren Vorteile. Selbst in hohem Alter k\u00f6nnen wir uns deshalb verhalten, als w\u00fcrden Romanfiguren tats\u00e4chlich existieren, als w\u00e4ren wichtige Gegenst\u00e4nde unserer Umwelt Teile unseres eigenen K\u00f6rpers, als w\u00fcrden irgendwelche \u00fcber der Welt stehende Kr\u00e4fte unsere Handlungen lenken und so weiter. F\u00fcrs physische \u00dcberleben unserer Nachkommen ist dies unerheblich.<\/p>\n<p> Daraus l\u00e4sst sich ein Fundamentalsatz der ontologischen und individualpsychologischen Objektkonstitution ableiten: <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 402px;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" bgcolor=\"#000000\">\n<tbody>\n<tr>\n<td height=\"1\">\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"1\">\u00a0<\/td>\n<td>\n<table style=\"width: 400px;\" cellpadding=\"4\" bgcolor=\"#ffffff\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-m-black\"><strong>Fundamentalsatz der evolution\u00e4ren Musikphilosophie<\/strong><br \/>Die emotionale Einsch\u00e4tzung (das F\u00fcrwahrhalten) von Welterlebnissen kommt <em>vor<\/em> der Identifizierung von Objekten (vor der Individuierung der Welt).<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td width=\"1\">\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td height=\"1=\">\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Eine Schwierigkeit im Verst\u00e4ndnis des Satzes ist die Tatsache, dass wir nur Propositionen als wahr oder falsch bezeichnen k\u00f6nnen. Noch nicht individuierte und damit referenzierbare Objekte k\u00f6nnen nicht wahr oder falsch sein. Genau gesprochen ist das F\u00fcrwahrhalten also eher eine Art Bereitschaft, Kommendes als wahr anzusehen und vor vollst\u00e4ndiger Objekt- oder Situationserkenntnis bereits Flucht- oder Kampfhandlungen einzuleiten. Wir schlagen \u00abprohylaktisch\u00bb einfach mal zu, ohne genau zu wissen, was uns m\u00f6glicherweise bedrohen k\u00f6nnte und ob es dies tats\u00e4chlich auch tut.<\/p>\n<p> Der Fundamentalsatz beantwortet das erste der eingangs erw\u00e4hnten R\u00e4tsel: Emotionalit\u00e4t ist nicht (nur) das Resultat intentionaler Prozesse, vielmehr konstituiert sie sich <em>vor<\/em> der Strukturierung der Welt in Objekte, die Intentionalit\u00e4t \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich macht. Die Objekte unserer Aussenwelt sind Konstrukte aus Sinnesdaten und unbewussten Annahmen, die wir \u00fcber die Beschaffenheit der Welt bereits getroffen haben, bevor unser Bewusstsein daraus Objekte konstruiert. <\/p>\n<p> Zu den dabei ablaufenden Prozessen kann \u00fcberdies die Hypothese eines Prinzips der kognitiven \u00d6konomie postuliert werden: Eine vorbewusste Instanz fokussiert im Verh\u00e4ltnis von Bewusstsein und Aussenwelt die Aufmerksamkeit st\u00e4ndig nach dem Kriterium der Bekanntheit. Sobald Ereignisse als bekannt und bereits fr\u00fcher bewertet wahrgenommen werden, wird der Fokus geweitet. Details des Ereignisses werden nicht mehr wahrgenommen, und die Frage, ob die Objekte der Aussenwelt angeh\u00f6ren oder nicht, wird nicht mehr entschieden. Damit wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit neuer Aspekte und die Aufnahmef\u00e4higkeit f\u00fcr Wesentliches erh\u00f6ht, aber die Einteilung der Welt in voneinander abgrenzbare Objekte abgebrochen, bevor sie ein konsistentes und widerspruchsfreies Gesamtbild ergeben.<\/p>\n<p> Der Fundamentalsatz kann vor allem aber auch eine Erkl\u00e4rung zur L\u00f6sung des zweiten R\u00e4tsels liefern: Sinnesdaten l\u00f6sen bereits Emotionen und im K\u00f6rper physiologische Vorg\u00e4nge aus, bevor sie sich zu Objekten der Aussenwelt verdichten. Damit k\u00f6nnen aber auch die noch nicht individuierten Gegenst\u00e4nde, aus der sich Musik zusammenf\u00fcgt (siehe <a href=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/rezensionen_ind3.php?art=171\">Prolegomena<\/a>), Emotionen ausl\u00f6sen. Mit andern Worten: Musik \u00abtriggert\u00bb biologisch festgelegte Programme des emotionalen \u00abMarkierens\u00bb von Erlebnissen, die bereits vor der vollst\u00e4ndigen Individuierung der ausl\u00f6senden Ereignisse im Bewusstsein in Gang gesetzt werden. Deshalb kann Musik auch Emotionen ausl\u00f6sen, ohne selber gegenst\u00e4ndlichen Charakter zu besitzen.<\/p>\n<p> Eine derartige Sicht auf das Musik-Erleben und -Verstehen erhellt m\u00f6glicherweise auch die Frage, weshalb wir Fragmentarisches, Br\u00fcche und Fehler als \u00e4sthetisch wertvoller und interessanter \u2013 menschlicher \u2013 empfinden als perfekte Formen und Strukturen. Erstere scheinen im Gegensatz zu perfekten Formen das Bed\u00fcrfnis nach Welterkennen und die damit untrennbar verbundenen Prozesse der emotionalen Bewertung nicht zu stimulieren. Sie lassen uns gef\u00fchlsm\u00e4ssig buchst\u00e4blich <em>kalt<\/em>. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>wb<\/em>)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20.08.2007 Moderne Emotions- und Kognitionstheorien helfen im Zusammenspiel mit den immer feineren Instrumenten der Erkenntnistheorie m\u00f6glicherweise mit, ein uraltes R\u00e4tsel&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-60","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musikphilosophie","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}