{"id":629,"date":"2014-01-11T20:47:40","date_gmt":"2014-01-11T20:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/musik-fuer-tasteninstrumente\/"},"modified":"2014-01-11T20:47:40","modified_gmt":"2014-01-11T20:47:40","slug":"musik-fuer-tasteninstrumente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/musik-fuer-tasteninstrumente\/","title":{"rendered":"Musik f\u00fcr Tasteninstrumente"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/meru151106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>29.01.2007 &#8212; Er war Maestro di cappella und Hauptorganist am Markusdom in Venedig, Orgelbauer, Verleger von Notenb\u00e4nden, und als Komponist meisterte Claudio Merulo (1533\u20131604) alle damaligen Hauptgattungen der italienischen Tastenmusik (Ricercar, Canzona, Versetto, Toccata), entwickelte sie formal, technisch, melodisch und harmonisch, \u00f6ffnete im \u00dcbergang der Renaissance zum Barock neue R\u00e4ume der Expressivit\u00e4t. Seine Errungenschaften insbesondere im Bereich der Toccata befruchteten die norddeutschen Orgelmeister. <\/p>\n<p> Nun, nach Erscheinen des zweiten Albums (Vol.1 ist 2005 vorgelegt worden), liegt Merulos Orgelschaffen (ausgenommen die der Kirchenmusik zugeh\u00f6renden \u00abMesse d\u2019intavolatura d\u2019organo\u00bb) in einer von fundierten Informationen in den Booklets begleiteten ersten Gesamteinspielung vor. Auch in Teil 2 erklingt die Orgel von Vincenzo Colombi (1533) in Valvasone (Pordenone), eine der \u00e4ltesten und gut erhaltenen Orgeln Europas, zudem das nicht weniger kostbare, auf das Jahr 1588 zur\u00fcckgehende Instrument von Costanzo Antegnati in der Kirche San Nicola in Almenno (Bergamo). <\/p>\n<p> Der in Cremona geborene Organist und Cembalist Stefano Molardi erweist sich als kenntnisreicher, inspirierter Sachwalter des imposanten Schaffens von Claudio Merulo und als Meister farbenreicher Klangkombinationen. <\/p>\n<p> <strong>Girolamo Frescobaldi<\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/fresco151106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Einer, der Claudio Merulos Erbe sich aneignete und in dessen Verschmelzung mit Einfl\u00fcssen der neapolitanischen Schule und kraft seines Erfindungsreichtums Gewinn daraus zog, war der f\u00fcnfzig Jahre j\u00fcngere Girolamo Frescobaldi (1583\u20131643). Dessen Stil wiederum fand durch Vermittlung Frobergers seinen Niederschlag in S\u00fcddeutschland und \u00d6sterreich, sodass sich Merulo-Reminiszenzen auch dort finden. <\/p>\n<p> Mit einer pers\u00f6nlichen Auswahl aus verschiedenen Sammlungen Frescobaldis, darunter dem 1. und 2. Toccaten-Buch (1637, 1627) und den \u00abFiori Musicali\u00bb (1635), beschliesst der italienische Cembalist und Organist Andrea Marcon seine siebenteilige Serie mit Einspielungen auf historischen Orgeln seiner Heimat Treviso (Region Venetien). <\/p>\n<p> Das f\u00fcr die Aufnahmen verwendete Instrument in der Chiesa Auditorium di Santa Caterina in Treviso ist eine 1998 von Franco Zanin erbaute Kopie des Renaissanceorgel-Typs. Das Booklet enth\u00e4lt die Disposition, ungl\u00fccklicherweise aber statt den entsprechenden die Registrierungsangaben einer anderen Orgel aus einem anderen Marcon-Album (\u00abThe Heritage of Frescobaldi\u00bb).<\/p>\n<p> <strong>Frederiksborg und S\u00f8nderborg<\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/bolli151106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Das auf drei Inseln errichtete Renaissance-Schloss Frederiksborg bei Kopenhagen beherbergt in seiner Kirche ein durch den Deutschen Esaias Compenius zwischen 1605 und 1611 als Kammer- und Tanzorgel gebautes Instrument, das einzige erhaltene aus seiner Werkstatt. 1891\u20131894 wurde es durch die Firma Cavaill\u00e9-Coll restauriert, zum ersten Mal weltweit \u00fcberhaupt in denkmalpflegerischer Absicht. 1994 erfolgte eine durchgreifende Wiederherstellung der mit zwei Manualen und Pedal ausgestatteten, in einem grossen Kabinett-Schrank untergebrachten Orgel durch Mads Kjersgaard. <\/p>\n<p> Der Schweizer Organist Albert Bolliger, stets mit Erfolg auf der Suche nach historischen Instrumenten, auf denen er der Zeit ihres Entstehens und ihrem Klangcharakter entsprechende, \u00fcberwiegend k\u00fcrzere Werke zum Erklingen bringt, widmet den ersten Teil seiner j\u00fcngsten, wie alle fr\u00fcheren mit profund dokumentierendem Booklet begleiteten CD der Compenius-Orgel von Frederiksborg. Im zweiten Teil stellt er die Schwalbennest-Orgel von Schloss S\u00f8nderborg vor. Zwar ging das aufs Jahr 1570 datierte, \u00fcber Oberwerk und Unterpositiv verf\u00fcgende Instrument im 19. Jahrhundert all seiner Metallteile und der Klaviaturen verlustig, doch konnte es aufgrund der Abmessungen von Geh\u00e4use, Balg- und Kanalanlage als Neubau nachgeschaffen und 1996 eingeweiht werden. <\/p>\n<p> Auf den zwei einzigartigen Instrumenten (jenes von Compenius mit aparten Balg- und Trakturger\u00e4uschen) spielt Bolliger in souver\u00e4ner Manier mit W\u00fcrde und Humor geistliche und weltliche S\u00e4tze von Meistern des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter di Lasso, Praetorius, Schildt, Sweelinck, Scheidt, Tallis, St\u00fccke auch aus dem Mulliner Book, dem Fitzwilliam Virginal Book und den Tabulaturen L\u00f6ffelholtz und Augsburg. <\/p>\n<p> <strong>Carl Philipp Emanuel Bach<\/strong><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/bach151106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Wenn seinerzeit der \u00abgrosse Bach\u00bb ger\u00fchmt wurde, meinte man nicht Johann Sebastian, sondern seinen zweit\u00e4ltesten Sohn Carl Philipp Emanuel (1714\u20131788). Der Kammercembalist Friedrichs II. und ab 1767 als Nachfolger seines Paten Telemann Musikdirektor und Kantor in Hamburg, erlangte nicht zuletzt hohe Anerkennung durch sein Lehrbuch \u00abVersuch \u00fcber die wahre Art das Clavier zu spielen\u00bb (1753, 1762), das Kompendium zeitgem\u00e4sser Auff\u00fchrungspraxis und der Kunst der Verzierung. <\/p>\n<p> Nicht allein um p\u00e4dagogische Verrichtung ging es Bach. Musik, im Speziellen die auf Tasteninstrumenten (Clavichord, Cembalo, Pianoforte), war f\u00fcr ihn Ausdruck von Stimmungen und Affekten, eine \u00abSprache der Empfindungen\u00bb. An den in diesem Geist geschaffenen, gegen den starren Regelkanon komponierten Werken des als \u00abOriginalgenie\u00bb verehrten Carl Philipp Emanuel inspirierten sich selbst Haydn und Mozart. <\/p>\n<p> Den bedeutenden Anreger und heute Untersch\u00e4tzten r\u00fcckt der Niederl\u00e4nder Jean Goverts ins helle Licht: Aus Bachs rund 150 bis 200 Claviersonaten interpretiert er mit wie improvisiert anmutendem rhetorischem Gestus, akkurater Artikulation und reicher Klangschattierung (mit wirksamem Einsatz des D\u00e4mpfers) auf dem Hammerklavier \u2013 einem Nachbau von Neupert (1970) nach Geschwister Stein \u2013 neun Werke aus der Zeitspanne von 1762 bis 1786, darunter f\u00fcnf aus den Sammlungen \u00abf\u00fcr Kenner und Liebhaber\u00bb.<\/p>\n<p> <strong>Kurt Leimer und Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin<\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/leim181206.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Chopin, gewiss, aber Kurt Leimer? Vor gut drei Jahrzehnten, 1974, starb der 1920 in Wiesbaden geborene deutsche Pianist und Komponist in Vaduz. In den einschl\u00e4gigen Musiklexika sucht man seinen Namen meist vergeblich \u2013 was nichts \u00fcber die Qualit\u00e4t seines Schaffens aussagt. Nach Studien in Berlin, unter anderen bei Edwin Fischer (Klavier) und Kurt von Wolfurt (Komposition), unterbrachen Milit\u00e4rdienst und Gefangenschaft in Livorno Leimers glanzvolle Karriere. <\/p>\n<p> 1944 komponierte er sein Klavierkonzert f\u00fcr die linke Hand, das er 1953 mit den Wiener Philharmonikern unter Karajan zur Urauff\u00fchrung brachte. Im gleichen Jahr \u00fcbernahm er die Leitung der Meisterklasse f\u00fcr Klavier am Mozarteum Salzburg, die er bis zu seinem Tod innehatte. Zeugnisse seiner ausgedehnten Konzertt\u00e4tigkeit und seines kompositorischen \u0152uvres bilden Einspielungen, die von der in Z\u00fcrich ans\u00e4ssigen Kurt Leimer Stiftung und dem Label Colosseum Classics mit restauriertem Klangbild ediert werden.<\/p>\n<p> Dass Kurt Leimer zu den herausragenden Chopin-Interpreten zu rechnen ist, beweist sein Album mit den aus den Sechzigerjahren stammenden Aufnahmen der b-Moll-Sonate, des Scherzos op. 20 und der je 12 Et\u00fcden op. 10 und op. 25. Die Subtilit\u00e4t in Anschlag und Ausdruck, die Transparenz des Satzes, die Beleuchtung des Details verbinden sich kraft einer formal stringenten, emotional noblen Gestaltung, die Salonbombast und virtuoses Zelebrieren ausschliesst, zu einem Spiel von h\u00f6chster Luzidit\u00e4t und Eindringlichkeit.<\/p>\n<p> <strong>Nikos Skalkottas<\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/ska211106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Erstaunlich: Das \u0152uvre eines griechischen Komponisten erscheint in einem schwedischen Label (bisher in 17 Alben); ungew\u00f6hnlich umso mehr, als Nikos Skalkottas (1904\u20131949) nicht zu den Gefragten des Musiklebens geh\u00f6rt. Der Geiger und Komponist arbeitete von 1924 bis 1933 in Berlin, war Sch\u00fcler von Philipp Jarnach und Kurt Weill und beeinflusst durch Sch\u00f6nberg. Ein Stipendium gab ihm Gelegenheit zu sorglosem Studium, zu angeregtem Umgang mit Freunden, zum Musizieren und Komponieren. <\/p>\n<p> Im Mai 1933 war Skalkottas gezwungen, in seine Heimat zur\u00fcckzukehren; die Mehrzahl seiner Manuskripte blieb in Berlin und ging verloren. In Athen stiess er auf wenig Resonanz, kapselte sich ein, war von den zeitgen\u00f6ssischen Entwicklungen isoliert, was der Ausbildung seines eigenst\u00e4ndigen Stils f\u00f6rderlich war. Viele der in der Isolation geschriebenen Werke blieben zu seiner Lebzeit ungedruckt. <\/p>\n<p> In der j\u00fcngsten CD des Zyklus setzt sich die griechische Pianistin Lorenda Ramou mit virtuosem Glanz und subtiler Klangkolorierung f\u00fcr Skalkottas\u2019 originale Ballett-Klaviermusik ein: \u00abThe Maiden and the Death\u00bb (1938), \u00abEcho\u00bb (1943), \u00abIsland Images\u00bb (1943), \u00abThe Land and the Sea of Greece\u00bb (1948), \u00abProcession to Acheron\u00bb (1948); vier der f\u00fcnf Werke erklingen als Ersteinspielungen. Charakteristisch sind gesch\u00e4rfte Rhythmik, Elemente der Volksmusik Griechenlands, herbe Melodik, spannungsvolle Harmonik, Farbenreichtum und brillante Pianistik. <\/p>\n<p> <strong>Sergei Bortkiewicz<\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/bort191106.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Seine Seele war durchtr\u00e4nkt von vollmundiger tr\u00f6stlicher Sp\u00e4tromantik \u2013 \u00abSix Pens\u00e9es Lyriques\u00bb und \u00abLamentations et Consolations\u00bb sind zwei der Sammlungen von Klavierst\u00fccken des Russen Sergei Eduardowitsch (von) Bortkiewicz, die der Finne Jouni Somero in Vol. 1 seiner Bortkiewicz gewidmeten Einspielungen ber\u00fccksichtigt. <\/p>\n<p> In der Ukraine 1877 geboren, zum Pianisten und Komponisten ausgebildet in Petersburg und Leipzig (beim Liszt-Sch\u00fcler Alfred Reisenauer), lehrte Bortkiewicz bis 1914 in Berlin, dann in Russland, von wo er 1920 vor der russischen Revolution und dem B\u00fcrgerkrieg nach Konstantinopel floh. Von 1922 bis zu seinem Tod 1952 lebte er in Wien, zwischenzeitlich von 1928 bis 1933 erneut in Berlin. <\/p>\n<p> Die Reisen und Eindr\u00fccke als Konzertpianist und Exilant haben in seinem \u0152uvre (u. a. eine Oper, zwei Sinfonien, ein Cello- und ein Violinkonzert, Kammermusik, Klavierst\u00fccke und drei Klavierkonzerte, das 2. von 1930 f\u00fcr den einh\u00e4ndigen Pianisten Paul Wittgenstein) keine tiefen Spuren hinterlassen. Da ist ein wenig Russland, viel Chopin und Liszt und manches gediegen Kleinmeisterliche, eine simple Harmonik und ohne Widerst\u00e4nde fliessendes Figurenwerk. An zarten Melodien mangelt es nicht, desgleichen nicht an vollgriffig opulenter Akkordik. Zum H\u00f6rgenuss werden die Pi\u00e8cen unter den H\u00e4nden des Finnen Jouni Somero, der Gef\u00fchlvolles nicht ins Sentimentale abgleiten l\u00e4sst und die Untiefen mit handwerklicher Meisterschaft \u00fcberbr\u00fcckt.<\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">Claudio Merulo: Opera omnia per Organo. Complete Works for Organ, Vol. 2. 26 Toccate, Ricercari, Canzoni. Stefano Molardi an den Orgeln von Colombi (1533) in Valvasone und Antegnati (1588) in Almenno. Booklet ital.\/dt.\/engl.\/frz. (Divox Antiqua CDX 70311\/12; 2 CDs; 146\u2019) <br \/> siehe auch <a href=\"http:\/\/212.60.37.143\/rezensionen_ind2.php?art=193\">Claudio Merulos Orgelwerke, Vol. 1<\/a>, 21.05.2005<\/p>\n<p> Girolamo Frescobaldi: Orgelwerke. Andrea Marcon an der Orgel der Chiesa Auditorium di Santa Caterina, Treviso. (Divox Antiqua, Organ Series Vol. VI, CDX 79904; 62\u2019) <\/p>\n<p> Frederiksborg (Esaias Compenius, 1610) und S\u00f8nderborg (Dorothea-Orgel, 1570\/1996). Albert Bolliger (Sinus SIN 4006; 67\u2019) <\/p>\n<p> Carl Philipp Emanuel Bach: \u00abClavier-Sonaten f\u00fcr Kenner und Liebhaber\u00bb. Jean Goverts, Pianoforte. (Divox Antiqua CDX 70303; 69\u2019) <\/p>\n<p> Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin: Klaviersonate op. 35; Scherzo h-Moll op. 20; 12 Grandes \u00c9tudes op. 10; 12 \u00c9tudes op. 25. Kurt Leimer, Klavier. (Colosseum Classics COL 9201.2; 2 CDs mono; 84\u2019)<\/p>\n<p> Nikos Skalkottas: The Land and the Sea of Greece. Ballet Music. Lorenda Ramou, Klavier. (BIS Records BIS 1564; 63\u2019) <\/p>\n<p> Sergei Bortkiewicz: Piano Works Vol. 1. Jouni Somero, Klavier. (FC-Records FCRCD-9714; 77\u2019)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29.01.2007 &#8212; Er war Maestro di cappella und Hauptorganist am Markusdom in Venedig, Orgelbauer, Verleger von Notenb\u00e4nden, und als Komponist&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buchbesprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/629\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}