{"id":642,"date":"2014-01-11T20:55:15","date_gmt":"2014-01-11T20:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/klaus-miehlings-gewaltmusik-musikgewalt\/"},"modified":"2014-01-11T20:55:15","modified_gmt":"2014-01-11T20:55:15","slug":"klaus-miehlings-gewaltmusik-musikgewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/klaus-miehlings-gewaltmusik-musikgewalt\/","title":{"rendered":"Klaus Miehlings \u00abGewaltmusik Musikgewalt\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\">31.07.2007 &#8212; <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/070731miehling.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Unter orthodoxen Liebhabern der klassischen Musik finden sich immer wieder selbst ernannte Mahner, die popul\u00e4re Musikformen im Allgemeinen und das, was ins weite Feld von Sex, Drugs &amp; Rock\u2019n\u2019Roll eingeordnet werden kann, als Symbol von Wertezerfall und Verrohung sehen. So weit wie der deutsche Cembalist Klaus Miehling ist allerdings bislang noch kaum einer gegangen. Der Musikwissenschaftler denunziert in dem Buch \u00abGewaltmusik Musikgewalt\u00bb quer \u00fcber den Kamm geschert Pop, Jazz, Rock, R\u2019n\u2019B, Techno, Fahrstuhlmusik und selbst die Neue Musik in der Tradition der europ\u00e4ischen Kunstmusik als \u00abGewaltmusik\u00bb \u2013 Musik, die gewollt oder ungewollt Gewalt aus\u00fcbt und ergo zum Verstummen gebracht werden muss. Die Tatsache, dass der Musikwissenschaftler mit seinem missionarischen Pamphlet nur mit M\u00fche einen Verlag gefunden hat, hat allerdings vermutlich einen andern Grund: Abgeschreckt haben d\u00fcrfte Verleger, die um den verkaufsf\u00f6rdernden Wert von Provokation und Kontroverse wissen, wohl eher der barocke Umfang und die satztechnisch aufwendigen Zitateorgien und Schwarzen Listen des Textes.<\/p>\n<p> Das knapp 700 Seiten z\u00e4hlende Buch versucht die These zu belegen, wonach sich Musik \u00abin eine gute (menschliche, moralische, konstruktive, positive) und ein b\u00f6se (unmenschliche, unmoralische, destruktive, negative) H\u00e4lfte\u00bb einteilen l\u00e4sst (13), auch wenn die Grenzen eingestandenermassen unscharf seien \u2013 ein Unternehmen, das an die Thesen des konservativen britischen Musik\u00e4sthetikers Roger Scruton erinnert (siehe Codex flores <a href=\"http:\/\/212.60.37.143\/rezensionen_ind2.php?art=34\">Rezension<\/a>). Dar\u00fcber, wo die \u00abgute\u00bb Musik zu orten ist, l\u00e4sst Miehling denn auch keine Zweifel: \u00abWer mit der Komplexit\u00e4t klassischer Musik vertraut ist, der wird Gewaltmusik schon wegen ihrer k\u00fcnstlerischen Minderwertigkeit kritisch sehen.\u00bb (610). Alles ausser klassischer Musik birgt laut Miehling \u00fcberdies drastische Gefahren. Kinder und Jugendliche, die Gewaltmusik h\u00f6ren, meint der Autor, neigen dazu, Leistung zu verweigern, fr\u00fchzeitigen oder promiskuitiven Sex zu haben, Drogen im \u00dcbermass zu konsumieren sowie aggressiv, gewalt\u00e4tig und straff\u00e4llig zu werden (603).<\/p>\n<p> Der beil\u00e4ufigen Charakterisierung der schwimmenden Grenze mutet etwas unfreiwillig Komisches an: \u00abDer Begriff Gewaltmusik\u00bb, so Miehling, \u00abist indes nicht v\u00f6llig deckungsgleich mit ,U-Musik\u2019. Zum einen gibt es U-Musik, der man schwerlich den Vorwurf der Gewaltsamkeit machen kann, etwa im Bereich der sogenannten Liedermacher (soweit sie nicht in aggressivem Tonfall singen und\/oder auf ihrer Gitarre herumtrommeln), zum andern k\u00f6nnen auch Werke der E-Musik ein gewisses Gewaltpotential beinhalten: Werke der sogenannten Avantgarde n\u00e4mlich, d.h. der sich an der jeweiligen Spitze der musikalischen Entwicklung f\u00fchlenden Arten neuer Musik seit dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert.\u00bb (24) <\/p>\n<p> Miehlings Beweisf\u00fchrung zu dieser nicht gerade fein gekerbten Klassifikation wirkt denn auch eher unkonventionell, um nicht zu sagen abenteuerlich. Im Grossen und Ganzen st\u00fctzt sie sich auf drei, methodisch allesamt untaugliche Strategien: <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Eine \u00dcberf\u00fclle an Zitaten soll kraft ihrer schieren Masse die Verderbtheit aller Vertreter popul\u00e4rer Musik nachweisen. Kontext und Herkunft der Texte kritisch zu hinterfragen oder die Glaubw\u00fcrdigkeit und das Niveau der Quellen zu gewichten, scheint dem Autor verzichtbar. Meinungen werden zu Tatsachen, Ironie wird zu Klartext und blankes Gefasel wird in den hehren Stand eines gewichtigen Zeugnisses gehoben.<\/li>\n<li>F\u00fcr ebensowenig n\u00f6tig h\u00e4lt Miehling die Kontrolle, ob Ereigniskorrelationen, die sich aus dem derart pr\u00e4sentierten Zitatematerial scheinbar ableiten lassen, tats\u00e4chlich kausaler Natur sind oder bloss parallel auftreten, ohne sich gegenseitig zu bedingen. Dies l\u00e4sst sich angesichts der \u00dcberf\u00fclle des Materials bloss anekdotisch illustrieren. So zieht Miehling etwa eine mehr oder weniger direkte Verbindung von Technokonsum zur Tatsache, dass die deutschen Neigez\u00fcge sich nicht mehr neigen und das Toll-Collect-Mautsystem versagt hat (54), oder sieht den <em>Grund<\/em> f\u00fcr die Zunahme des Analphabetismus in den USA in der Idealisierung von HipHop-Gr\u00f6ssen (52).<\/li>\n<li>Schliesslich blendet Miehling konsequent alles aus, was seiner kruden Werteklassifikation der Musik widersprechen oder auch bloss ein differenzierteres Bild zeichnen w\u00fcrde.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Wie unbedarft Miehling methodische Fragen angeht, zeigt \u00fcberdies das Kapitel \u00abEmpirische Beweise\u00bb (398), das auch wieder nichts anderes bringt als Zitate. Aus diesen lernt der Leser etwa, wie ein 26-j\u00e4hriger Fernsehjournalist oder eine 15-j\u00e4hrige Sch\u00fclerin \u00fcber den Zusammenhang von HipHop, Heavy Metal und Jugendprobleme denken. Interessant ist dabei, dass Miehling einerseits behauptet, Zeugen solchen Kalibers h\u00e4tten durch falschen Musikkonsum ihre Urteilsf\u00e4higkeit eingeb\u00fcsst, ihre Meinungen aber unbesehen als Tatsachenberichte anf\u00fchrt, sobald sie seine Diagnosen st\u00fctzen.<\/p>\n<p> Man fragt sich, woher Miehling die Zeit nimmt, sich derart akribisch mit den unz\u00e4hligen, doch eher unappetitlichen Provokationen und Anekdoten aus dem Rock- und Poplager zu besch\u00e4ftigen. Die Obsession mit dem als verachtenswert klassifizierten Material erinnert an die denunziatorische Hartn\u00e4ckigkeit, die in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Pornoj\u00e4gern eigen war. Spuren scheint die Fixierung auf das Thema hinterlassen zu haben, wirkt der Text des Buches mit seinen asthmatischen, endlos anmutenden Repetitionen, Listen, Zitatefetzen und wilden Schnitten fast schon selber wie ein nerv\u00f6ses MTV-Musikvideo.<\/p>\n<p> Die immer wieder beschworene Differenziertheit der Argumentation wird von einem aufwendig erstellten Anhang mit Glossar, detaillierter, aber \u00fcberaus polemischer Timeline und einem nicht minder akribischen Namensverzeichnis scheinbar unterbuttert. Allerdings fechtet Miehling bloss oberfl\u00e4chlich mit feiner Klinge. Wirklich auseinandergesetzt hat er sich mit den meisten von ihm als jugendgef\u00e4hrdend diskreditierten Musikstilen offensichtlich nicht. So versagt der feine Kunstsinn, den er sich selber als Kenner und Liebhaber der klassischen Musik zuerkennt, auf dem ihm unvertrauten Terrain. Urteile werden da eher mit dem Zweih\u00e4nder gef\u00e4llt. In der Charakterisierung des Jazz kommt er etwa nicht \u00fcber die kolportierte Anekdote hinaus, dass Charles Bolden, der angebliche Urvater des Jazz, zu improvisieren begonnen habe, weil er als Schizophrener zu nichts Besserem f\u00e4hig war (113). \u00c4hnliches gilt f\u00fcr andere Stile. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>wb<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\"><\/p>\n<p> Klaus Miehling: Gewaltmusik Musikgewalt, Popul\u00e4re Musik und die Folgen, mit einem Geleitwort von Ludger L\u00fctkehaus, K\u00f6nigshausen &amp; Neumann, W\u00fcrzburg 2006, ISBN 3-8260-3394-9.<\/span><\/p>\n<p> <center><span class=\"txt-xl-black\"><strong>Leserbriefe<\/strong><\/span><\/center> <\/p>\n<table style=\"width: 440px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"txt-s-black\">\u00a0<\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><span class=\"txt-m-black\"><strong>Klaus Miehlings \u00abGewaltmusik Musikgewalt\u00bb<\/strong><\/span><br \/><span class=\"txt-m-black\">Buch-Rezension vom 31.07.2007<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\">Zur Rezension meines Buches \u00abGewaltmusik &#8211; Musikgewalt\u00bb Ihres Autors wb m\u00f6chte ich folgende Stellungnahme abgeben: In der Begr\u00fcndung meiner Thesen st\u00fctze ich mich, so schreibt Ihr Autor, \u00abauf drei, methodisch allesamt untaugliche Strategien\u00bb: Eine \u00ab\u00dcberf\u00fclle an Zitaten\u00bb, eine fehlende \u00abKontrolle, ob Ereigniskorrelationen [&#8230;] tats\u00e4chlich kausaler Natur sind\u00bb sowie das Ausblenden von allem, was meiner \u00abWerteklassifikation der Musik widersprechen oder auch bloss ein differenzierteres Bild zeichnen w\u00fcrde.\u00bb<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<ol>\n<li>Belege in Form von Zitaten sind eine in den Geisteswissenschaften \u00fcbliche Methode. Der Autor kritisiert, ich w\u00fcrde darauf verzichten, \u00abdie Glaubw\u00fcrdigkeit und das Niveau der Quellen zu gewichten\u00bb, indes ohne selbst Belege f\u00fcr die mangelhafte Glaubw\u00fcrdigkeit bestimmter Quellen beizubringen. Die meisten der Zitate stammen von der Gewaltmusik positiv gegen\u00fcberstehenden Autoren oder Gewaltmusikern selbst; wenn sie &#8211; gegen das eigene Interesse &#8211; meine These von der Sch\u00e4dlichkeit dieser Musik st\u00fctzen, spricht das f\u00fcr ihre Glaubw\u00fcrdigkeit. Auch Interviews in anerkannten Musikzeitschriften und Meldungen in seri\u00f6sen Nachrichtenportalen im Netz d\u00fcrften als glaubw\u00fcrdige Quellen einzustufen sein; insbesondere wenn es keine anderslautenden Meldungen bzw. Dementi gibt. Zusammenfassende \u00dcberblicksuntersuchungen wie die meine m\u00fcssen zwangsl\u00e4ufig auf der Arbeit anderer Autoren aufbauen. Wenn ich diese nicht widerlegen kann, habe ich deren Ergebnisse zu respektieren. Das gilt auch f\u00fcr Ihren Autor.<\/li>\n<li>Entgegen der Behauptung des Rezensenten habe ich mich in dem Buch selbstverst\u00e4ndlich mit der Frage der Kausalit\u00e4t besch\u00e4ftigt; vor allem im Kapitel 3.1. \u00abGewaltmusik als Ursache?\u00bb.<\/li>\n<li>Das Thema des Buches sind die sch\u00e4dlichen Wirkungen popul\u00e4rer Musik. Es entsprach schlicht nicht dem Thema, eventuelle positive Wirkungen zu beschreiben. Unkritische Bef\u00fcrworter dieser Musik gibt es zuhauf. Somit ist ein kritisches Buch ein notwendiges &#8211; und immer noch viel zu schwaches &#8211; Gegengewicht. Im \u00fcbrigen habe ich Gegenpositionen durchaus zu Wort kommen lassen, die freilich leicht zu widerlegen waren. Auch habe ich beispielsweise die Studie von Rentfrow\/Gosling erw\u00e4hnt, die Countryh\u00f6rern emotionale Stabilit\u00e4t und Jazzh\u00f6rern Intellektualit\u00e4t bescheinigt (S. 414). In der Tat gibt es aber offenbar kaum Fakten oder Untersuchungsergebnisse, die gegen meine Position sprechen. Auch der Rezensent hat keine angef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Eine weitere Begr\u00fcndung meiner Thesen verschweigt der Rezensent: Die psychologischen und sozialwissenschaftlichen Untersuchungen, die im o.g. Kapitel 3.1. vorgestellt werden. Sie belegen n\u00e4mlich, dass die \u00abEreigniskorrelationen [&#8230;] tats\u00e4chlich [auch] kausaler Natur sind\u00bb.<\/li>\n<\/ol>\n<p><span class=\"txt-m-black\">Falsch ist die Aussage des Rezensenten, ich w\u00fcrde behaupten, \u00abZeugen dieses Kalibers [er nennt einen Fernsehjournalisten und eine Sch\u00fclerin] h\u00e4tten durch falschen Musikkonsum ihre Urteilsf\u00e4higkeit eingeb\u00fcsst\u00bb. Das Wort \u00abUrteilsf\u00e4higkeit\u00bb d\u00fcrfte im ganzen Buch nicht vorkommen. Gewiss werden die meisten Gewaltmusikkonsumenten aus Voreingenommenheit und \u00abBetriebsblindheit\u00bb die Folgen der Musik nicht erkennen; wenn aber einige trotzdem die sch\u00e4dlichen Wirkungen bemerken, ist das um so mehr ernstzunehmen.<\/p>\n<p> Meine Argumentation setzt sich aus mehreren sich gegenseitig erg\u00e4nzenden und erkl\u00e4renden Indizien- und Beweisgruppen zusammen. Der Rezensent kritisiert gewissermassen einzelne Bausteine als unzureichend (wobei er den wichtigen Baustein \u00abwissenschaftliche Untersuchungen\u00bb verschweigt), ohne zur Kenntnis zu nehmen, welches Bild sie zusammengesetzt ergeben.<\/p>\n<p> Abschliessend m\u00f6chte ich darauf hinweisen, dass das Buch im Oktober 2006 auf Rang 4 der von 26 Juroren erstellten Sachbuch-Bestenliste war. Dort w\u00e4re es kaum hingekommen, wenn die Vorw\u00fcrfe des Rezensenten zutr\u00e4fen. <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\">\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"200\">\u00a0<\/td>\n<td><span class=\"txt-m-black\"><strong>Dr. Klaus Miehling<\/strong><br \/> 79102 Freiburg <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"txt-s-black\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31.07.2007 &#8212; Unter orthodoxen Liebhabern der klassischen Musik finden sich immer wieder selbst ernannte Mahner, die popul\u00e4re Musikformen im Allgemeinen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buchbesprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=642"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/642\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}