{"id":693,"date":"2014-01-11T21:23:40","date_gmt":"2014-01-11T21:23:40","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/mendelssohn-in-text-bild-und-ton\/"},"modified":"2014-01-11T21:23:40","modified_gmt":"2014-01-11T21:23:40","slug":"mendelssohn-in-text-bild-und-ton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/11\/mendelssohn-in-text-bild-und-ton\/","title":{"rendered":"Mendelssohn in Text, Bild und Ton"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2009\/mend180809.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>27.08.2009 &#8212; Als \u00abBest Biography of 2003\u00bb zeichnete die Association of American Publishers den Band \u00abMendelssohn. A Life in Music\u00bb des Musikwissenschaftlers und Mendelssohn-Forschers R. Larry Todd aus. Und dem zum Mendelssohn-Gedenkjahr 2009 nun in deutscher \u00dcbersetzung und in aktualisierter und leicht erweiterter Form vorgelegten neuen Standardwerk \u00abFelix Mendelssohn Bartholdy. Sein Leben \u2013 Seine Musik\u00bb hat die Jury des Deutschen Musikverleger-Verbands k\u00fcrzlich einen von elf vergebenen Musikeditionspreisen \u00abBest Edition\u00bb f\u00fcr herausragende Qualit\u00e4t zuerkannt. <\/p>\n<p> Ein hoch gelobtes Buch also, das einzige, das Materialien zu Mendelssohns Leben und Schaffen in derartiger F\u00fclle und auf dem aktuellen Forschungsstand versammelt und zudem \u00fcberzeugt durch die professionelle \u00dcbersetzung, einnimmt durch Umsicht und Sorgfalt in Illustration, Typografie und Layout. (Allgemein heben sich die Editionen der Musikverlage ja sch\u00e4tzenswert ab von der Vielzahl lieblos auf den Markt geworfener Publikationen in anderen Bereichen.) <\/p>\n<p> Dass es ein amerikanischer Professor ist \u2013 R. Larry Todd lehrt an der Duke University in Durham (North Carolina) \u2013, der den Hauptteil seiner wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit dem Deutschen Mendelssohn widmet, wirft ein Licht auf die verhaltene Wertsch\u00e4tzung des Komponisten in Europa. Die j\u00fcdische Herkunft wurde ihm, dem liberalen Protestanten, immer wieder vorgehalten, von Zeitgenossen wie Wagner und sp\u00e4ter von brutalen Antisemiten. <\/p>\n<p> Ungew\u00f6hnlich die Mendelssohn-Rezeption: Ber\u00fchmtheit und hohes Prestige von Jugend an (die fr\u00fcheste erhaltene Komposition stammt vom Zehnj\u00e4hrigen), Personenkult nach dem fr\u00fchen Tod, dann ein j\u00e4her Niedergang des Ansehens. Judenjunge, arroganter Sonderling, pedantischer Formalist, sentimentaler Weichling waren einige der Schelten \u2013 spurlos vorbeigegangen ist dies an Mendelssohn trotz aller Bem\u00fchungen zu seiner Rehabilitation bis heute nicht. Ein weitverbreiteter Vorwurf im k\u00fcnstlerischen Bereich lautet auf \u00abOberfl\u00e4chlichkeit\u00bb und \u00abmangelnden Tiefgang\u00bb seiner Musik. R. Larry Todd widerlegt Schritt um Schritt die Klischees und Fehlurteile, schafft die Voraussetzungen zu einem unvoreingenommenen, umsichtigen Verst\u00e4ndnis von Mendelssohns Pers\u00f6nlichkeit und seinem Werk. <\/p>\n<p> 1809 bis 1847: Der Herkunft, der Familie (beigegeben sind die Stammb\u00e4ume der Familien Itzig und Mendelssohn), dem Lebensweg, den Stationen und den Wirkenskreisen des Wunderkindes, Starpianisten, Komponisten, Dirigenten, Managers, Hochschulgr\u00fcnders, Altphilologen, Tagebuch- und Briefautors, Zeichners und Aquarellisten geht R. Larry Todd in chronologischer Folge Schritt um Schritt nach, in einzelnen Phasen die Ereignisse gar Tag um Tag schildernd. Gewiss setzt das bei den Lesenden nachhaltiges Interesse und einen langen Atem voraus; indes pr\u00e4sentiert der Autor einen so ausserordentlichen Reichtum an Fakten, Meinungen und Deutungen unter Einbezug der Forschungen anderer Wissenschaftler, an Selbstzeugnissen, Rezensionen, Aufs\u00e4tzen, dass die Lekt\u00fcre packt und hellwach h\u00e4lt. <\/p>\n<p> Hand in Hand mit der einl\u00e4sslichen Lebensbeschreibung \u2013 \u00fcber die Familiengeschichte der Mendelssohns gibt der Prolog Auskunft \u2013 entfaltet der Autor in den drei Teilen (Fr\u00fchreife Errungenschaften, 1809\u20131829; Die Stra\u00dfe nach Damaskus, 1829\u20131837; Der Wagen des Elias, 1837\u20131847) ein tief und breit gestaffeltes Panorama der Welt, in der sich Mendelssohn bewegte, von der er sich bewegen liess. Bev\u00f6lkert ist sie durch Dutzende von Zeitgenossen, Lehrern, Kollegen und Freunden, Frauen, Musikern, Malern und Dichtern, K\u00f6nigen, Adeligen und Politikern; jene f\u00fcr Mendelssohn wichtigsten erhalten hier Raum f\u00fcr ihre Kurzbiografie. <\/p>\n<p> Die historischen Ereignisse in Europa (Napoleon, Wiener Kongress, Entwicklung Preussens zur Grossmacht, Studentenbewegung, Karlsbader Beschl\u00fcsse, Erneuerung und Reaktion) sind ebenso res\u00fcmiert wie das Kulturleben und die kulturelle, soziale, wirtschaftliche und politische Situation in den St\u00e4dten, wo Mendelssohn wirkte, die Restauration in Berlin und in Wien, die viktorianische Atmosph\u00e4re in London, der Umbruch durch die Industrialisierung, die sozialen Spannungen im Vorfeld der Revolutionen von 1848\/1849. <\/p>\n<p> Manche Akzente, die R. Larry Todd setzt, besonders bei Mendelssohns Reisen nach England, Schottland und Wales, verraten den profunden Kenner der (hier zahlreich in der Originalsprache zitierten) angels\u00e4chsischen Dokumente und der Rezeptionsgeschichte in England. <\/p>\n<p> Eingebettet in den bewegten Fluss der Biografie mit all ihren vielen Ver\u00e4stelungen hat der Autor die Werkbesprechungen und musikalischen Analysen; begleitet sind sie von vielen Notenbeispielen. Dabei bel\u00e4sst er es nicht lediglich bei den popul\u00e4ren Standardkompositionen, sondern widmet sich auch einer grossen Zahl unbekannter und unver\u00f6ffentlichter Werke. <\/p>\n<p> Ganz im Schatten des Bruders stand die Komponistin Fanny Mendelssohn, verheiratete Hensel, die vier Jahre \u00e4ltere, gleichfalls 1847 gestorbene Schwester. Erst ein Jahr vor ihrem Tod gab ihr Bruder, wie sie es formulierte, \u00abseinen Handwerkssegen\u00bb zur ersten Publikation eines ihrer Werke. R. Larry Todd (er arbeitet an einer Biografie von Fanny Hensel) gibt Mendelssohns Schwester und ihrem Schaffen nicht ohne kritische Distanz zur Haltung des Bruders Profil und Wirkung. <\/p>\n<p> Im Anhang dieses umfassend und kulturhistorisch lebendig entworfenen Bildes Mendelssohns und seiner Epoche finden sich das Verzeichnis der Werke Mendelssohns (mit bzw. ohne Opuszahl, zudem die wichtigsten Bearbeitungen, Ausgaben und Schriften), das alphabetische Werk-Register, das Personen-, Orts- und Sachregister sowie das Literatur- und Abbildungsverzeichnis. <\/p>\n<p> <strong>FELIX. Begleitband zur Berliner Ausstellung <\/strong> <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2009\/felix120809.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Nach Mendelssohns Tod im Alter von 38 Jahren gelangten der Grossteil des kompositorischen Nachlasses, zahlreiche Briefschaften und andere Dokumente in die K\u00f6nigliche Bibliothek in Berlin, sp\u00e4ter in die heutige Staatsbibliothek zu Berlin. Diese Institution w\u00fcrdigte Mendelssohn im Fr\u00fchjahr 2009 mit einer Ausstellung unter dem Titel \u00abFELIX\u00bb. <\/p>\n<p> Der durchgehend farbig illustrierte Begleitband enth\u00e4lt einen Artikel zur Geschichte der Berliner Mendelssohn-Sammlung und Beitr\u00e4ge der Urgossnichte des Komponisten, C\u00e9cile Lowenthal-Hensel, und des Urenkels Thomas A. Walch. Anmerkungen zu Mendelssohns Schaffensprozess im Spiegel seiner Autographe tr\u00e4gt Ausstellungskurator Roland Dieter Schmidt-Hensel bei. Von ihm und seiner Kollegin Christine Baur stammt der durch Portr\u00e4ts, Zeichnungen, Aquarelle, Briefe und Konzertprogramme illustrierte Lebensweg Mendelssohns von der Jugendzeit in Berlin bis zu den letzten Jahren in Leipzig. <\/p>\n<p> Im zweiten Teil des Bandes, dem ein Literaturverzeichnis begegeben ist, \u00f6ffnen die beiden Kuratoren vielseitige Einblicke in das kompositorische Schaffen vom Lied- \u00fcber die Kammer- und Orchestermusik bis zu Oper und Oratorium; dem Textteil auf der linken entspricht das dazugeh\u00f6rende Faksimile auf der gegen\u00fcberliegenden Seite. <\/p>\n<p> <strong>Mendelssohn: The complete Masterpieces<\/strong><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2009\/mendbox120809.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Mendelssohn auf 30 CDs: Sony l\u00e4sst sich im Gedenkjahr eines der herausragenden Komponisten des 19. Jahrhunderts nicht lumpen und versammelt aus dem eigenen Archiv und den Backkatalogen der Labels RCA, Arte Nova und Eurodisc in w\u00fcrfelf\u00f6rmiger Box 30 CDs unter dem Titel \u00abThe complete Masterpieces\u00bb mit dem Zusatz \u00abAlle Meisterwerke Mendelssohns in Top-Interpretationen von Weltklassek\u00fcnstlern\u00bb. (Anmerkung: Vieles von Mendelssohn ist bis heute weder publiziert noch aufgef\u00fchrt worden.) <\/p>\n<p> Skeptiker vollmundiger Anpreisungen werden sich ob all der klingenden Namen und \u2013 entscheidender noch \u2013 dem Niveau der hier dokumentierten k\u00fcnstlerischen Leistungen bes\u00e4nftigen lassen: In Einspielungen aus dem Zeitraum von 1959 (eine Klavieraufnahme stammt von 1946) bis 2004 sind beispielsweise zu h\u00f6ren Barbara Bonney, Angelika Kirchschlager, Judith Raskin, Christoph Pr\u00e9gardien, Peter Schreier, Hans Peter Blochwitz, Isaac Stern, Leonard Rose und Eugene Istomin, Steven Isserlis und Melvyn Tan, Matthias Kirschnereit, Glenn Gould, Alicia de Larrocha, Vladimir Horowitz, Stefan Johannes Bleicher, das Henschel-Quartett, The Hannover Band (unter Roy Goodman), das Gewandhausorchester Leipzig (Masur, Blomstedt), die Bamberger Symphoniker (Flor), das Philadelphia Orchestra (Ormandy), das Boston Symphony Orchestra (Leinsdorf). \u2013 Mendelssohn aus vielen K\u00f6pfen, Kehlen und H\u00e4nden: Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Vorteil dieser Kompilation sind die unterschiedlichen Interpretationsans\u00e4tze und -stile. <\/p>\n<p> Ein sicherer Wert zu wohlfeilem Preis, eine limitierte Edition als Schl\u00fcssel zu einem unlimitierten H\u00f6rabenteuer in Mendelssohns faszinierendem klingenden Kosmos. <\/p>\n<p> <strong>Mendelssohns Briefe in 12 B\u00e4nden<\/strong><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2009\/mendbrief160809.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Mendelssohn, der ein unglaubliches Arbeitspensum bew\u00e4ltigte, fand regelm\u00e4ssig Zeit f\u00fcr intensiv gef\u00fchrte Korrespondenz. Seine Briefe, die in ihrer Eleganz und Informationsvielfalt einen \u00abliterarischen Schatz von unvergleichlichem Wert\u00bb (so der Germanist Hans Joachim Kreutzer) darstellen, sind herausragende Zeugnisse einer vergangenen Kommunikationskultur. <\/p>\n<p> Die umfangreiche Korrespondenz \u2013 sie beginnt 1816 und erstreckt sich bis in die letzten Lebenstage des Komponisten \u2013 beinhaltet Familien-, Reise- und Freundschaftsbriefe und den Briefwechsel mit bedeutenden Komponisten, Musikern und Verlegern. Ber\u00fchmte Zeitgenossen wie Schumann, Liszt und Wagner, aber auch Goethe, Zelter und Alexander von Humboldt geh\u00f6rten zu seinen Briefpartnern. <\/p>\n<p> Der B\u00e4renreiter-Verlag hat nun die Gesamtausgabe der Briefe an die Hand genommen. Sie schafft der Mendelssohn-Forschung ein neues, breites Fundament und f\u00f6rdert das Studium der Musik und des b\u00fcrgerlichen Musiklebens im 19. Jahrhundert, \u00f6ffnet f\u00fcr viele Zweige der Kulturgeschichte eine ergiebige Quelle: Sie bietet Material f\u00fcr familien-, bildungs-, geschlechter-, reise-, geselligkeits-, freundschafts- und stadtgeschichtliche Forschungen und nicht zuletzt f\u00fcr Studien \u00fcber die Geschichte der Juden in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts. <\/p>\n<p> Die wissenschaftlich-kritische Gesamtausgabe erschlie\u00dft erstmals s\u00e4mtliche etwa 5000 bekannten Briefe Felix Mendelssohn Bartholdys, von denen bislang nur ein kleiner Teil publiziert wurde. Die 12-B\u00e4nde umfassende Gesamtausgabe basiert auf den Briefen, die Rudolf Elvers \u00fcber Jahrzehnte hin angelegt hat, und auf der weltweit ausgerichteten Recherche der Leipziger wissenschaftlichen Arbeitsgruppe um die Editionsleiter Helmut Loos und Wilhelm Seidel, die zus\u00e4tzlich etwa 500 bislang unbekannte Briefe eruieren konnte. <\/p>\n<p> <strong>Mendelssohn-Werkverzeichnis (MWV) <\/strong><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2009\/mendverz120809.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>Das einst schwindende Ansehen Mendelssohns l\u00e4sst sich auch daran erkennen, dass die meisten seiner rund 750 Kompositionen in den 1960er Jahren noch unver\u00f6ffentlicht waren. Und: Mendelssohn war der letzte grosse Komponist des 19. Jahrhunderts ohne vollst\u00e4ndiges Werkverzeichnis. <\/p>\n<p> 2009 wird diese L\u00fccke nun geschlossen. Der Katalog \u00abFelix Mendelssohn Bartholdy. Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke (MWV)\u00bb, der Ende August im Rahmen der Leipziger Ausgabe der Werke Mendelssohns im Verlag Breitkopf &amp; H\u00e4rtel erscheinen wird, erschliesst das heute bekannte \u0152uvre in 26 Werkgruppen und ordnet den Kompositionen jeweils eine eindeutige MWV-Nummer zu. <\/p>\n<p> Die Anordnung der einzelnen Kompositionen innerhalb der Werkgruppen erfolgt chronologisch nach der Zeit ihrer Entstehung. Zus\u00e4tzlich aufgenommen wurden Beschreibungen aller bekannten Sammelhandschriften und Sammeldrucke. Im Anhang finden sich Informationen zu Werken zweifelhafter Echtheit und zu Mendelssohns Bearbeitungen bzw. Editionen fremder Werke. <\/p>\n<p> Ralf Wehners Arbeit basiert auf jahrelangen Nachforschungen, bei denen Material und Informationen aus mehr als 1500 Bibliotheken, 15\u2019000 Auktionskatalogen und 12\u2019000 Briefdokumenten ausgewertet werden konnten. Im neuen MWV sind 2\u2019500 handschriftliche Quellen verzeichnet, die unbekannte Werke und abweichende Fassungen von bekannten Werken betreffen. <\/p>\n<p> <strong><em>Zitate aus R. Larry Todds Buch: <\/em><\/strong><\/p>\n<p> \u00abIch habe diese Biografie in der \u00dcberzeugung verfasst,dass eine Darstellung von Mendelssohns Leben vor allem dazu beitragen wird, Schichten der Rezeption abzutragen, die mehr \u00fcber die Kanonisierung und Dekanonisierung von Komponisten durch vergangene Generationen verraten als \u00fcber Mendelssohn selbst.\u00bb (Vorwort, Seite 22) <\/p>\n<p> \u00abIn Mendelssohns [Konzert-]Programmen l\u00e4sst sich eine Hauptlinie ausmachen, in der die Entwicklung deutscher Musik beginnend bei Bach und H\u00e4ndel \u00fcber Mozart und Haydn bis zu Weber und Beethoven nachgezeichnet wird. Das Erkennen ausgepr\u00e4gter historischer Stilrichtungen \u2013 Barock, Klassik und Moderne (= Romantik) \u2013 und ferner die Idee einer klassisch-romantischen Dialektik, die sich im intellektuellen Diskurs der 1830er Jahre entwickelte, bevor das Konzept allgemeine Anerkennung fand, manifestieren sich deutlich in Mendelssohns Programmzusammenstellung.\u00bb (Seite 406) <\/p>\n<p> \u00abMendelssohns Leben imitierte in vielerlei Hinsicht die Kunst.\u00bb (Seite 194) <br \/> <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">R. Larry Todd: Felix Mendelssohn Bartholdy. Sein Leben \u2013 Seine Musik. Aus dem Englischen \u00fcbersetzt von Helga Beste unter Mitwirkung von Thomas Schmidt-Beste. Mit 116 Farb- und Schwarzwei\u00dfabbildungen und 339 Notenbeispielen. 798 Seiten. Carus-Verlag, Stuttgart \/ Reclam-Verlag, Stuttgart 2008. \u20ac 49,90. Fr. 83.90. <\/p>\n<p> FELIX. Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Geburtstag. Eine Publikation der Staatsbibliothek zu Berlin anl\u00e4sslich der Ausstellung \u00abFELIX\u00bb im Fr\u00fchjahr 2009. Mit vielen Farbabbildungen. Ausstellungskataloge Neue Folge 53. Carus-Verlag, Stuttgart 2009. 176 Seiten. \u20ac 24,90. Fr. 46.90. <\/p>\n<p> Mendelssohn: S\u00e4mtliche Meisterwerke. Box mit 30 CDs und 128-seitigem Booklet (engl. und dt.). Oratorien, Chor-, Orchester- und Konzertwerke, Kammer- und Klaviermusik, Orgelwerke, Lieder und Duette. (Limited Edition, Sony Music) <\/p>\n<p> Felix Mendelssohn Bartholdy: S\u00e4mtliche Briefe in 12 B\u00e4nden. Herausgegeben von Helmut Loos und Wilhelm Seidel. Band 1, ca. 750 Seiten pro Band (j\u00e4hrlich erscheinen zwei B\u00e4nde; die Ausgabe wird nur geschlossen abgegeben). B\u00e4renreiter-Verlag, Kassel 2009 ff. Subskriptionspreis \u20ac 149,\u2013. Fr. 268.\u2013 pro Band. <\/p>\n<p> Ralf Wehner: Felix Mendelssohn Bartholdy \u2013 Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke. Studienausgabe. Leipziger Ausgabe der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Serie XIII, Band 1A. Verlag Breitkopf &amp; H\u00e4rtel, Wiesbaden. 684 Seiten. \u20ac 128,\u2013. (Erscheint am 27. August 2009) <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.08.2009 &#8212; Als \u00abBest Biography of 2003\u00bb zeichnete die Association of American Publishers den Band \u00abMendelssohn. 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