{"id":71,"date":"2014-01-06T10:52:17","date_gmt":"2014-01-06T10:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/bellikon-indikationen-der-musiktherapie\/"},"modified":"2014-01-06T10:52:17","modified_gmt":"2014-01-06T10:52:17","slug":"bellikon-indikationen-der-musiktherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/06\/bellikon-indikationen-der-musiktherapie\/","title":{"rendered":"Bellikon: Indikationen der Musiktherapie"},"content":{"rendered":"<p>05.07.2010<\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><strong>An ihrer traditionellen, j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrten Fachtagung besch\u00e4ftigten sich die Musiktherapeuten der Rehaklinik Bellikon heuer mit der Frage, wie Indikationen der Musiktherapie systematisiert und gerechtfertigt werden k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p> Die Tagung mit dem Titel \u00abIndikation und Wirkfaktoren der aktiven, rezeptiven und k\u00f6rperorientierten Methoden in der Musiktherapie\u00bb stellte sich anhand von drei Referaten den Aufgaben, denen sich die Musiktherapie angesichts der Forderungen nach Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckm\u00e4ssigkeit von Therapien im Gesundheitswesen gegen\u00fcbersieht.<\/p>\n<p> In seiner Begr\u00fcssung erinnerte der Bellikoner Musiktherapeut und Tagungsleiter Joachim Marz daran, dass Indikationen und Wirkfaktoren in der Musiktherapie-Gemeinde zur Zeit ein viel diskutiertes Thema sind. Geht es darum, die Therapieform im klinischen Alltag nachhaltig zu verankern und ihre Finanzierung sicherzustellen, sei der Nachweis ihrer Wirksamkeit und finanziellen Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit unerl\u00e4sslich. Auch in Bellikon habe man sich damit in letzter Zeit, so Marz weiter, mit Blick auf die Qualit\u00e4tssicherung und die Schaffung neuer Stellen intensiv besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; <br \/><strong>Die Weblinks<\/strong><br \/> Rehaklinik Bellikon:<br \/><a href=\"http:\/\/www.rehabellikon.ch\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.rehabellikon.ch<\/a><br \/> Forum Musiktherapeutischer Weiterbildung Schweiz (berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie mit Instrumentenbau):<br \/><a href=\"http:\/\/www.fmws.ch\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.fmws.ch<\/a><br \/> Zukunftswerkstatt \u00abtherapie kreativ\u00bb<br \/><a href=\"http:\/\/www.zukunftswerkstatt-tk.de\" target=\"blank&quot;\" rel=\"noopener noreferrer\">www.zukunftswerkstatt-tk.de<\/a> <br \/> Musiktherapie an der ZHdK Z\u00fcrich:<br \/> <a href=\"http:\/\/www.zhdk.ch\/index.php?id=mas_musiktherapie\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.zhdk.ch <\/a><br \/> Isabelle Frohne-Hagemann:<br \/><a href=\"http:\/\/www.frohne-hagemann.de\" target=\"blank&quot;\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.frohne-hagemann.de<\/a> <br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Erg\u00e4nzt wurden die Referate von praktischen \u00dcbungen in Workshops, die von den Referenten und weiteren Fachkr\u00e4ften geleitet wurden. Da \u00fcbte sich etwa Isabelle Frohne-Hagemann mit einer Gruppe in Methoden der Guided Imagery and Music (GIM) und Gabriele Frick-Baer explizierte leiborientierte Musiktherapie mit traumatisierten Menschen.<\/p>\n<p> <strong>Udo Baer: K\u00f6rper, Leib, Klang<\/strong><\/p>\n<p> Der Diplom-P\u00e4dagoge Udo Baer \u2013 er ist Mitbegr\u00fcnder, Senior-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Dozent der im deutschen Neukirchen-Vluyn beheimateten Zukunftswerkstatt \u00abtherapie kreativ\u00bb \u2013 brach zum Einstieg in die theoretischen Reflexionen eine Lanze f\u00fcr traditionelle Konzepte der Kunsttherapie, die komplex, ganzheitlich, k\u00fcnstlerisch und am Einzelfall ausgerichtet sind und die sich deshalb schwer in reduktionistische N\u00fctzlichkeitsmodelle einpassen lassen. Um sie theoretisch besser fassen zu k\u00f6nnen, schlug der therapeutische Leiter der Zukunftswerkstatt den R\u00fcckgriff auf die an der Ph\u00e4nomenologie Edmunds Husserls orientierte Leib-Konzeption vor, die der franz\u00f6sische Philosoph Maurice Merleau-Ponty weiterentwickelt hat und heute vom Heidelberger Psychiater Thomas Fuchs systematisiert wird. Die Leib-Ph\u00e4nomenologie ist laut Baer im Gegensatz zu physikalistischen K\u00f6rper-Konzeption eine Lebens-Philosophie; sie macht das Erfahren des eigenen K\u00f6rpers als belebtes Organ zur Basis therapeutischer Arbeit. <\/p>\n<p> In seinen Beispielen wies Baer etwa auf den auch neurobiologisch erh\u00e4rteten Zusammenhang zwischen seelischen und k\u00f6rperlichen Schmerzen hin \u2013 in dieser Hinsicht insbesondere auf Erfahrungen der Besch\u00e4mung, die in der Therapie speziell m\u00e4nnliche Patienten durchgehend offenbarten. Baer wies auf die nach wie vor gesellschaftlich massiv untersch\u00e4tzte oder gar tabuisierte Tatsache hin, dass Schulen, Ehen und Arbeitspl\u00e4tze \u00abTrainingsst\u00e4tten der Besch\u00e4mung\u00bb sind und diese Erfahrungen sich im Leiblichen niederschlagen. Neuere Studien aus Kalifornien zeigen sogar, so Baer, dass Besch\u00e4mungen auch physische Konsequenzen haben: Sie k\u00f6nnen die Abwehrkr\u00e4fte des K\u00f6rpers schw\u00e4chen. So gehen mit chronischen Besch\u00e4mungserfahrungen teilweise auch chronische Entz\u00fcndungen einher. <\/p>\n<p> Laut Baer, der in der K\u00f6rperbild-Arbeit ein wertvolles Instrument der Musiktherapie sieht, ist im K\u00f6rper jede biografische Erfahrung leiblich gespeichert. Aber auch elementare Kommunikation kann \u00fcber das Leibliche aufgebaut werden. Der Kunsttherapeut schlug etwa vor, den Umweg \u00fcber die von ihm \u00abprim\u00e4re Leibbewegungen\u00bb genannten K\u00f6rperaktionen zu suchen, wenn in der Musiktherapie mit Kl\u00e4ngen kein Weiterkommen mehr m\u00f6glich scheint. Es handelt sich dabei um eine Verallgemeinerung von Stufen der Welteroberung im S\u00e4uglingsalter: dem Schauen, T\u00f6nen, Greifen, Dr\u00fccken und Gedr\u00fcckt werden sowie dem Anlehnen. <\/p>\n<p> <strong> Sandra Lutz Hochreutener: Methoden und Modalit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p> Die Z\u00fcrcher Musik- und Psychotherapeutin Sandra Lutz Hochreutener skizzierte, wie sich die praktische Erfahrung, dass Musiktherapie zur Erweiterung des Kommunikationsverhaltens genutzt werden kann, konzeptionell fassen lassen k\u00f6nnte. Laut der Leiterin der Abteilung Klinische Musiktherapie der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste zeichnet sich die Arbeit mit Musik durch spezifische Eigenheiten aus. Musikinstrumente h\u00e4tten Appellcharakter, das heisst, sie forderten zum Ausdruck f\u00f6rmlich auf, und mit der klingenden Kunst lasse sich ein gesch\u00fctzter Raum generieren, der seelische \u00d6ffnungen beg\u00fcnstigen k\u00f6nne. <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 200px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/bilder\/2010\/100628lutz.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Sandra Lutz Hochreutener<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Das eigentliche Fachwissen, so Lutz Hochreutener, ist jedoch nicht die einzige Ressource, auf die Therapeuten zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Hinzu komme auch ein inneres Wissen. Da treten Diagnostik mit Intuition, Methodik mit der Hingabe an den Moment und Reflexion mit Pr\u00e4senz in einen Dialog. Zur m\u00f6glichen Strukturierung der therapeutischen Arbeit entwarf die Referentin \u00fcberdies ein vierstufiges Schichtenmodell. Auf den Methoden \u2013 Rollenspiele, Improvisation, k\u00f6rperzentrierte Spiele, imaginierendes Musikerleben und so weiter \u2013 bauen konfliktzentriertes, \u00fcbungszentriertes, erlebniszentriertes oder werkzentriertes Arbeiten als Modalit\u00e4ten auf. <\/p>\n<p> Auf diesen schliesslich basieren die Funktionen der Musik: die Wirkrichtungen der Musik als Eindruck (von aussen nach innen), als Ausdruck (von innen nach aussen) und als Kommunikation (Zusammenspiel von Ausdruck und Eindruck). Die Interventionstechniken wiederum k\u00f6nnen \u00abals kleinste Einheiten des therapeutischen Handelns\u00bb umschrieben werden. Dabei kann es sich um das Herstellen von N\u00e4he und Vertrauen, eine Auseinandersetzung mit Gef\u00fchlen, Anregungen der Kommunikation und weiteres handeln. <\/p>\n<p> <strong> Frohne-Hagemann: Indikationen der Musiktherapie<\/strong><\/p>\n<p> Die Berliner Musiktherapeutin Isabelle Frohne-Hagemann stellte sich der Herausforderung, ein explizites Modell der Indikationen und Kontraindikationen der Musiktherapie zu entwerfen. Sie warf die Frage auf, ob Musiktherapie wirklich die Therapie der Wahl sein soll, wenn mindestens gleichwertige, aber vielleicht effizientere Behandlungsmethoden existieren, und ob eine musiktherapeutische Arbeit nicht auch nachteilige Resultate zeitigen kann. Ihre nicht ersetzbaren St\u00e4rken kann die Musiktherapie laut Frohne-Hagemann sicherlich auf Gebieten wie der Behandlung von Wachkomapatienten, Autismus oder Essst\u00f6rungen entfalten. Konfrontiere man hingegen etwa Paranoia-Patienten mit Musik, k\u00f6nne man ebensogut Unheil ausl\u00f6sen wie Gutes bewirken. Bei vielen St\u00f6rungsbildern, r\u00e4umte die Berliner Tiefenpsychologin ein, seien andere Therapieformen effektiver. Vorteile h\u00e4tten Musiktherapeuten, wenn sie auf Sch\u00e4den der Struktur und Beziehungsf\u00e4higkeit eingehen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p> Der deutliche Trend zu evidenzbasierten Indikationen bei der Verschreibung einer Musiktherapie greift laut Frohne-Hagemann tiefer ins Selbstverst\u00e4ndnis der Musiktherapeuten ein, als man meinen k\u00f6nnte. Die Fragmentierung der Vertreter in teils weltanschaulich und k\u00fcnstlerisch eigenen Weltbildern verpflichteten Therapieschulen wird von normierten st\u00f6rungsorientierten Verfahren ersetzt. Musiktherapie wird f\u00fcr bestimmte Anwendungen wie Wachkomapatienten oder Entwicklungsst\u00f6rungen massgeschneidert. Musiktherapeutische Verfahren werden so Teil eines gr\u00f6sseren Psychotherapie-Komplexes. <\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 360px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.codexflores.ch\/bilder\/2010\/100628frohne.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Isabelle Frohne-Hagemann<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Musik sei in diesem Fall, gibt Frohne-Hagemann zu bedenken, allerdings bloss noch Mittel zum Zweck. Um da einer drohenden Einengung des Horizontes und einer Untersch\u00e4tzung anderer Rollen der Musiktherapeuten zu entgegnen, m\u00fcsse definiert werden k\u00f6nnen, was das spezifisch Musikalische an der Musiktherapie sei. Da stehe, gab sich Frohne-Hagemann \u00fcberzeugt, noch viel Arbeit an. <\/p>\n<p> Musiktherapie kann, so Frohne-Hagemann, ins psychodynamische Diagnosesystem der sogenannten Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) eingepasst werden, die eine Alternative zum bloss deskriptiven internationalen Klassifikationssystem ICD-10 darstellt. Als n\u00fctzlich erweist sich \u00fcberdies, Indikationen auf Basis von \u00dcberlegungen zu begr\u00fcnden, die auf die von Karin Schumacher und Claudine Calvet entwickelte Einsch\u00e4tzung der Beziehungsqualit\u00e4ten (EBQ) zur\u00fcckgreifen. So k\u00f6nnen etwa Menschen, die noch nicht mentalisieren k\u00f6nnen \u2013 dies entspricht den EBQ-Modi 0 bis 3 \u2013 durch Musiktherapie lernen, Affekte als Beziehungsqualit\u00e4ten zu erleben und zu regulieren. <\/p>\n<p> Musiktherapie, so die \u00dcberzeugung Frohne-Hagemanns, ist \u00abspezifisch indiziert, wenn sie durch ad\u00e4quate musiktherapeutische Stimulierungen und den Einsatz der richtigen Funktion der Musik eine emotionale Differenzierung und Entwicklung der Beziehungsf\u00e4higkeit bewirken kann.\u00bb <\/p>\n<p> Die \u00abschlechtere Methode der Wahl ist sie etwa bei akuten Panikattacken\u00bb oder wenn \u00abder Patient nicht freiwillig in die Musiktherapie kommt oder auf Musik nicht anspricht\u00bb, oder wenn er durch Musik gar gesch\u00e4digt werden kann. Dies kann der Fall sein, wenn Musik den Patienten \u00fcberflutet, ihm keine Abgrenzung erlaubt und zu Traumatisierungen oder Retraumatisierungen f\u00fchrt. Auch kulturelle Barrieren und Konfusionen, unterschiedliche Therapievorstellungen und fehlendes Verst\u00e4ndnis der musiktherapeutischen Konzepte k\u00f6nnen zu Kontraindikationen f\u00fchren. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>wb<\/em>)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.07.2010 An ihrer traditionellen, j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrten Fachtagung besch\u00e4ftigten sich die Musiktherapeuten der Rehaklinik Bellikon heuer mit der Frage, wie Indikationen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-71","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musiktherapie","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}