{"id":726,"date":"2014-01-12T09:18:51","date_gmt":"2014-01-12T09:18:51","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/musik-konzepte-arthur-sullivan\/"},"modified":"2014-01-12T09:18:51","modified_gmt":"2014-01-12T09:18:51","slug":"musik-konzepte-arthur-sullivan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/musik-konzepte-arthur-sullivan\/","title":{"rendered":"Musik-Konzepte: Arthur Sullivan"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2011\/sull4411.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/> 04.04.2011 &#8212; Sein Name wird in der Regel zusammen mit dem eines anderen genannt: Gilbert and Sullivan \u2013 ein Label. In einem Vierteljahrhundert schufen der Dramatiker und Librettist William Schwenck Gilbert (1836\u20131911) und der Komponist Arthur Seymour Sullivan (1842\u20131900) gemeinsam 14 komische Opern in Rossinis und Offenbachs Nachfolge, die dem Duo Popularit\u00e4t und Ruhm in England und den USA eintrugen. Nach Meisterwerken wie \u00abH.M.S. Pinafore\u00bb, \u00abThe Pirates of Penzance\u00bb, \u00abThe Mikado\u00bb und \u00abRuddigore\u00bb \u00fcberwarfen sich die beiden 1896 wegen k\u00fcnstlerischen Fragen und gingen getrennte Wege. <\/p>\n<p> Auf dem Kontinent f\u00fchrt der bedeutendste britische Komponist des 19. Jahrhunderts, der dem Musikleben seiner Heimat auch als Organist, Dirigent, Dozent, Musikschuldirektor, Festspielleiter und Musikforscher entscheidende Impulse verlieh, ein Randdasein. Band 151 der Musik-Konzepte \u00f6ffnet nun den Blick auf Sullivans umfangreiches Schaffen, das Opern, Ballette, B\u00fchnenmusiken, Lieder, Chor- und Orchesterwerke sowie Kammermusik umfasst. <\/p>\n<p> F\u00fcnf namhafte Autoren der internationalen Sullivan-Forschung behandeln in ihren Beitr\u00e4gen wesentliche, das einseitige Bild aufbrechende Aspekte zu Leben und Werk. Benedict Taylor widmet sich der \u00c4sthetik, Richard Silverman Stilelementen von Sullivans Musik und deren Interpretation; Sullivan und seine Librettisten sind das Thema von David J. Edens Aufsatz; Anmerkungen zum Problem Sullivan in Europa und zur Rezeption seines Werks steuert Meinhard Saremba bei, und James Brooks Kuykendall geht anhand von Beispielen den Ideen des Musikdramatikers Sullivan nach. <\/p>\n<p> Im Anhang finden sich die Abstracts, bibliografische Hinweise, Zeittafel und Kurzportr\u00e4ts der Autoren. <\/p>\n<p> <strong><em>Zitat aus dem Buch: <\/em><\/strong><br \/> \u00abSullivans Musik ist durchaus Unterhaltungsmusik, allerdings nicht in dem Sinn von U- im Gegensatz zu E-Musik, einer f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis fremden und wenig hilfreichen Kategorisierung, die undifferenziert von au\u00dfen aufgezwungen wird. Letztlich ist Sullivans Musik bis zu einem gewissen Grad dann auch nicht &#8218;gro\u00dfe Musik&#8216;, da ihr diese Begrifflichkeit fremd ist: Sie ist auf keinen Fall ein Objekt quasi-religi\u00f6ser s\u00e4kularer Hingabe. Sie ist vielmehr organisierter Klang und Stille, wobei gekonnt Techniken fr\u00fcherer Komponisten genutzt und manchmal auch erweitert werden, was viele Zuh\u00f6rer anspricht. Sie ist eine Kunst, die unterh\u00e4lt, bewegt, etwas Gehaltvolles mitteilt und Empathie erweckt.\u00bb (aus: \u00abDer Musiker Arthur Sullivan \u2013 \u00c4sthetik und Kontext\u00bb von Benedict Taylor, Seite 20) <br \/> <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">Arthur Sullivan. Reihe Musik-Konzepte, Band 151. Neue Folge, herausgegeben von Ulrich Tadday. II\/2011, edition text + kritik im Richard Boorberg Verlag, M\u00fcnchen. 114 Seiten mit Abbildungen, Notenbeispielen und tabellarischen Aufstellungen. \u20ac 19,80. Fr. 29.90.<\/p>\n<p> siehe auch:<br \/> <a href=\"http:\/\/212.60.37.143\/rezensionen_ind2.php?art=489\">Musik-Konzepte: Frederick Delius<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.04.2011 &#8212; Sein Name wird in der Regel zusammen mit dem eines anderen genannt: Gilbert and Sullivan \u2013 ein Label.&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-726","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buchbesprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=726"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/726\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}