{"id":818,"date":"2014-01-12T13:17:50","date_gmt":"2014-01-12T13:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/zweites-treffen-der-hochschulstudios-in-karlsruhe\/"},"modified":"2014-01-12T13:17:50","modified_gmt":"2014-01-12T13:17:50","slug":"zweites-treffen-der-hochschulstudios-in-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/zweites-treffen-der-hochschulstudios-in-karlsruhe\/","title":{"rendered":"Zweites Treffen der Hochschulstudios in Karlsruhe"},"content":{"rendered":"<table cellpadding=\"10\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"430\"><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> 27.06.2007 &#8212; <strong>Unter dem Motto \u00abMusik im Raum\u00bb trafen sich europ\u00e4ische und amerikanische Hochschulstudios f\u00fcr elektronische Musik in Karlsruhe zum zweiten Mal zum Erfahrungsaustausch.<\/strong><\/p>\n<p> Kann man Kl\u00e4nge ber\u00fchren? Kann Raum wie Tonh\u00f6he, Lautst\u00e4rke oder Rhythmus zum Element kompositorischen Gestaltens werden? Sind Ger\u00e4usche Musik? Unter anderem mit solchen Fragen besch\u00e4ftigten sich die Vertreter der elektroakustischen Musik an ihrem zweiten Treffen im ZKM (Zentrum f\u00fcr Kunst und Medientechnologie) Karlsruhe. Die Fragestellungen kommen nicht von Ungef\u00e4hr. Das Umfeld f\u00fcr die Hochschul- und Forschungsstudios in der Tradition der europ\u00e4ischen Kunstmusik hat sich in den letzten zwanzig Jahren n\u00e4mlich radikal ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p> Einerseits ist hochkar\u00e4tige Studioelektronik, zu der fr\u00fcher bloss ein paar Privilgierte Zugang hatten, zur Massenware geworden, andererseits ist neben der akademischen Tradition in der Nachfolge Stockhausens, Nonos und Konsorten eine unbek\u00fcmmerte Popul\u00e4rkultur der elektronischen Musik gewachsen, die dazu gef\u00fchrt hat, dass der Nachwuchs h\u00e4ufig nicht mehr die Ochsentour durch ein akademisches Instrumental- und Kompositionsstudium absolviert, bis er schliesslich im Hochschulstudio landet, sondern h\u00e4ufig direkt von der Strasse her an dessen akustisch wohlged\u00e4mmte T\u00fcren klopft.<\/p>\n<p><\/span><\/span><center>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; <br \/><strong>Die Weblinks<\/strong><br \/> ZKM Karlsruhe:<br \/> <a href=\"http:\/\/www.zkm.de\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.zkm.de <\/a><br \/> Degem:<br \/> <a href=\"http:\/\/www.degem.de\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.degem.de <\/a><br \/> Degem-Webradio:<br \/> <a href=\"http:\/\/biblio.zkm.de\/DegemWebradio\/radio.htm\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> biblio.zkm.de\/DegemWebradio\/radio.htm <\/a> <br \/> Remix-Konzertprojekt in M\u00fcnchen:<br \/> <a href=\"http:\/\/www.t-u-b-e.de\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> www.t-u-b-e.de <\/a> <br \/> Gasometer Oberhausen:<br \/> <a href=\"http:\/\/www.gasometer.de\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.gasometer.de<\/a> <br \/> Codex-flores-Bericht vom ersten \u00abnext generation\u00bb-Treffen: <br \/> <a href=\"http:\/\/212.60.37.143\/rezensionen_ind2.php?art=199\" target=\"blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zwischen elit\u00e4rer Avantgarde und Subkultur<\/a><br \/> &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><\/p>\n<p> Beiden Trends \u2013 dies wurde an der Tagung in Karlsruhe deutlich \u2013 wird an den Musikhochschulen Rechnung getragen. So werden heute vielerorts Studierende akzpetiert, die zwar nicht Noten lesen k\u00f6nnen, sich daf\u00fcr in einschl\u00e4gigen Clubs auf kreative Art das Handwerk des DJ angeeignet haben. Und dies ist gut so. Diese \u00abQuereinstieger\u00bb verpassen den etwas zu Akademismus und emotionaler Unterk\u00fchltheit tendierenden Klangt\u00fcftlern an den Universit\u00e4ten eine Vitalit\u00e4tsspritze.<\/p>\n<p> Zum andern richten die Studios hier und dort \u00fcppig best\u00fcckte Klangkathedralen ein, die ein hochdifferenziertes Arbeiten mit r\u00e4umlichen Strukturen erlauben und damit just den Bereich abdecken, der im heimischen Wohnzimmer trotz hochklassiger Ger\u00e4tebest\u00fcckung nicht simuliert werden kann. Den vorl\u00e4ufigen Gipfel dieser Entwicklung hat vor kurzem die TU Berlin erklommen \u2013 nach dem Prinzip der sogenannten Wellenfeldsynthese ist dort ein H\u00f6rsaal im Hauptgeb\u00e4ude mit einem 86 Meter langen Band \u2013 bestehend aus 2700 Lautsprechern \u2013 installiert worden, welches das Auditorium mit seinen 650 Sitzpl\u00e4tzen etwa in Ohrh\u00f6he der Zuh\u00f6rer uml\u00e4uft. <\/p>\n<p> Als \u00abStiefkind des Stiefkindes\u00bb, als Randgruppe innerhalb der im Musikleben bereits als Randgruppe agierenden Neuen Musik, muss sich die elektroakustische Musik unabl\u00e4ssig und aktiv selber um Beachtung bem\u00fchen. Mit Arbeiten in ungew\u00f6hnlichen R\u00e4umen, denen etwas Spektakul\u00e4res und damit Massentaugliches eigen ist, soll deshalb auch das breite Publikum erreicht werden. <\/p>\n<p> Zwei aussergew\u00f6hnliche Projekte dieser Art sind denn auch im Anschluss an die in die Tagung eingebettete Vereinsversammlung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr elektroakustische Musik (Degem) offiziell vorgestellt worden. Zum einen soll im kommenden September die extreme Hall- und Echoakustik des Gasometers Oberhausen im Ruhrgebiet, einem ehemaligen gigantischen Speicherturm, f\u00fcr drei Konzerte genutzt werden. Mit an Bord sind neben der Degem dabei der Deutsche Musikrat, das NRW Kultursekretariat Wuppertal, die Energieversorgung Oberhausen, das Studio der Hochschule Essen und der WDR.<\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 260px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/070624nextgen02.jpg\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"><strong>Der Degem-Vorsitzende Michael Harenberg pr\u00e4sentiert Projekte der Gesellschaft. <\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Eine etwas andere Idee mit Happeningcharakter verfolgt ein Remix-Projekt, das bereits am 28. Juli in der \u00abt-u-b-e\u00bb des M\u00fcnchner Einstein Kulturzentrums \u00fcber die B\u00fchne geht. Grundlage dazu bildet eine vom M\u00fcnchner Informatikspezialisten J\u00f6rg Stelkens entwickelte Software, mit der T\u00fcftler aus aller Welt \u00fcber das Internet gemeinsam und in Beinahe-Echtzeit Klangarchitekturen bauen werden. Als Ausgangsmaterial dient dazu eine Referenz-CD der Degem mit 47 elektroakustischen Werken von 34 Komponistinnen und Komponisten. <\/p>\n<p> Bei der Verbreitung aktueller Arbeiten der elektroakustischen Musik spielt aber auch das Radio eine strategische Rolle. Neben dem Degem-eigenen Internetradio leisten in dieser Hinsicht die Bildungskan\u00e4le der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten einen Beitrag. Dar\u00fcber gab an der Tagung unter anderem die beim SWR f\u00fcr Neue Musik zust\u00e4ndige Redaktorin Lydia Jeschke Auskunft, die in der Schweiz als Dramaturgin des Festivals Neue Musik R\u00fcmlingen amtet. <\/p>\n<p> Jeschke gab zu bedenken, dass gerade die aktuelle Thematisierung des Raums in der elektroakustischen Musik im traditionellen Stereoformat der Radio\u00fcbertragungen nicht reflektiert werden kann. Mediale Erweiterungen des Angebotes, die es erlauben w\u00fcrden, sich an Minderheiten richtende Sendungen breiter zu streuen, w\u00fcrden zudem durch Urheberrechtsfragen kompliziert. So sei es nicht m\u00f6glich, die Musikbeispiele ausgestrahlter Beitr\u00e4ge des SWR in Podcasts zum sp\u00e4teren Download mitzuliefern, weil die Gema (das deutsche Pendant zur Schweizer Suisa) daf\u00fcr prohibitiv hohe Geb\u00fchren einfordere. Mit diesem Problem k\u00e4mpft auch das Degem-eigene Webradio, das eng mit der ZKM-Mediothek verbunden ist. Ein Netzwerk von Kuratoren soll nun zumindest daf\u00fcr sorgen, dass das Webradio breiter abgest\u00fctzt wird. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 300px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"124\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/070624nextgen03.jpg\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"bottom\"><span class=\"txt-s-black\"><strong>Lydia Jeschke diskutiert die Probleme der Vermittlung elektroakustischer Musik an Festivals und im Radio.<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Zu einem Gipfeltreffen kam es am Rande der Tagung, als die Gewinner eines erstmals ausgelobten Giga-Hertz-Preises f\u00fcr elektronische Musik bekannt gegeben wurden. Da versammelte sich die Jury, bestehend aus den Komponisten Horacio Vaggione, Wolfgang Rihm und Pierre Boulez sowie den Studioleitern Detlef Heusinger (Freiburg) und Ludger Br\u00fcmmer (Karlsruhe) und Armin K\u00f6hler vom ZKM, um eine Preissumme von insgesamt 47&#8217;000 Euro und damit den weltweit h\u00f6chstdotierten Preis f\u00fcr elektronische Musik \u2013 zu verteilen. <\/p>\n<p> Der mit 15&#8217;000 Euro dotierte Hauptpreis erh\u00e4lt der englische Komponist Jonathan Harvey, und zwar f\u00fcr sein umfangreiches Lebenswerk an der Schnittstelle zwischen Elektronik und Instrumentalmusik. Vier mit je 8000 Euro dotierte Produktionspreise gehen an den franz\u00f6sischen Komponisten Mark Andre, Daniel Mayer aus \u00d6sterreich, Flo Menezes aus Brasilien und den in K\u00f6ln lebenden Zyprioten Vassos Nicolaou. <\/p>\n<p> In einer Schlussdiskussion sprachen die Leiter aus Berlin, Bern, Karlsruhe, Dresden, Bremen, Hannover und Wien aber auch weitverbreitete Missverst\u00e4ndnisse zur Arbeit in einem der elektroakustischen Musik verpflichteten Hochschulstudio an. Obwohl die Einrichtungen eine ganz andere Funktion \u2013 n\u00e4mlich diejenigen eines Klanglabors \u2013 erf\u00fcllten, w\u00fcrden sie h\u00e4ufig nach dem Modell von Rundfunkeinrichtungen gebaut. Zudem fehle ihnen der Mittelbau, weil Widerst\u00e4nde gegen die Vorstellung, auf dem Gebiet der elektroakustischen Musik Disserationen zu schreiben, gross sei. Unsinnigerweise sei es auch \u00fcblich, dass Absolventen einer Ausbildung nach ihrem Abschluss zu den Studios keinen Zugang mehr h\u00e4tten, womit ihnen aber die Produktionsgrundlage auf ihrem eigenen Gebiet entzogen w\u00fcrde. Da m\u00fcsse sich noch vermehrt herumsprechen, dass die Hochschulstudios ein unverzichtbarer sozialer Ort darstellten. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 260px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/070624nextgen04.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Studierende im Kubus des KZM beim Einrichten ihrer Werke f\u00fcr die Konzertpr\u00e4sentation.<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Die Eingangsfrage \u2013 ob man Kl\u00e4nge ber\u00fchren kann \u2013 beantworteten im \u00fcbrigen einige der Installationen, welche die Tagung begleiteten. So forderte etwa eine gl\u00e4serne Klangs\u00e4ule von Jeffrey Shaw und Peter Weibel mit \u00abTerminal Identities\u00bb Neugierige auf, das Ohr an die Scheibe zu legen, um f\u00fcr sich Wortbeitr\u00e4ge wahrnehmbar zu machen. Und Julius Stahl verbl\u00fcffte mit atmosph\u00e4rischen Klangereignissen, die auf Podesten sitzend oder liegend mit dem K\u00f6rper erfahren werden konnten. In zahlreichen Konzerten schliesslich pr\u00e4sentierten die Studierenden aus den Studios von Karlsruhe, Berlin, L\u00fcneburg, Iowa, Bern, Essen, K\u00f6ln, Basel, Dresden, Weimar, Hamburg, L\u00fcbeck, Hannover, Stuttgart, Den Haag, Graz, Wien und Bremen die grosse Vielfalt der aktuellen Arbeiten. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>wb<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\">Next Generation \u00abMusik im Raum\u00bb, Treffen der elektronischen Studios Deutschlands, der Schweiz, \u00d6sterreichs, der Niederlande und der USA im ZKM Karlsruhe, 21. bis 24. Juni 2007. <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.06.2007 &#8212; Unter dem Motto \u00abMusik im Raum\u00bb trafen sich europ\u00e4ische und amerikanische Hochschulstudios f\u00fcr elektronische Musik in Karlsruhe zum&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-818","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ereignisbesprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}