{"id":833,"date":"2014-01-12T13:27:29","date_gmt":"2014-01-12T13:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/8-symposium-der-gesellschaft-fuer-musik-medizin\/"},"modified":"2014-01-12T13:27:29","modified_gmt":"2014-01-12T13:27:29","slug":"8-symposium-der-gesellschaft-fuer-musik-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/8-symposium-der-gesellschaft-fuer-musik-medizin\/","title":{"rendered":"8. Symposium der Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin"},"content":{"rendered":"<table cellpadding=\"10\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"430\"><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> 19.10.2010 &#8212; <strong>Zum ersten Mal veranstaltete die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) ihr j\u00e4hrliches Symposium \u2013 begleitet von Workshops mit den K\u00f6rpertherapeuten Nicole Bloch und Marc Papillon &#8211; in der Westschweiz, und zwar am Conservatoire de Musique in Genf.<\/strong><\/p>\n<p> Mit der Informationsstelle und einem Netzwerk von Spezialisten hat die SMM in der Schweiz viel dazu beigetragen, Betroffene bei der teils schwierigen Suche nach medizinischer und therapeutischer Hilfe zu begleiten. Pia Bucher, die Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin der Gesellschaft, erinnerte in ihrer Begr\u00fcssung der Welschschweizer Interessenten daran, dass sich Musiker allerdings noch immer schwertun, wenn es darum geht, gesundheitliche Probleme zur Sprache zu bringen. Kundig moderiert wurde der Anlass vom Berner Orthop\u00e4den und Handchirurgen Gontran Sennwald.<\/p>\n<p> In einer Grussadresse wies Philippe Dinkel, der Direktor der Genfer Musikhochschule, darauf hin, dass das Genfer Konservatorium \u2013 es feiert heuer sein 175-Jahre-Jubil\u00e4um \u2013 nicht nur ein traditionsreiches Ausbildungsinstitut ist, das einst auch Franz Liszt als Lehrer und Begr\u00fcnder einer gewichtigen Genfer Klaviertradition zu seinen P\u00e4dagogen z\u00e4hlte. Auch die k\u00f6rperlichen Aspekte des Musizieren waren hier bereits zu Beginn des 20.Jahrhunderts Gegenstand der Forschung. Zur Zeit w\u00fcrden die Kontakte zu den Neurowissenschaftlern der Genfer Universit\u00e4t intensiviert. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 260px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_quartet.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>F\u00fcr den musikalischen Auftakt sorgte das Hornquartett Cat&#8217;cor<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Zudem beherberge, so Dinkel, die Musikhochschule neuerdings eine Filiale von Musique et Mouvement, einer Einrichtung, die auf Basis der Methoden von Jaques-Dalcroze Bologna-Studieng\u00e4nge in Musik und Bewegung anbiete. David Johnson machte als Vertreter der Schweizerischen Interpreten-Stiftung (SIS) die Zuh\u00f6rerschaft darauf aufmerksam, dass die SIS, ein wichtiger Partner der SMM, Musikern bei gesundheitlichen Problemen auch auf juristischer Ebene Hilfe anbietet. <\/p>\n<p> <strong>Marie-Claude Schenkel und der Bedarf an kompetenten \u00c4rzten <\/strong><\/p>\n<p> In einem ersten Referat erkl\u00e4rte die Internistin und Rheumatologin Marie-Claude Schenkel, dass viele Musiker unter chronischen Schmerzen leiden und dies nicht selten als normal empfinden. H\u00e4ufig beg\u00e4ben sie sich auf eine regelrechte Odyssee von Mediziner zu Mediziner, die ohne spezialisierte Ausbildung oder Erfahrung in Musik-Medizin die Probleme allerdings nicht zu erkennen in der Lage seien. Dies habe auch damit zu tun, dass sich Symptome und Ursachen erst erschl\u00f6ssen, wenn die typischen Bewegungsmuster und Begriffskonzepte der Musik in Betracht gezogen w\u00fcrden. <\/p>\n<p> Laut Marie-Claude Schenkel sind alle Arten und Altersgruppen von Musikern von gesundheitlichen Problemen betroffen. Vertreter der klassischen Musik sind etwas h\u00e4ufiger betroffen, weil sie sich in einem sehr engen, regelintensiven und fremdbestimmten Rahmen bewegen. M\u00e4nner, die extrem zeit- und \u00fcbeintensive Karrieren noch immer h\u00e4ufiger absolvieren, entwickeln tendenziell eher fokale Dystonien (Studien lassen darauf schliessen, dass etwa einer von 700 professionellen Musikern davon betroffen ist). Frauen k\u00e4mpfen daf\u00fcr eher mit muskul\u00e4r-skelet\u00f6sen Problemen, weil ihre Glieder flexibler und die B\u00e4nder dehnbarer und weniger gespannt sind als diejenigen von M\u00e4nnern. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 200px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_bucher.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"bottom\"><span class=\"txt-s-black\"><strong>SMM-Pr\u00e4sidentin Pia Bucher<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Musikmedizin hat dabei laut der Rheumatologin Gemeinsamkeiten mit Sportmedizin. Es gibt aber Unterschiede: F\u00fcr Sportler ist die aufwendig und in vielen \u00dcbestunden entwickelte Technik Zweck und nicht bloss Mittel wie f\u00fcr die Musiker. Zudem werden die Athleten ab einem gewissen Niveau intensiv von Trainern, Therapeuten und anderen Spezialisten begleitet, die auch fr\u00fch auf m\u00f6gliche Probleme aufmerksam werden. Musiker sind demgegen\u00fcber h\u00e4ufig isoliert und werden mit ihren Problemen alleine gelassen. <\/p>\n<p> Oft erkennen sie \u00dcberlastungssyndrome und technisch-mechanische Fehlverhalten deshalb nicht bewusst, oder sie verdr\u00e4ngen sie erfolgreich solange bis \u00fcberhaupt nichts mehr geht. Welche Sch\u00e4digungen dabei genau auftreten und weshalb diese von Schmerzen begleitet sind, ist nicht f\u00fcr alle Krankheitsbilder vollends gekl\u00e4rt. Neuere Theorien gehen davon aus, dass die beim Musizieren typischen repetitiven Mikrobewegungen etwa zu mikroskopischen Verletzungen im Muskelbereich f\u00fchren, die wiederum Verletzungen der Nervenendigungen bei den Muskeln zur Folge haben. Laut Marie-Claude Schenkel sind da allerdings noch offene Debatten im Gang. <\/p>\n<p> Medikament\u00f6se Behandlungen solcher Probleme sind nach Ansicht der Internistin kaum effizient. Entscheidend ist nach Erholungs- und Regenerierungsphasen physiologisch korrekte Haltungen zu erlernen, die vor allem darauf abzielen, Bewegungen mit einem Minimum an Aufwand ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen und keine K\u00f6prerteile passiv zu belasten, zum Beispiel durch asymmetrische Haltungen oder gehemmte Atmung. <\/p>\n<p> <strong>Aude Hauser-Mottier und Dystonien als symbolischer Tod<\/strong><\/p>\n<p> Die Physiotherapeutin Aude Hauser-Mottier er\u00f6rterte Aspekte der fokalen Dystonie, die sie metaphorisch als \u00absymbolischen Tod des Musikers\u00bb bezeichnete, weil sie ausser der Vernichtung genau umrissener musikalischer F\u00e4higkeiten keine Beeintr\u00e4chtigungen nach sich ziehen. Dystonien verunm\u00f6glichen es, bestimmte Bewegungen auszuf\u00fchren oder die Finger einer Hand unabh\u00e4ngig voneinander zu steuern. Sie sind schmerzfrei. <\/p>\n<p> Bei den Pianisten und Gitarristen ist dabei eher die rechte als die linke Hand betroffen, bei den Geigern die linke eher als die rechte, das heisst, die Hand, die beim Musizieren deutlich mehr feinmotorisch-repetitive Arbeit zu verrichten hat. Beg\u00fcnstigt werden k\u00f6nnen Dystonien durch Fehlhaltungen, die etwa aufgrund von Stress eingenommen werden, und das Bed\u00fcrfnis nach absoluter Perfektion des Spieles, das zu \u00dcberforderungen f\u00fchren kann. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 260px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_hauser.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Aude Hauser-Mottier<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Ein Neuaufbau korrekter Bewegungsabl\u00e4ufe ist laut Aude Hauser-Mottier m\u00f6glich, erfordert aber sehr viel Zeit und Geduld. Die Physiotherapeutin wendet sich nicht grunds\u00e4tzlich gegen den immer wieder kontrovers diskutierten Einsatz von Botox zur gezielten zeitweiligen L\u00e4hmung bestimmter Muskeln, um eingefahrene Bewegungsabl\u00e4ufe aufzubrechen. Er m\u00fcsse aber von entsprechenden bewegungstherapeutischen Massnahmen begleitet werden. <\/p>\n<p> M\u00f6glich ist auch die Arbeit mit Spiegeln, mit denen auf eine Hirnh\u00e4lfte nicht das Bewegungsbild der von ihr gesteuerten, von der Dystonie betroffenen Hand, sondern dasjenige der gesunden projiziert wird. Damit werden die gest\u00f6rten Bewgungsabl\u00e4ufe mit den intakten sozusagen wieder \u00fcberschrieben. Eine vollst\u00e4ndige Genesung ist aber auch so nicht zu erwarten. In der Regel werden mit einer geschickten, individuell massgeschneiderten Kombination der verschiedenen Therapien die besten Erfahrungen gemacht. <\/p>\n<p> Dystonien k\u00f6nnen am besten verhindert werden, indem Stress beim Musizieren vermieden wird. Wird das Spielen zur blossen Pflicht, erh\u00f6ht sich die Gefahr von Sch\u00e4digungen. <\/p>\n<p> <strong>Jean-Yves Beaulieu und die Komplexit\u00e4t der Hand<\/strong><\/p>\n<p> Der Handchirurg Jean-Yves Beaulieu beschrieb zun\u00e4chst die Eigenheiten der menschlichen Hand auch als Resultat der evolution\u00e4ren Entwicklung in der Familie der Primaten. Die immer komplexere Ausbildung diffenzierter feinmotorischer Funktionen und Freiheitsgrade in den Bewegungen hat ihren Preis: So haben etwa zwei Drittel der Streicher in Orchestern laut Beaulieu Probleme mit den Handmuskeln.<\/p>\n<p> Weitere Spezialerkankungen sind h\u00e4ufig beobachtbar. Musiker, die ihr Instrument immer am selben Ort mit dem gleichen Finger st\u00fctzen, laufen Gefahr, aufgrund des Druckes auf bestimmte Nerven Schmerzsymptome und Entz\u00fcndungen auszubilden Solche Einschr\u00e4nkungen lassen sich mit Verhalten\u00e4nderungen vermeiden, vor allem mt gezielten Methoden der bewussten periodischen Entspannung der konstant unter Druck gehaltenen Fingerglieder. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 260px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_beaulieu.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Jean-Yves Beaulieu<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Bei Entz\u00fcndungen und mechanischen Behinderungen im Karpaltunnel, durch den die Nerven im Bereich des Handgelenks gef\u00fchrt werden, sind operative Eingriffe m\u00f6glich. Solche sollten aber nur von \u00c4rzten durchgef\u00fchrt werden, die mit der speziellen Problematik der Musiker vertraut sind. Sie m\u00fcssen darauf achten k\u00f6nnen, auch im Mikrobereich keine anatomischen Ver\u00e4nderungen zu provozieren, da solche die Spielf\u00e4higkeit erheblich einschr\u00e4nken k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Selbst bei normalen Patienten unproblematische Nebenerscheinungen wie Narben an verborgenen Stellen k\u00f6nnen fatale Wirkungen haben, etwa wenn letztere gerade die Regionen betreffen, die ein Musiker nutzt, um seine Hand auf ein Instrument aufzust\u00fctzen. <\/p>\n<p> Dass Musiker eher als die Durchschnittsbev\u00f6lkerung zu Arthrose in den H\u00e4nden neigt, ist laut Beaulieu nicht gesichert. Gegen eine solche ist allerdings, wird sie einmal diagnostiziert, keine regenerierende Therapie m\u00f6glich. <\/p>\n<p> <strong>Jean-Philippe Guyot und die echten Gefahren f\u00fcr das Geh\u00f6r<\/strong><\/p>\n<p> Der Ohrenarzt Jean-Philippe Guyot wies darauf hin, dass kein Sinn im menschlichen K\u00f6rper mit so auffallend wenigen neurologischen Ressourcen auskommt wie das Geh\u00f6r und dass Schwerh\u00f6rigkeit vor allem Folge eines Verlustes an Differenzierungsverm\u00f6gen im Frequenzbereich und weniger abh\u00e4ngig von der Lautst\u00e4rke akustischer Signale ist. Gesprochenes und Musik verschwimmt f\u00fcr Betroffene zu unverst\u00e4ndlicher Masse.<\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 200px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"right\" valign=\"bottom\"><span class=\"txt-s-black\"><strong>Jean-Philippe Guyot<\/strong><\/span><\/td>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_guyot.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><span class=\"txt-m-black\"><br \/> H\u00f6rverluste sind korreliert mit der Dauer, der man im Lauf eines Lebens L\u00e4rm ausgesetzt ist. Musiker unterschieden sich dabei, erkl\u00e4rt Guyot, entgegen landl\u00e4ufiger Bef\u00fcrchtungen kaum von der Durchschnittsbev\u00f6lkerung. Studien zum H\u00f6rverlust erg\u00e4ben \u00fcber einen Zeitraum von zwanzig Jahren kein eindeutiges Bild, das die Berufsgruppe als speziell gef\u00e4hrdet erkennen liesse. <\/p>\n<p> Eindeutige Ursachen f\u00fcr H\u00f6rverluste lassen sich laut Guyot \u00fcberdies nur schwer isolieren, weil auch Musiker anderen Risikofaktoren unterliegen k\u00f6nnen, etwa Medikamentenkonsum, Freizeitbesch\u00e4ftigungen wie Schiesssport und so weiter. Am meisten gef\u00e4hrdet scheinen diejenigen, die in einem Orchester r\u00e4umlich im Zentrum positioniert sind. <\/p>\n<p> <strong>Was die Zuh\u00f6rer besch\u00e4ftigt: Dystonien und MP3-Spieler<\/strong><\/p>\n<p> Dystonien waren neben Fragen an den Handchirurgen auch in der Podiumsdiskussion ein vordringliches Thema. Aude Hauser-Mottier betonte, dass neben Fehlhaltungen auch der Ehrgeiz, schneller oder differenzierter zu spielen, als die eigene Physiologie erlaube, Dystonien beg\u00fcnstigten. Es gebe aber auch Fehldiagnosen, etwa wenn individuelle physiologische Unm\u00f6glichkeiten f\u00e4lschlicherweise als Dystonie identifiziert w\u00fcrden. <\/p>\n<p> Auch Fragen dazu, wer die Kosten f\u00fcr die Betroffenen \u00fcbernehme, wurden aufgeworfen. Tats\u00e4chlich existiert laut Ausk\u00fcnften der Referenten erst ein Fall, in dem eine Dystonie als Berufskrankheit anerkannt worden ist. Betroffene m\u00fcssen sich deshalb in aller Regel auf komplexe Auseinandersetzungen mit Krankenkassen oder Versicherungen einrichten. <\/p>\n<p><\/span><\/span><center> <\/p>\n<table style=\"width: 360px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2010\/101113smm_podium.jpg\" border=\"0\" \/> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><center><span class=\"txt-s-black\"><strong>Das Podium (von links): Hauser-Mottier, Bloch, Papillon, Guyot, Beaulieu, Schenkel.<\/strong><\/span><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><span class=\"txt-m-black\"><br \/> Bef\u00fcrchtungen, die Jugend ruiniere sich mit den modernen MP3-Playern die Ohren, relativerte der Ohrenarzt. Die grossen Probleme mit H\u00f6rverlust, so Guyot, f\u00e4nden sich heute in der Elterngeneration, die sich etwa im Milit\u00e4rdienst oder am Arbeitsplatz v\u00f6llig ungesch\u00fctzt L\u00e4rmquellen ausgesetzt habe. Die Suva k\u00f6nne hingegen keine Auff\u00e4lligkeiten beim Gebrauch von MP3-Spielern feststellen. Es gebe zudem Industrie-Initiativen, um Grenzwerte der Dezibel-Belastung festzusetzen. Am meisten gef\u00e4hrdet sind auch heute noch Musiker \u2013 entweder im Orchester oder auf der B\u00fchne. Da wurden auch allgemein f\u00fcr eine allgemeine Senkung der Pegel in Orchestern pl\u00e4diert. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>wb<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span class=\"txt-s-black\">Association Suisse de M\u00e9dicine de la Musique (SMM): 8e Symposium, Samedi, 23. Octobre 2010, Grande salle du conservatoire de musique de Gen\u00e8ve.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19.10.2010 &#8212; Zum ersten Mal veranstaltete die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) ihr j\u00e4hrliches Symposium \u2013 begleitet von Workshops mit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-833","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ereignisbesprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}