{"id":9,"date":"2014-01-05T17:26:29","date_gmt":"2014-01-05T17:26:29","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/05\/gesundes-musizieren-von-frueh-auf\/"},"modified":"2014-01-05T17:26:29","modified_gmt":"2014-01-05T17:26:29","slug":"gesundes-musizieren-von-frueh-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/05\/gesundes-musizieren-von-frueh-auf\/","title":{"rendered":"Gesundes Musizieren von fr\u00fch auf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/131207smm.jpg\" border=\"0\" alt=\"SMM-Symposium 2013\" width=\"100\" height=\"134\" style=\"margin: 8px; float: left;\" \/><\/em> <strong>An ihrem 11. Symposium haben die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) und die Schweizerische Interpretenstiftung in den R\u00e4umen der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste (ZHdK) \u00abGesundes Musizieren im Kindes- und Jugendalter\u00bb thematisiert.<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><em><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><em>07.12.2013<\/em> &#8212;<\/span><\/span> K<\/em>inder und Jugendliche sind mit Blick auf Physis und Psyche speziell gefordert. Zum einen ver\u00e4ndern sich ihre K\u00f6rper w\u00e4hrend des Erlernens eines Instrumentes erheblich, worauf sie mit st\u00e4ndigen ergonomischen Neuanpassungen reagieren m\u00fcssen. Zum andern bewegen sie sich in komplexen Spannungsfeldern aus eigenen, noch nicht konslidierten Lebensentw\u00fcrfen und Erwartungen von Eltern, Schulen und Freundeskreis. Dar\u00fcber diskutierten am 26. Oktober in Z\u00fcrich ausgewiesene Fachleute \u2012 routiniert und kundig moderiert vom Tessiner Arzt Adrian Sury.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">07.12.2013 &#8212; <\/span><\/span>An ihrem 11. Symposium haben die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) und die Schweizerische Interpretenstiftung in den R\u00e4umen der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste (ZHdK) \u00abGesundes Musizieren im Kindes- und Jugendalter\u00bb thematisiert.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><em><img decoding=\"async\" src=\"images\/131207smm.jpg\" border=\"0\" alt=\"SMM-Symposium 2013\" style=\"float: left; margin: 8px;\" \/>K<\/em>inder und Jugendliche sind mit Blick auf Physis und Psyche speziell gefordert. Zum einen ver\u00e4ndern sich ihre K\u00f6rper w\u00e4hrend des Erlernens eines Instrumentes erheblich, worauf sie mit st\u00e4ndigen ergonomischen Neuanpassungen reagieren m\u00fcssen. Zum andern bewegen sie sich in komplexen Spannungsfeldern aus eigenen, noch nicht konslidierten Lebensentw\u00fcrfen und Erwartungen von Eltern, Schulen und Freundeskreis. Dar\u00fcber diskutierten am 26. Oktober in Z\u00fcrich ausgewiesene Fachleute \u2012 routiniert und kundig moderiert vom Tessiner Arzt Adrian Sury.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Auf eine weitere Herausforderung wies an dem von der SMM-Gr\u00fcnderin Pia Bucher geleiteten Symposium im ersten Referat des Tages Elisabeth Danuser, die Leiterin Weiterbildung der ZHdK: Schulklassen und Musizierklassen werden heute in Sachen Aufmerksamkeit und Vorbildung immer heterogener. Da gilt es auch immer wieder, individuelle Strategien der Musikvermittlung und -ein\u00fcbung zu entwickeln. Der ZHdK-Musikphysiologe Horst Hildebrandt bot in der Folge einen \u00dcberblick \u00fcber die Initiativen und Institutionalisierungen der Gesundheitsvorsorge an Musikschulen und -hochschulen im deutschsprachigen Raum. Mit der 1993 von ihm gegr\u00fcndeten Musikphysiologischen Beratung Lahr war er in Deutschland ein Pionier der Angebote f\u00fcr Musikschulen. Mussten sich Musiker mit entsprechenden Problemen zuvor noch an \u00c4rzte wenden, die ihre berufs- oder t\u00e4tigkeitsspezifischen Probleme als solche nicht zu erkennen vermochten, stehen ihnen heute in Ausbildung und Berufsalltag speziell geschulte Fachleute zu Seite, mittlerweile auch an den Musikhochschulen selber.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Christine Bouvard Marty, die Pr\u00e4sidentin des Verbandes Musikschulen Schweiz (VMS) formulierte Regeln f\u00fcr den integrativen Musikunterricht. Angesichts der immer komplexeren Aufgaben steht dieser vor speziellen Herausforderungen. Neben der Vielfalt der Vermittlungsmethoden betonte die Referentin dabei vor allem die multiplen sinnlichen Aspekte: Musizieren mit Kindern und Jugendlichen muss alle Sinne und vor allem auch die Bewegungslust der Heranwachsenden mit einbeziehen, damit sie Musizierpraxis und K\u00f6rperbild immer neu harmonisieren k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Bewegungsarmut und Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">In Workshops thematisierten der in Z\u00fcrich wirkende Musikphysiologe Oliver Margulies und die Frankfurter Physiotherapeutin Alexandra T\u00fcrk anatomische und physiologische Eigenheiten jugendlichen Musizierens. Margulies stellte die Diagnosem\u00f6glichkeiten zu Musikerh\u00e4nden vor, die in Hannover in Pionierarbeit von Christoph Wagner entwickelt worden sind. Sein Hannover Hand-Kompetenzzentrum ist mittlerweile von der ZHdK \u00fcbernommen worden. Alexandra T\u00fcrk exemplifizerte am Beispiel einer heranwachsenden Absolventin des Konservatoriums Z\u00fcrich die Auswirkungen k\u00f6rperlicher Ver\u00e4nderungen auf das Instrumentalspiel. Vor allem die in einer bestimmten Phase schnell wachsenden M\u00e4dchen m\u00fcssen dabei auf Ph\u00e4nomene wie den \u00abRundr\u00fccken\u00bb und eine Neukalibrierung ihres Gleichgewichtssinnes achten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Der Luzerner Rheumatologe Urs Schlumpf wies darauf hin, dass die instrumentenspezifischen Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen tendenziell zunehmen. Den gestiegenen Anforderungen in einer immer wettbewerbsbetonteren Gesellschaft kann aber mit kindergerechten Instrumentenvarianten, konsequenten Aufw\u00e4rmprogrammen und kluger Einteilung von \u00dcber- und Spielzeiten entsprochen werden. Die Z\u00fcrcher Kinder- und Jugendpsychiaterin Dominique Simon schliesslich relativierte einiges an den immer inflation\u00e4reren psychischen und sozialen St\u00f6rungsdiagnosen von Kindern und pl\u00e4dierte f\u00fcr einen enstpannteren Umgang mit sogenannt \u00abschwierigen\u00bb Musiksch\u00fclern.<em> (wb)<\/em><br \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"><em>\u00abGesundes Musizieren im Kinder- und Jugendalter\u00bb, 11. Symposium der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) und der Schweizerischen Interpretenstiftung (SIS), Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste, 26. Oktober 2013. In Zusammenarbeit mit Musikschule Konservatorium Z\u00fcrich (MKZ), Schweizerische Musikp\u00e4dagogischer Verband (SMPV), Schweizer Akademie f\u00fcr Musik und Musikp\u00e4dagogik (SAMP), Verband Musikschulen Schweiz (VMS). <\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/131207smm.jpg\" border=\"0\" alt=\"SMM-Symposium 2013\" width=\"100\" height=\"134\" style=\"margin: 8px; float: left;\" \/><\/em> <strong>An ihrem 11. Symposium haben die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Musik-Medizin (SMM) und die Schweizerische Interpretenstiftung in den R\u00e4umen der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste (ZHdK) \u00abGesundes Musizieren im Kindes- und Jugendalter\u00bb thematisiert.<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><em><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><em>07.12.2013<\/em> &#8212;<\/span><\/span> K<\/em>inder und Jugendliche sind mit Blick auf Physis und Psyche speziell gefordert. Zum einen ver\u00e4ndern sich ihre K\u00f6rper w\u00e4hrend des Erlernens eines Instrumentes erheblich, worauf sie mit st\u00e4ndigen ergonomischen Neuanpassungen reagieren m\u00fcssen. Zum andern bewegen sie sich in komplexen Spannungsfeldern aus eigenen, noch nicht konslidierten Lebensentw\u00fcrfen und Erwartungen von Eltern, Schulen und Freundeskreis. Dar\u00fcber diskutierten am 26. 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