{"id":910,"date":"2014-01-12T16:28:13","date_gmt":"2014-01-12T16:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/piazzolla-in-koeln-1984\/"},"modified":"2014-01-12T16:28:13","modified_gmt":"2014-01-12T16:28:13","slug":"piazzolla-in-koeln-1984","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/12\/piazzolla-in-koeln-1984\/","title":{"rendered":"Piazzolla in K\u00f6ln (1984)"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/240504piazzolla.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/> 28.05.2005 &#8212; \u00abLive in Colonia, 1984\u00bb ist ein Konzertmitschnitt aus dem Sendesaal der Deutschen Welle in K\u00f6ln, die das Quinteto Tango Nuevo und Astor Piazzolla als Komponisten und Bandoneon-Virtuosen auf der H\u00f6he ihres Schaffens zeigt, wenn die Gruppe auch noch nicht ganz in der legend\u00e4ren Besetzung der letzten Tourneen aufspielt. Die Aufnahme entstand am 14. November 1984, rund zwei Jahre vor dem Album \u00abTango: Zero Hour\u00bb (1986), das einen H\u00f6hepunkt im Schaffen des argentinischen Weltmusikers darstellt und die \u00fcberaus fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Produzenten Kip Hanrahan einl\u00e4utet, aus der sp\u00e4ter auch das Album \u00abCamorra\u00bb (1989) hervorgehen soll. Dazu wird allerdings der Gitarrist Horacio Malvicino den in K\u00f6ln noch mitspielenden Oscar Lopez Ruiz ersetzen. Die andern \u2013 Pablo Ziegler am Klavier, Fernando Suarez Paz (Violine) und der Bassist Hector Console \u2013 werden Piazzolla durch die wohl erfolgreichsten Jahre seines Schaffens begleiten, die neben der Arbeit mit Hanrahan auch Beitr\u00e4ge zu den Filmen von Fernando Solanas (\u00abEl Exilio de Gardel\u00bb, \u00abSur\u00bb) und den Gewinn eines Oscars mit sich bringen.<br \/> In der endg\u00fcltigen Besetzung ist das Quinteto 1986 auch in einem Konzertmitschnitt aus dem Konzerthaus Wien zu h\u00f6ren, der zu Vergleichen provoziert, da er ein weitgehend \u00e4hnliches Programm umfasst. Tats\u00e4chlich sind auf der K\u00f6lner CD bereits die ganz grossen Titel Piazzollas zu h\u00f6ren: Neben dem unvermeidlichen \u00abAdios Nonino\u00bb Klassiker wie \u00abBiyuya\u00bb (nicht \u00abBiyoya\u00bb wie im Booklet behauptet), \u00abMumuki\u00bb, \u00abMiguel Angelo\u00bb, \u00abLunfardo\u00bb und der Engel-Zyklus (\u00abMilonga..\u00bb, \u00abLa muerte..\u00bb und La ressureccion del angel\u00bb. Was der eine oder andere vermissen k\u00f6nnte, ist ein Titel aus dem Jahreszeiten-Zyklus.<br \/> Den dokumentarischen Charakter der Doppel-CD unterstreicht der Mitschnitt einer kurzen Ansprache, die Piazzolla (in Englisch) ans Publikum h\u00e4lt. Im Grossen und Ganzen zeugt die Aufnahme von einem stimmungsvollen, atmosph\u00e4risch dichten Abend. Irritierend wirken einzig die auf CD 2 zum Teil sehr harten Schnitte des Applauses zwischen den St\u00fccken. Und wer ganz gut hinh\u00f6rt, mag in der \u00abMilonga del Angel\u00bb ein seltsames Stolpern des Gitarristen h\u00f6ren \u2013 ob er in den Eingangstakten nach Einsetzen des Bandoneons synkopisch darbietet, was sp\u00e4ter zu einer regelm\u00e4ssigen Dreitonfigur wird oder die Begleitung ganz einfach verstolpert, soll hier nicht entschieden werden. Wer die Version der Milonga auf dem perfektionistischen Hanrahan-Album \u00abTango: Zero Hour\u00bb im Ohr hat, f\u00e4llt da allerdings ganz gewaltig aus dem Rhythmus&#8230; <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>pb<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">Astor Piazzolla &amp; Quinteto Tango Nuevo, <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00006FWZ4\/codexflores-21\">Live in Colonia 1984<\/a>, Intuition, Schott Music &amp; Media, INT 3343 2<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.05.2005 &#8212; \u00abLive in Colonia, 1984\u00bb ist ein Konzertmitschnitt aus dem Sendesaal der Deutschen Welle in K\u00f6ln, die das Quinteto&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-910","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tontraeger-besprechungen","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=910"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}