{"id":989,"date":"2014-01-13T09:52:58","date_gmt":"2014-01-13T09:52:58","guid":{"rendered":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/mozart\/"},"modified":"2014-01-13T09:52:58","modified_gmt":"2014-01-13T09:52:58","slug":"mozart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/codexflores.ch\/index.php\/2014\/01\/13\/mozart\/","title":{"rendered":"?Mozart!"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"txt-m-black\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/bilder\/2007\/moz191007.jpg\" border=\"0\" align=\"left\" \/>24.10.2007 &#8212; Ist hier alles von Mozart, was mit seinem Namen gezeichnet ist? Gewiss nicht, aber zum Teil schon. <\/p>\n<p> Der Klarinettist Dieter Kl\u00f6cker, erprobter Ausgr\u00e4ber von Rarit\u00e4ten f\u00fcr Bl\u00e4serensembles und gewiefter Entdecker qualit\u00e4tvoller Partituren, forscht seit Jahrzehnten intensiv auch im Gebiet der Mozartiana. 1972 legte er zusammen mit dem von ihm in den Sechzigerjahren gegr\u00fcndeten Kammerensemble Consortium Classicum (Bl\u00e4ser allein bis zur Nonettbesetzung, fallweise mit Streichern) eine erste LP vor mit dem Titel \u00abMozart \u2013 Original oder F\u00e4lschung?\u00bb. Wie zu erwarten, kam dar\u00fcber eine zuweilen hitzige Diskussion mit Mozart-Forschern in Gang. <\/p>\n<p> Mittlerweile haben sich die Gem\u00fcter abgek\u00fchlt, und in manches Umstrittene konnte die Musikwissenschaft Licht bringen \u2013 zusammengefasst hat dies Kl\u00f6cker im fast 100-seitigen Booklet der vorliegenden Produktion. So konnten Mozart zuerkannte Fragmente zusammengef\u00fchrt und einst als fehlend taxierte S\u00e4tze in Bibliotheken wiederentdeckt, Satzabfolgen korrigiert werden. <\/p>\n<p> Die Kassette vereinigt s\u00e4mtliche sieben fr\u00fcher einzeln erschienenen CDs mit Mozart zugeschriebener (beziehungsweise angezweifelter) Bl\u00e4serkammermusik und Werken von Komponisten, die Mozart bearbeiteten, sich geradewegs bei ihm bedienten oder Eigenheiten seines Stils assimilierten. <\/p>\n<p> Die Unkenntnis der Kleinmeister sei das Problem, schreibt Kl\u00f6cker. Und: \u00abSo m\u00fcssen wir immer wieder feststellen, da\u00df bei einer kritischen Beurteilung die \u0152uvres von Komponisten um Mozart wie Pleyel, Hoffmeister, Haydn, S\u00fc\u00dfmayr, Wendt, Masek, Eybler, Hummel, Eberl, Kozeluch, Fiala und anderer, nicht selten stilistisch nicht von einander getrennt werden k\u00f6nnen.\u00bb <\/p>\n<p> Die zwanzig Werke vom Quartett bis zum Nonett von Mozart und Zeitgenossen und Bearbeitern und Arrangeuren wie Stumpf, Hermstedt, Gleissner, Hoffmeister, Erzherzog Rudolph von \u00d6sterreich (auch Eberhard Buschmann, Fagottist im Consortium Classicum) sind vorwiegend heitere Serenadenmusik in mozartschem Geist. <\/p>\n<p> So liegt denn ein Reiz dieser interpretatorisch brillanten wie klanglich \u00fcberaus aparten und abwechslungsreichen Ersteinspielungen des Consortium Classicum nicht zuletzt darin, dass nicht immer von Mozart ist, was seinen Namen tr\u00e4gt. Anders gesagt: Es ist h\u00f6chst spannend, h\u00f6rend zu erforschen, was und aus welchen Gr\u00fcnden wie Mozart klingt, von Mozart stammt und was dies zu sein nur vorgibt. <\/span> <span class=\"txt-m-black\">(<em>ws<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p> <center> <\/p>\n<table style=\"width: 430px;\" summary=\"linie\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"9\" bgcolor=\"#666666\" height=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/212.60.37.143\/grafiken\/dbrown1x1.gif\" border=\"0\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/center> <\/p>\n<p><span class=\"txt-s-black\">?Mozart! The Unbelievable Mozart. First Recording. Vol. 1 bis 7. Consortium Classicum. (MDG Gold 301 1399-2; 7 CDs).<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24.10.2007 &#8212; Ist hier alles von Mozart, was mit seinem Namen gezeichnet ist? Gewiss nicht, aber zum Teil schon. 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