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Markus Stockhausens «istanti infiniti»

Besprechung vom 18.01.2007

Als aufmerksamer und – nicht selten – begeisterter Leser bin ich von der Stockhausen Rezension enttäuscht; sie ist nicht auf Ihrem Niveau, gewiss nicht auf dem der Essays.

Schon dieser Satz hätte eine Endredaktion nicht durchlaufen dürfen: «Seit Persönlichkeiten wie Klaus Doldinger, Albert Mangelsdorff, Pierre Favre oder Mathias Rüegg der uramerikanischen Tonsprache eine eigenständige deutsche Stimme verliehen haben.»

Die beiden letzteren als Schweizer haben schwerlich eine eigenständige «deutsche» Stimme erheben können – ob dies auch für den deutschsprachigen Doldinger gilt (mit seiner «amerikanischen» Orientierung), ist immerhin fraglich.

Ansonsten drückt sich der Rezensent um ein Urteil, nachdem er es im Vorspanntext in Aussicht gestellt hat.

 
  Michael Rüsenberg
50931 Köln

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