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Ein Stolperstein für Stockhausens Mutter

31.01.2014 — Die Mutter des Komponisten Karlheinz Stockhausen, die wegen einer psychischen Erkrankung hospitalisiert war, ist im Zweiten Weltkrieg in den Gaskammern der Nazi im Zuge eines «Euthanasie»-Programmes ermordet worden. Ein «Stolperstein» wird nun an ihr Schicksal erinnern.

31.01.2014 — Die Mutter des Komponisten Karlheinz Stockhausen, die wegen einer psychischen Erkrankung hospitalisiert war, ist im Zweiten Weltkrieg in den Gaskammern der Nazi im Zuge eines «Euthanasie»-Programmes ermordet worden. Ein «Stolperstein» wird nun an ihr Schicksal erinnern.

 

Bis 1941 lebte Gertrud Stockhausen als psychisch kranke Patientin in der Heil- und Pflegeanstalt Galkhausen. Am 27. Mai 1941 wurde sie zusammen mit 89 anderen Menschen in einem grauen Omnibus in die Tötungsanstalt Hadamar in Hessen-Nassau gebracht. Seit Sommer 1939 war die systematische Ermordung behinderter und psychisch kranker Menschen geplant worden.

 

Laut einer Meldung der Stadt Bergisch Gladbach wird nun ein sogenannter «Stolperstein» an ihr Schicksal erinnern. Stolpersteine, die auf dem Gehweg an NS-Opfer erinnern, die an diesen Orten gewohnt haben, sind eine europäische Aktion des Künstlers Gunter Demnig. (cf)

 

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