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Wiener Forschungszentrum synthetisiert Opernstimmen

27.02.2014 — Das Forschungszentrum Telekommunikation Wien und das National Institute of Informatics (NII) in Japan haben ein Projekt zur Synthese von Operngesang gestartet. Das Ziel: die wichtigsten männlichen und weiblichen Stimmlagen Mezzo, Sopran, Bass und Tenor sollen digital modelliert werden.

 

27.02.2014 — Das Forschungszentrum Telekommunikation Wien und das National Institute of Informatics (NII) in Japan haben ein Projekt zur Synthese von Operngesang gestartet. Das Ziel: die wichtigsten männlichen und weiblichen Stimmlagen Mezzo, Sopran, Bass und Tenor sollen digital modelliert werden.

 

In der Kooperation werden Methoden entwickelt, um Operngesang möglichst realistisch zu synthetisieren. Professionelle Wiener Opernsänger und -sängerinnen werden im Studio aufgenommen, um aus den aufgenommenen Daten Synthesizer für Operngesang zu entwickeln. Das Projekt wird am FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien durchgeführt und vom NII (National Institute of Informatics, Japan) und FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) gefördert.

 

Derzeit finden in Wien eine Woche lang Aufnahmen von vier Opernsängern und -sängerinnen in den wichtigsten männlichen und weiblichen Stimmlagen (Mezzo – Manuela Leonhartsberger, Sopran – Frederikke Kampmann, Bass – Stefan Cerny und Tenor – Alexander Pinderak) statt. Gesungen werden Stücke von Mozart, Lehar, Strauss und Rossini.

 

Die Modellierung der Stimmlagen berücksichtigt die Abdeckung der Phonetik des Deutschen, sowie Tempo, Dramatik und Tonhöhe. Versucht wird beispielsweise auch, Emotionen im Gesang zu synthetisieren. Die so gerüsteten Synthesizer der nächsten Generation sollen Opernsänger und -sängerinnen nicht ersetzen, aber Einsatz in der Gesangsanalyse, dem Gesangsunterricht und in der elektronischen Musik finden. (cf)

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