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Intelligentes und aktives Modell der auditiven Wahrnehmung

10.03.2014 — An der TU Berlin soll im Rahmen eines Projektes mit Namen «TWO!EARS» ein intelligentes und aktives Modell der auditiven Wahrnehmung entwickelt werden. Die EU alimentiert das Vorhaben mit drei Millionen Euro.

10.03.2014 — An der TU Berlin soll im Rahmen eines Projektes mit Namen «TWO!EARS» ein intelligentes und aktives Modell der auditiven Wahrnehmung entwickelt werden. Die EU alimentiert das Vorhaben mit drei Millionen Euro.

 

Bislang basierte die Gehörmodellierung auf dem reinen Auswerten der Ohrsignale. Im neuen Ansatz soll eine bessere Vorhersage des Verstehens und Handelns von Menschen ermöglicht werden, indem auch eine hypothesengeleitete Verarbeitung mit einbezogen wird – das Vorwissen über die Welt, das die signalgetriebene Verarbeitung steuert und verfeinert.

 

Dazu soll das System die beim Hören entstehenden Wahrnehmungsereignisse erfassen und diese mit Informationen aus visueller und Eigenwahrnehmung (zum Beispiel zur eigenen Kopfposition oder Position im Raum) kombinieren. Es soll damit in der Lage sein, eine akustische Szene in der gleichen Weise zu beschreiben, wie es ein menschlicher Zuhörer kann hinsichtlich Empfindungen wie Lautheit, Klangfarbe und räumliche Ausdehnung sowie der Bedeutung der Szene, zum Beispiel, ob das Gehörte von einer fremden oder vertrauten Stimme stammt.

 

Das System wird auf Basis einer Roboterplattform umgesetzt werden, die aktiv ihre physische Umwelt analysiert, sich anhand des Wahrgenommenen orientiert und sich in der Umgebung bewegt.

 

Mehr Infos: www.twoears.eu

 

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