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Harnoncourt Ehrenmitglied der Berliner Philharmoniker

12.03.2014 — Im Jahr 2000 haben die Berliner Philharmoniker Nikolaus Harnoncourt bereits die Hans-von-Bülow-Medaille verliehen, nun haben sie den Pionier des historisch-informierten Musizierens zum Ehrenmitglied ernannt.

12.03.2014 — Im Jahr 2000 haben die Berliner Philharmoniker Nikolaus Harnoncourt bereits die Hans-von-Bülow-Medaille verliehen, nun haben sie den Pionier des historisch-informierten Musizierens zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Harnoncourt habe den Philharmonikern «eine neue Sicht auf die Werke der grossen Meister des 18. und 19. Jahrhunderts ermöglicht und immer wieder neugierig gemacht auf die stilistischen Wahrheiten jenseits der Partituren». Dies erklärte Peter Riegelbauer, Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker, im Rahmen einer kleinen Zeremonie vor einer Anspielprobe des Orchesters am 7. März 2014 im Wiener Musikverein.

 

Harnoncourt debütierte 1991 am Pult der Berliner Philharmoniker mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Seither verband Dirigent und Orchester eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit: Gemeinsam realisierten sie 90 Konzerte beziehungsweise 29 Programme in Berlin und bei den Osterfestspielen in Salzburg. Von Bach über Beethoven bis Bruckner reichte das aufgeführte Repertoire.

 

Als musikalischer Schwerpunkt kristallisierten sich im Laufe der Jahre die Werke romantischer Komponisten heraus: Mendelssohn, Schumann und vor allem Schubert. Bei seinen letzten Konzerten mit dem Orchester 2011 dirigierte  Harnoncourt Beethovens Fünfte Symphonie und C-Dur Messe. (cf)

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