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Spontini und das europäische Musikleben

16.04.2014 –Musikwissenschaftler Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) legen den ersten Band der Gesamtausgabe der Korrespondenz des italienischen Komponisten Gaspare Spontini vor.

16.04.2014 –Musikwissenschaftler Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) legen den ersten Band der Gesamtausgabe der Korrespondenz des italienischen Komponisten Gaspare Spontini vor.

 

Der Band versammelt mehr als 400 Briefe von Februar 1804 bis Mai 1820 mit ausführlichen Kommentaren und damit die zentralen Etappen in Spontinis Zeit in Frankreich. Spontini war nach Opernerfolgen in Italien im Jahr 1803 nach Paris übergesiedelt, erzielte im Folgejahr erste Erfolge mit Werken wie Milton und Julie und wurde schliesslich Kammerkomponist der Kaiserin Joséphine.

 

Mit seiner 1807 komponierten und bis heute wohl bekanntesten Oper La Vestale gelang ihm der Aufstieg zum gefeierten Komponisten in der Grand Opéra. Als einer der wichtigsten Komponisten seiner Zeit stand er dem Théâtre Italien von 1810 bis 1812 als musikalischer Leiter vor und erzielte Erfolge an der Pariser Oper während der Restauration (1817–1819).

 

Die Anfänge des Mainzer Spontini-Projekts reichen – damals noch unter Federführung des mittlerweile verstorbenen Christoph-Hellmut Mahling – bis in die 1990er Jahre zurück. Für die Erstellung des ersten Bandes der Gesamtpublikation konnte auf die umfangreichen Vorarbeiten aus dieser Zeit zurückgegriffen werden.

 

Heute steht das Projekt unter der Leitung von Klaus Pietschmann und Axel Beer von der Abteilung Musikwissenschaft am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Herausgeber des jetzt im Göttinger Hainholz Verlag erschienenen ersten Bandes sind Christine Mundt-Espín und Volkmar von Pechstaedt. Die beiden nächsten Bände befinden sich in Vorbereitung. (cf)

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