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Posthume Ehrung für Gerard Mortier

02.06.2014 — Die Zeitschrift Opernwelt und der Ring Award (Internationaler Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung) haben gemeinsam einen neuen Preis für Musiktheater ins Leben gerufen – den Mortier Award. Benannt ist die Auszeichnung nach dem mittlerweile verstorbenen Intendanten Gerard Mortier. Ihm ist als erster Preisträger die Ehrung posthum zuteil geworden.

02.06.2014 — Die Zeitschrift Opernwelt und der Ring Award (Internationaler Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung) haben gemeinsam einen neuen Preis für Musiktheater ins Leben gerufen – den Mortier Award. Benannt ist die Auszeichnung nach dem mittlerweile verstorbenen Intendanten Gerard Mortier. Ihm ist als erster Preisträger die Ehrung posthum zuteil geworden.

 

Die Verleihung des ersten Mortier Award hat am Samstagi im Rahmen des siebten Ring-Award-Finales in Graz stattgefunden. Die Laudatio hielt Regisseur und Oscar-Preisträger Michael Haneke. Der Dirigent Sylvain Cambreling, langjähriger Weggefährte und enger Vertrauter Mortiers, nahm eine für den Mortier Award geschaffene Skulptur des Berliner Bildhauers und Bühnenbildners Alexander Polzin entgegen. Sie zeigt Sisyphus mit seinem Felsen.

 

Der Mortier Award wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist beim ersten Mal nicht dotiert. Mit der Auszeichnung verbindet sich das Recht, die nächste Preisträgerin beziehungsweise den nächsten Preisträger vorzuschlagen – in enger Abstimmung mit den Initiatoren. Musiktheater, das sich auf der Höhe der Zeit bewegt, sei per definitionem dynamisch, prozesshaft. Deshalb solle das inhaltliche und geistige Profil des Preises auch bei jeder Vergabe gemeinsam fortgeschrieben werden,schreiben die Verantwortlichen. (cf)

 

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