Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Dem Hören mit einer Simulation auf der Spur

02.06.2014 — Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Technischen Universität Berlin entwickeln in einem internationalen Konsortium eine Simulation des menschlichen Hörens bis hin zu einem Roboter, der Audiosignale ähnlich verarbeiten können soll wie ein Mensch.

02.06.2014 — Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Technischen Universität Berlin entwickeln in einem internationalen Konsortium eine Simulation des menschlichen Hörens bis hin zu einem Roboter, der Audiosignale ähnlich verarbeiten können soll wie ein Mensch.

 

Das Robotersystem, das im Rahmen des EU-Projekts TWO!EARS entsteht, wertet nicht nur akustische Signale aus. Zusätzlich wollen die Forscher auch optische Information sowie die koordinative Eigenwahrnehmung berücksichtigen. So soll das System Hörszenen in einer ähnlichen Weise beschreiben können, wie es ein menschlicher Zuhörer täte. Und zwar nicht nur hinsichtlich Empfindungen wie Lautstärke, Klangfarbe und räumlicher Ausdehnung von Geräuschquellen, sondern auch bezüglich der Bedeutung, die den Szenen zugewiesen wird. Zum Beispiel, ob das Gehörte von einer fremden oder vertrauten Stimme stammt.

 

Computersimulationen haben gezeigt, dass die kürzlich fertig gestellte Software-Architektur prinzipiell funktioniert. In dem simulierten Szenario konnte das System eine einzelne Schallquelle im freien Feld lokalisieren. Zu diesem Zweck führte es falls nötig auch Kopfdrehungen durch. In Zukunft soll das bislang virtuelle System in einem realen Roboter umgesetzt werden. (cf)

 

Schreibe einen Kommentar