23.06.2014 — Auf der Facebook-Seite der georgischen Sängerin Tamar Iveri hat sich kurze Zeit ein Brief gefunden, der sich kritisch mit den Aktivitäten der Bewegung für Homosexuellen-Rechte in Georgien auseinandersetzte. Das hat der Künstlerin Engagements in Australien und Belgien gekostet.
23.06.2014 — Auf der Facebook-Seite der georgischen Sängerin Tamar Iveri hat sich kurze Zeit ein Brief gefunden, der sich kritisch mit den Aktivitäten der Bewegung für Homosexuellen-Rechte in Georgien auseinandersetzte. Das hat der Künstlerin Engagements in Australien und Belgien gekostet.
Wie der Ehemann der Sängerin auf der Seite mittlerweile erklärt, habe er den Brief verfasst, ohne dass Tamar Iveri davon Kenntnis gehabt habe. Diese sei bestürzt gewesen und habe den Brief sofort von der Seite gelöscht, nachdem sie davon Kenntnis gehabt habe. Die Sängerin selber betont, dass sie sich gegen jede Form von Vorurteilen gegenüber unterschiedlichen Neigungen und Lebensformen stelle.
Proteste in Australien gegen Iveris angeblicher Homophobie führten allerdings dazu, dass sie sich aus einem Engagement an der Opera Australia als Desdemona zurückzog. Laut dem Fachblatt Resmusica ist sie von Peter de Caluwé, dem Generaldirektor der Brüsseler Oper La Monnaie de Bruxelles, überdies wegen des Briefes aus einer Maskenball-Produktion der Saison 2014/15 gekippt worden. (cf)