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Boswil erteilt Studienauftrag an Gian Salis

21.08.2014 — Der historische Kirchenbezirk des Künstlerhauses Boswil soll neu gestaltet werden. Ein Projekt des Zürcher Architekten Gian Salis hat den entsprechenden Studienauftrag zum Bau eines Foyers und zum Umbau des historischen Sigristenhauses gewonnen.

21.08.2014 — Der historische Kirchenbezirk des Künstlerhauses Boswil soll neu gestaltet werden. Ein Projekt des Zürcher Architekten Gian Salis hat den entsprechenden Studienauftrag zum Bau eines Foyers und zum Umbau des historischen Sigristenhauses gewonnen.

 

Das Konzept von Gian Salis sieht für das Kirchenfoyer einen auf drei Seiten verglasten, grosszügigen Pavillon mit leicht geneigtem Pultdach vor, dessen verglaste Fassade auf einem Betonbalken über der mittelalterlichen Turmruine ruht. Die sich seitlich gänzlich öffnenden Türflügel lassen eine Zirkulation durch das Foyer hindurch um die Alte Kirche Boswil zu.

 

Im Sigristenhaus werden zwei grosse Arbeitsräume mit Raumhöhen bis unter die jeweiligen Giebel der grossen Dachvolumen eingerichtet. Im ehemaligen Tenn findet die gesamte Vertikalerschliessung mit metallener Treppenanlage und Liftturm Platz. So entsteht ein teilweise mehrstöckiges Foyer, das von aussen durch ein grosses Metall-Glas-Tor sichtbar zugänglich gemacht wird.

 

Im März dieses Jahr wurden die fünf Büros Bakker Blanc, Boa Baumann, Bosshard Vaquer, Gian Salis und Vécsey Schmidt eingeladen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Der Gewinner Gian Salis verfügt seit 2008 über ein eigenes Büro in Zürich. Von 2005 bis 2008 war er Projektleiter im Atelier Peter Zumthor in Haldenstein. Seit 2012 wirkt er als Dozent an der ETH Zürich. (cf)

 

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