26.08.2014 — Lausiger Sommer, eine Freiluftspiele-Saison zum Vergessen? Denkste. Die Bregenzer Festspiele haben mit der Zauberflöte des abtretenden Intendanten David Pountney auf der Seebühne den bisherigen Besucherrekord (der West Side Story von 2003/04) gebrochen.
26.08.2014 — Lausiger Sommer, eine Freiluftspiele-Saison zum Vergessen? Denkste. Die Bregenzer Festspiele haben mit der Zauberflöte des abtretenden Intendanten David Pountney auf der Seebühne den bisherigen Besucherrekord (der West Side Story von 2003/04) gebrochen.
Das Mozart-Werk sei die bestbesuchte Oper seit Festivalgründung 1946 gewesen, schreiben die Festspiele, und überflügelte mit 406’000 Eintritten in zwei Jahren das Musical West Side Story, das 2003 und 2004 insgesamt 405’314 Eintritte generierte. Insgesamt zählten die Bregenzer Festspiele im aktuellen und im vergangenen Sommer rund 523’000 Eintritte, so viele wie noch nie in ihrer Geschichte.
Auch die Kunst aus der Zeit war 2014 gut ausgelastet. Die Reihe mit neuem Musikschaffen zählte 1398 Eintritte und eine Auslastung von 94 Prozent. Zuspruch fanden unter anderem auch Brittens War Requiem in der Orchesterkonzertreihe der Wiener Symphoniker sowie Musik&Poesie im Seestudio des Festspielhauses.
Die Bregenzer Festspiele eröffnen 2015 ihre erste Spielzeit unter der Intendanz von Elisabeth Sobotka mit Puccinis Turandot als Spiel auf dem See. Regie und Bühnenbild stammen von Marco Arturo Marelli. Als Oper im Festspielhaus gelangt Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach in einer Inszenierung von Stefan Herheim zur Aufführung.
Im Rahmen der Orchesterkonzerte stehen Werke der beiden Opernkomponisten sowie von Berio, Brahms, Mendelssohn und Schubert auf dem Programm sowie erstmals in Österreich Miroslav Srnkas neuestes Orchesterwerk No Night No Land No Sky. Das Symphonieorchester Vorarlberg spielt Wagners Wesendonck-Lieder und Brahms‘ Symphonie Nr. 4 e-Moll. Die Bregenzer Festspiele 2015 finden von 22. Juli bis 23. August statt. (cf)