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Australiens Politik übt sich in Schadensbegrenzung

16.10.2014 — Nachdem sich die Western Australia Opera mit ihrem Bann von Bizets Carmen aus Gründen der politischen Korrektheit zum Gespött der Welt gemacht hat, macht nun die Politik auf Schadensbegrenzung. Selbst der Premierminister kritisiert den Entscheid.

16.10.2014 — Nachdem sich die Western Australia Opera mit ihrem Bann von Bizets Carmen aus Gründen der politischen Korrektheit zum Gespött der Welt gemacht hat, macht nun die Politik auf Schadensbegrenzung. Selbst der Premierminister kritisiert den Entscheid.

 

Laut dem australischen Fachblatt Limelight erklären sowohl der Premierminister Tony Abbott als auch der Gesundheitsminister von Westaustralien Kim Hames und weitere prominente Politiker, der Carmen-Bann sei Political Correctness ad absurdum geführt.

 

Kim Hames teilte der Oper überdies mit, Carmen auf dem Spielplan würde das Sponsoring durch die Gesundheitskampagne  Healthway, die gegen das Rauchen ankämpft, nicht beeinträchtigen. Die Western Australia Opera hatte angekündigt, Carmen nicht mehr zu spielen, weil darin Szenen in einer Tabakfabrik vorkommen. (cf)

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