20.10.2014 — Die Deutsche Grammophon hat mit dem 1950 in Leningrad geborenen Pianisten Grigory Sokolov einen Exklusivvertrag abgeschlossen. Bekannt ist Sokolov unter anderem für Entscheide wie nicht mehr mit Orchestern aufzutreten und nicht auf Klavieren zu spielen, die älter als fünf Jahre sind.
20.10.2014 — Die Deutsche Grammophon hat mit dem 1950 in Leningrad geborenen Pianisten Grigory Sokolov einen Exklusivvertrag abgeschlossen. Bekannt ist Sokolov unter anderem für Entscheide wie nicht mehr mit Orchestern aufzutreten und nicht auf Klavieren zu spielen, die älter als fünf Jahre sind.
Sokolov macht überdies keine Studioaufnahmen und er gebe nur ungern Interviews, schreibt die Deutsche Grammophon, denn er spreche «am liebsten durch seine Musik». Vor einem Recital gebe er sich nicht mit einer üblichen Probe zufrieden, sondern verlange stets das Doppelte der Zeit, die seine Kollegen erwarten würden. Während eines Konzerts spiele er dann allerdings – gewissermssen zum Ausgleich – die doppelte Anzahl an Zugaben.
Sokolovs erstes Album beim gelben Label – ein Recital mit Werken von Mozart und Chopin, 2008 live bei den Salzburger Festspielen aufgenommen – erscheint weltweit im Januar 2015. Fast zwei Jahrzehnte ist es her, seit er zuletzt eine Aufnahme veröffentlichte, 1996 erschien eine vier Jahre zuvor eingespielte Schubert-CD. (cf)