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Wuppertals Opernintendant tritt vorzeitig zurück

20.11.2014 — Der Wuppertaler Generalmusikdirektor und Opernintendant Toshiyuki Kamioka will das Haus auf Ende der Spielzeit 2015/16 verlassen. Sein Vertrag würde bis Mitte 2021 laufen. Die Stadtbehörden sind irritiert.

20.11.2014 — Der Wuppertaler Generalmusikdirektor und Opernintendant Toshiyuki Kamioka will das Haus auf Ende der Spielzeit 2015/16 verlassen. Sein Vertrag würde bis Mitte 2021 laufen. Die Stadtbehörden sind irritiert. 

 

Als Grund gibt Kamioka die Doppelbelastung als GMD und Intendant an. Er will in Japan die Leitung eines Sinfonieorchesters übernehmen. Er habe der Stadt vorgeschlagen, pro Jahr zwei Monate in Japan zu arbeiten und seine Funktionen in Wuppertal bezubehalten. Das lehnt die Sadt ab.

 

Wie die Stadt schreibt, ist die Wuppertaler Doppelfunktion «auf Kamiokas eigenen Wunsch massgeschneidert geschaffen worden». Wie das Deutsche Kulturinformationszentrum (KIZ) anmerkt, hat Kamioka als Bedingung der Übernahme der Intendanz verlangt, dass das Wuppertaler Opernensemble aufgelöst wird. Seit dieser Spielzeit setze die Stadt auf den in Deutschland unüblichen «Stagione»-Betrieb mit Gastsängern und zügig wechselnden Aufführungen, so das KIZ weiter. (cf)

 

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