25.11.2014 — Die Deutschsprachige Opernkonferenz hat sich mit GMD-Verträgen befasst. Sie moniert, dass manche Generalmusikdirektoren zu wenig in der Oper dirigierten, zu kurze Anwesenheitszeiten hätten und sich zu viel in die Gestaltung von Spielplänen sowie in Besetzungsfragen einmischten.
25.11.2014 — Die Deutschsprachige Opernkonferenz hat sich mit GMD-Verträgen befasst. Sie moniert, dass manche Generalmusikdirektoren zu wenig in der Oper dirigierten, zu kurze Anwesenheitszeiten hätten und sich zu viel in die Gestaltung von Spielplänen sowie in Besetzungsfragen einmischten.
Mit zum Beispiel 15 Operndirigaten jährlich und einer Anwesenheitszeit von vier Monaten am Sitz des Orchesters könne man, so die Opernkonferenz, keine kontinuierliche Ensemble- und Repertoirearbeit leisten. An Spielplan- oder Besetzungsentscheidungen müsse man die Generalmusikdirektoren zwar beteiligen, das Letztentscheidungsrecht müsse aber beim Intendanten liegen, der für das künstlerische Profil die Verantwortung trage. Mittlerweile würden gar auch für kleinere Häuser die Verträge mit den Generalmusikdirektoren nicht in jeder Beziehung sachgerecht gestaltet.
Das diesjährige Herbsttreffen der Deutschsprachigen Opernkonferenz ist in der Hamburgischen Staatsoper über die Bühne gegangen. Der 1957 gegründeten Opernkonferenz gehören die drei Berliner Opernhäuser, die Opernhäuser in Dresden, Leipzig, Köln, München, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg sowie die Deutsche Oper am Rhein an. Hinzu kommen das Opernhaus Zürich und die Staatsoper Wien sowie als assoziierte Mitglieder die Royal Opera House Covent Garden in London und die Pariser Oper. An dem diesjährigen Treffen hat auch ein Vertreter der Mailänder Scala teilgenommen. (cf)