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Bestände des Schott-Archivs in neuen Händen

04.12.2014 — Die Strecker-Stiftung Mainz hat das historische Archiv des Schott-Verlages an die Bayerische Staatsbibliothek und die Staatsbibliothek zu Berlin sowie sechs auf einzelne Komponisten spezialisierte Institutionen (darunter die Carl-Orff-Stiftung und die Fondation Hindemith) verkauft.

04.12.2014 — Die Strecker-Stiftung Mainz hat das historische Archiv des Schott-Verlages an die Bayerische Staatsbibliothek und die Staatsbibliothek zu Berlin sowie sechs auf einzelne Komponisten spezialisierte Institutionen (darunter die Carl-Orff-Stiftung und die Fondation Hindemith) verkauft.

 

Das Konvolut umfasst die rund 85’000 Archivalien des historischen Verlagsarchivs, die bis einschliesslich 1950 bei Schott Mainz eingingen oder entstanden. Dazu gehören das historische Herstellungs-, Musikautographen- und Erstausgabenarchiv ebenso wie die unzähligen Einzelstücke der Geschäftsakten von 1787 bis 1945 sowie Briefe bis 1950. Allein das Briefarchiv umfasst rund 40’000 Positionen, darunter 265 Briefe aus der Feder von Richard Wagner und 690 von Paul Hindemith.

 

Unter den wertvollen Musikmanuskripten ist Richard Wagners erster handschriftlicher Entwurf zum Text der Oper Die Meistersinger von Nürnberg. Ausserdem umfasst das historische Archiv die Partitur-Autographe bedeutender Werke des 20. Jahrhunderts wie Carmina Burana (Chorpartitur) von Carl Orff, die sechste Symphonie von Karl Amadeus Hartmann und Il canto sospeso von Luigi Nono. (cf)

 

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