15.12.2014 — Das Luzerner Sinfonieorchester hat in seiner 207. Saison 2013/14 nicht nur künstlerisch erfolgreich gearbeitet. Auch die betriebswirtschaftlichen Indikatoren zeigen nach oben: Auslastung und Umsatz sind gestiegen – bei leicht gesunkenen Zuwendungen der öffentlichen Hand.
15.12.2014 — Das Luzerner Sinfonieorchester hat in seiner 207. Saison 2013/14 nicht nur künstlerisch erfolgreich gearbeitet. Auch die betriebswirtschaftlichen Indikatoren zeigen nach oben: Auslastung und Umsatz sind gestiegen – bei leicht gesunkenen Zuwendungen der öffentlichen Hand.
In der Saison hat das LSO 39‘402 Einzeleintritte (Vorjahr: 33’173) und 17’308 Abo-Eintritte (17’092) gezählt. Die Auslastung der KKL-Konzerte ist von 83,5 Prozent im Vorjahr auf 84.92 Prozent leicht gestiegen. Der Umsatz hat 13‘330‘248 Franken (13’201’756 Franken) betragen, der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (ohne Luzerner Theater) ist bei 77 Prozent stabil geblieben. Die Beiträge der öffentlichen Hand sind von 3’095’738 Franken im Vorjahr auf 3‘038‘324 Franken leicht gesunken.
Die Aufnahme der Dvořák-CD habe internationale Anerkennung erreicht, schreibt das LSO, etwa durch positive Rezensionen in der New York Times, dem Wall Street Journal oder dem Fachblatt Gramophone. Der LSO Musikwagen ist eingeweiht worden, der seit Herbst 2014 auf Tournee ist und den Förderpreis des Migros-Kulturprozent erhalten hat. Uraufführungen und Erstaufführungen gabs von den Komponisten Francesca Verunelli, Martin Jaggi und Kaija Saariaho.
Zudem hat das LSO Gastspiele am Enescu-Festival Bukarest, in der legendären Tchaikovsky Hall in Moskau, auf der Freilichtbühne in Ravello und am Festival in Bad Kissingen absolviert. Die neulancierte Gruppierung der Jungen Freunde LSO hat in ihrer ersten Saison zudem über 100 Mitglieder gewonnen. (cf)