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Keine Konzession für Salle Pleyel

29.12.2014 — Ein Gericht hat untersagt, dass die Salle Pleyel, der Konzertsaal, der von der Pariser Philharmonie als primärer Spielort für klassische Musik abeglöst werden soll, weitervermietet werden darf.

 

29.12.2014 — Ein Gericht hat untersagt, dass die Salle Pleyel, der Konzertsaal, der von der Pariser Philharmonie als primärer Spielort für klassische Musik abeglöst werden soll, weitervermietet werden darf.

 

Die Cité de la Musique, von der die neue Pariser Philharmonie, die im Januar offiziell eröffnet wird, ein Teil ist, wollte mit der Vermietung der Salle Pleyel an Organisatoren nichtklassischer Konzerte die Verlagerung des Klassikbetriebs in ihre Räumlichkeiten vorantreiben. Dagegen wehrten sich vor allem die Anwohner der Salle Pleyel, die auf die Klassikkonerte in ihrer Nähe nicht vezichten wollen.

 

Der überraschende Entscheid des Gerichts ist ein Rückschlag für die Strategie der Cité de la Musique und damit des französischen Staates, den Pariser Konzertbetrieb strategisch zu steuern. (cf)

 

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