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Präsentation eines Barenboim-Flügels in London

27.05.2015 — In London ist ein vom belgischen Klavierbauer Chris Maene nach den Vorgaben von Daniel Barenboim entwickelter Flügel präsentiert worden. Das Instrument soll moderne und historische Klangeigenschaften verbinden.

27.05.2015 — In London ist ein vom belgischen Klavierbauer Chris Maene nach den Vorgaben von Daniel Barenboim entwickelter Flügel präsentiert worden. Das Instrument soll moderne und historische Klangeigenschaften verbinden.

 

Laut der Mitteilung von Maene kombiniert das Barenboim-Maene-Klavier Anschlag, Stabilität und Energie eines modernen Flügels mit der Klangtransparenz und dem Farbenreichtum der Register historischer Instrumente. Äusserlich sieht es aus wie eine moderner Flügel, sein Innenleben – Mechanik, Eisenrahmen, Basssaiten, Tastatur und so weiter – sei, so Maene allerdings völlig neu gestaltet.

 

Die Entwicklung geht zurück auf ein Schlüsselerlebnis Daniel Barenboims. Als er im September 2011 in Siena das renovierte Klavier von Franz Liszt spielte, war er überrascht von der Klangdifferenz, die vor allem von den damals noch parallelen Saiten des Instruments stammte. In heutigen Flügeln sind die Saiten teils quer zueinander angeordnet. Er diskutierte seine Pläne mit dem Klavierbauer Steinway & Sons, der ihm Maene als Entwickler empfahl. (cf)

 

Fotos des Instrumentes und seines Innenlebens:
www.chrismaene.be/en/news/chris-maene-workshop/barenboim_maene_concert_grand.aspx

 

 

 

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